Brief von Gerd - Liebe Lebensweisheit - oder das Wetter wird gut!

Heute reden wir ein wenig über die Weisheit - über die Weisheit, die das Leben einem lernt - nicht die Weisheit, die wir in der Schule lernen. Dort lernen wir nichts über die Weisheit, dort lernen wir nur Wissensstoff, den wir, wenn wir ihn nicht gebrauchen, ganz schnell verlernen.  Die Mathe-Matura, die ich überraschend gut absolviert habe, würde ich heute mit einem glatten "Nicht-genügend" abschliessen. Dies ist nicht die Weisheit, über die ich heute schreiben will.


Ich will über eine Weisheit schreiben, für die man ein paar Jahre auf dieser wunderschönen Erde "herumlaufen" muss und Erfahrungen sammeln muss. Ihr wisst ich liebe Zitate - hier habe ich zwei.

"Derjenige, der etwas zerbricht, um herauszufinden, was es ist, hat den Pfad der Weisheit verlassen." 

Ich hasse es Dinge zu zerbrechen, weil zerbrochene Dinge lebenslang eine Beschädigung aufweisen - da kann man es so gut "flicken" wie man will - und am meisten hasse ich es, wenn dabei Menschen "zerbrochen" werden. Menschen sind sooo wertvoll.

Und mein zweites Zitat - 

"Auch Umwege erweitern unseren Horizont." 

 - so sehe ich das - ab und zu ist der gerade Weg zu einem Ziel verstellt - man wehrt sich einen Umweg zu gehen, aber wenn man sich mal für den Umweg entschieden hat, dann erkennt man, dass es auch auf diesem Umweg sehr schöne Blumen und sehens- und erlebenswertes gibt. Also ran an den Umweg - auch über einen Umweg kann man ans Ziel kommen.

Wir bekommen nie alles, was wir uns wünschen. Machen wir unser Glück davon abhängig, ob wir etwas bekommen oder nicht, machen wir uns zum Opfer unserer Umwelt. Wahre Zufriedenheit entsteht vielmehr dann, wenn wir alles wollen, was wir bekommen. DAS zu leben ist oft schwer - alles zu wollen, was wir bekommen ist eine schwierige Lebensschule.

Dabei hilft eine andere Lebensweisheit:

Rege dich nicht über Kleinigkeiten auf. Denn - ALLES sind Kleinigkeiten. Wir haben die Freiheit, uns dafür zu entscheiden, etwas als Kleinigkeit oder als ganz, ganz wichtig anzusehen.

Es sind nicht die Dinge, die uns unglücklich machen, sondern unsere Sicht der Dinge. Und entscheidend ist, welche Bedeutung wir unserer jeweiligen Sichtweise geben. DAS allein entscheidet über  unser Leben - und zwar im positiven wie im negativen.

Und wieder mal habe ich eine passende, kleine Geschichte dazu gefunden - ich finde es so toll, was aus den Gehirnen von Menschen für tolle Sätze für uns alles entstanden sind. Also geb ich die Geschichte gern an euch weiter - hier ist sie:

Ein Wanderer trifft auf einen Schäfer. Er fragt diesen, wie wohl das Wetter in den nächsten Tagen werden würde.
Der Schäfer antwortet: "So, wie ich es gerne habe".
"Woher wissen Sie, dass das Wetter so werden wird, wie Sie es mögen", fragt der Wanderer.
"Sehr einfach", antwortet der Schäfer. "Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich nicht immer das bekomme, was ich möchte. Also habe ich gelernt, immer das zu mögen, was ich bekomme. Deshalb bin ich mir sicher, dass das Wetter so wird, wie ich es mag".

Ich finde die Geschichte, diese Einstellung gut - und ich wünsche, dass der heutige Tag so verläuft, wie ihr es mögt. DANN kann er nur gut werden, egal was Menschen und Dinge heute mit euch anstellen.

In Gedanken - euer G.Ender




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