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Wie der Vatikan zum reichsten Staat der Welt wurde

Der Vatikan ist der kleinste Staat der Welt, doch er ist auch der reichste! Aber es sind nicht immer saubere Geschäfte die diesen Staat so immens reich machen - mit ein Grund für den überraschenden Rücktritt von Papst Benedikt XVI??? Woher der reichste Staat der Welt sein Vermögen hat - hier erfährst du es.



Wie viele Güter und Vermögen der Vatikan genau besitzt, kann oder besser will niemand sagen. Zu undurchsichtig sind die Geschäfte und Besitztümer des Mini-Staates Vatikan, der gerade mal so gross wie ein Stadtpark ist und gerade mal 1000 Einwohner hat.

Dazu kommt, dass die Verantwortlichen im Vatikan überaus empfindlich reagieren, wenn irgendwelche Zahlen veröffentlicht werden. Doch schon allein jene Zahlen, die ans Tageslicht kommen, sind gigantisch!

1977 vermeldete zum Beispiel das italienische Wochenmagazin „L’Europeo“, dass dem Vatikan - verschleiert über 325 Nonnen- und 7 Mönchsorden – über ein Viertel der Immobilien Roms gehören würden! Da heulte die Kurie auf! Das wäre falsch, dumm und uninformiert! Fazit: der Direktor der Zeitung wurde gefeuert.

Im Jahre 1998 erschien dann ein Bericht in der Zeitung „La Padania“, in dem der Immobilienbesitz des Vatikans in Rom auf ein Drittel geschätzt wurde. Und die alle in bester Lage, „mehr als 2500 Paläste würden dazugehören“, so der Autor Max Parisi.

Natürlich sind diese Vermögen zum Grossteil steuerfrei, denn diese Immobilien gelten in Italien als „ausländisches Territorium“, da ja der Vatikan ein eigener Staat ist. 

Die Gelder des Vatikans fliessen hauptsächlich über seiner eigenen Bank, der Vatikanbank, gegründet 1942. Eigentümer des Instituto per le Opere di Religione (IOR) – Institut für die religiösen Werke - ist juristisch der Papst. Doch die Fäden ziehen andere...

So arbeiten im IOR rund 100 theologisch ausgebildete Banker oder Theologen mit excellenten Finanzkenntnissen. Das IOR sitzt in einem mittelalterlichen Wehrturm. Und was hinter diesen dicken Mauern geschieht, bleibt verborgen. Das ist erwünscht, denn in der Vatikanbank ist Verschwiegenheit gegenüber den Finanzbehörden ein hohes Gut. Sie veröffentlicht keine Bilanzen. 

Und das musste sie auch nie, da es die Bank eines souveränen Staates ist. So ist sie vor lästigen Kontrollen geschützt. Das einzige was bekannt ist: die IOR führt etwa 33`000 Konten mit einer Einlagesumme von sechs Milliarden Euro. Dazu kommen noch Wertpapiere und jede Menge Gold.

Diese – für die Bank äusserst angenehme Anonymität – brachte sie in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder in Verruf. So wollen seit über 40 Jahren die Gerüchte nicht enden, das Geldinstitut sei in Schmiergeld-Affären verwickelt und würde Geldwäsche für die Mafia betreiben.

Darum ist es auch kein Wunder, dass die Bank in Finanzkreisen kritisch gesehen wird. Als die IOR über eine italienische Bank an die JP Morgan Bank Geld überwies, aber absolut nichts über die Herkunft der Millionen sagen wollte, galt sie für die JP-Morgan- Manager als Risiko-Kunde. 

Auch als im September 2009 der „bibelfeste“ Bankmanager Ettore Gotti Tedeschi als Chef der IOR eingestellt wurde, um Licht ins Dunkel zu bringen, brachte es nur eines ein: erneute Geldwäsche. Und so zog sich Tedeschi im Mai 2012 nach einstimmigen Misstrauensvotum des Vorstandes zurück mit der Ankündigung, nachträglich die Missstände der Vatikanbank offen zu legen.

Daraus wurde allerdings nichts und das war offensichtlich ein kluger Zug. Denn hinter den anonymen Konten werden einflussreiche Politiker und sogar Mafia- Strohmänner vermutet. Und so sprudelt das Geld munter weiter. Jährlich sollen zweistellige Millionensummen allein aus Mieteinnahmen herein kommen, dazu Erträge aus Aktien und Wertpapieren. Zudem soll der Vatikan an Firmen wie Italgas, Fiat oder Alitalia beteiligt sein.

Auch der sogenannte Peterspfennig spült jedes Jahr Millionen in die Vatikan-Kassen. Nicht zu vergessen der „christliche Service“: Experten schätzen, dass allein unter Papst Johannes Paul II. rund 116 Millionen Euro durch Heiligsprechungen verdient wurden.  

Über das tatsächliche Gold-Vermögen des Vatikans herrscht Stillschweigen. Noch 1952 sollen es 10`000 Tonnen gewesen sein – das wäre der zweitgrösste Goldschatz nach den USA! In Frankreich, England und der Schweiz besitzt der Vatikan Immobilien und Grundstücke im Wert von 424 Millionen Euro. In Italien kommen dazu noch rund 50`000 Immobilien. 2008 wurde bekannt, dass der Vatikan 520 Millionen Euro in Wertpapieren und Aktien besitzt.

Was schliesst man daraus: Glaube macht nicht nur selig, sondern auch immens reich!






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