Zukunftsvisionen - gibt es die wirklich? Teil1

Wir Menschen sind doch alle ein wenig abergläubisch und nicht wenige lesen jeden Tag ihr Horoskop, auch wenn sie es nicht zugeben. Und noch immer laufen reihenweise besonders Frauen zu Wahrsagerinnen, wohl wissend, dass es Humbug ist, was diese Menschen von sich geben. Doch es gibt auch so genannte Seher oder auch Zeittheoretiker, deren Zukunftsvisionen durchaus ernst zu nehmen waren oder sind. Gibt es Zukunftsvisionen wirklich?
 
Gibt es wirklich Menschen, die "mehr sehen" als andere - nämlich die Zukunft?

Einer jener Menschen, die den Namen „Seher“ verdienen war John William Dunne. Der Flugzeugingenieur hatte 1906/07 das erste britische Militärflugzeug entworfen und begann sich für Zeittheorien zu interessieren, nachdem er mehrere Träume hatte, deren Inhalte später Wirklichkeit wurden.

Dunne war ein Sohn des Generals Sir John Hart Dunne, diente im Burenkrieg und im Ersten Weltkrieg. Etwa von 1889 an begann er sich für Träume zu interessieren und seine eigenen Experimente niederzuschreiben. Seine Träume waren nicht besonders ungewöhnlich bis zum Jahre 1916. Da hatte er eine nächtliche Vision von einer Explosion in einer Londoner Granatfabrik. Ein Jahr darauf, im Januar 1917, ereignete sich eine solche Explosion. Sie forderte 73 Tote und mehr als 1000 Verletzte.

Um die offenbar prophetische Natur solcher Träume zu erklären, entwickelte Dunne eine philosophische Theorie, die er in seinen Schriften „Experiment mit der Zeit“ (1927), das „Reihen-Universum“ (1934) und „Die neue Unsterblichkeit“ (1938) darstellte. Nach der Veröffentlichung des ersten Buches wurde Dunne mit Briefen von Lesern überflutet, die behaupteten, sie hätten die gleichen hellsichtigen Träume gehabt.

Dunnes Grundtheorie war, dass der Mensch die Zeit als verschiedene Stufen erfahre. Auf einer dieser Stufen kann der Einzelne die Vergangenheit beobachten und die Zukunft genau so klar sehen wie die Gegenwart.

Ein besonderer Anhänger von John William Dunne war auch J. B. Priestley, der seinen Ruhm seinen Romanen und Theaterstücken verdankte. In einer britischen Fernsehsendung bat er die Zuschauer, ihm zu schreiben, wenn sie ungewöhnliche Erfahrungen mit der Zeit gemacht hätten.

Und es kamen Berichte - unerwartet viele sogar, und nicht wenige, die eigentlich unerklärlich waren. In >>>Teil 2 erzähle ich dir von einem der unerklärlichen Erfahrungen.




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