Zukunftsvisionen - gibt es die wirklich? Teil3

Wie versprochen erzähle ich im auch im dritten Teil von "Gibt es Zukunfsvisionen?" von ungewöhnlichen Zeiterfahrungen. Diese hier handeln von Sir Stephan King-Hall und Sir Victor Goddard - und was die zu berichten hatten, lässt glauben, dass es Zukunftsvisionen wirklich gibt.

Die Zukunftsvision des Sir Victor Goddard sollte sich bewahrheiten.

Stephan King-Hall war Schriftsteller, doch hatte er auch mehrere Jahre als Seeoffizier in der britischen Marine gedient. Als er im Kriegsjahr 1916 auf der „Southampton“ als Offizier Bordwache hatte, überkam ihm plötzlich das Gefühl, dass einer seiner Männer über Bord fallen werde, wenn das Schiff zu einer kleinen Insel an der schottischen Küste führe. 

Sein Vorgefühl verstärkte sich zusehends, je näher sie der Insel kamen. Und nur auf Grund seiner Vorahnung gab Sir Stephen den Befehl an die Mannschaft, sich für die Rettung eines Mannes über Bord fertig zu machen. Natürlich wurde dieser Befehl von einem höheren Offizier aufgehoben. „

Was zum Teufel machen Sie denn“, sagte der Kommandant zu mir. Ich gab keine Antwort. Wir waren gerade auf der Höhe der Inseln und wir fuhren mit 20 Knoten Geschwindigkeit. Schon waren wir fast an den Inseln vorbei und nichts geschah. Als ich mich gerade anschickte, zu antworten, ertönte der Schrei: „Mann über Bord“ von der „Nottingham“, dem zweiten Schiff in der Reihe, das jetzt auf einer Höhe mit den Inseln lag. 30 Sekunden später „Mann über Bord“ von der „Birmingham“, dem dritten Schiff in der Reihe – es befand sich jetzt auf der Höhe der Inseln. Wir fuhren volle Kraft achteraus und holten beide Männer aus dem Wasser. Jetzt erst war ich in der Lage, den erstarrten Männern auf der Brücke zu erklären, warum ich mich so verhalten hatte. 

Und Ende der dreissiger Jahre machte Luftmarschall Sir Victor Goddard eine Erfahrung mit der Vorauskenntnis, die wie bestellt schien für Zeittheoretiker wie Dunne und Priestley. 

Sir Goddard hatte sich verflogen. Er flog über Schottland in einem Hawker Hart Doppeldecker und geriet plötzlich in einen heftigen Sturm. Goddard suchte nach einer vertrauten Landemarke um sich zu orientieren. Deshalb flog er in niedriger Höhe um vielleicht Drem, einen verlassenen Flughafen, zu sehen, dessen Lage er kannte. 

Und wirklich entdeckte er den Ort, aber anstelle des verlassenen und dunklen Feldflughafens, den er erwartete, sah er emsiges Treiben in vollem Sonnenlicht. Mechaniker in blauen Overalls waren emsig bei der Arbeit und er konnte auch einen Pulk von gelben Flugzeugen ausmachen. 

Doch niemand schien seinen niedrig fliegenden Hawker zu bemerken, worüber er sehr verwundert war. So stiess er wieder nach oben, um sein Ziel zu erreichen. Das war im Jahr 1934, als Drem tatsächlich völlig verlassen war. 

Vier Jahre später, im Jahre 1938 dagegen wurde in Drem eine RAF-Fliegerschule eröffnet, da damals schon der Kriegsausbruch drohte. Zwischen diesen Jahren hatte man die Farbe der britischen Übungsflugzeuge von silbern auf gelb umgestellt, eine Tatsache, die Sir Victor zum Zeitpunkt seines merkwürdigen Erlebnisses nicht kennen konnte. 

So hätte also jeder, der 1938 über Drem flog, genau das gesehen, was Sir Victor vier Jahre früher seltsamerweise gesehen hatte. 

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