Ötzi - der tödliche Fluch des Eismannes

Es war damals eine Meldung, die um die Welt ging: Der Fund des Eismannes, dem „Ötzi“. Die Wissenschaftler jubelten über den Fund - doch inzwischen nicht mehr. Denn so eigenartig es auch scheinen mag, nach dem Fund des Eismannes „Ötzi“ mehren sich Todesfälle, die äusserst merkwürdig anmuten. Liegt etwa ein Fluch auf Ötzi, dem Eismann?

Liegt ein Fluch auf Ötzi, dem Eismann?

Als das Nürnberger Ehepaar Erika und Helmut Simon am 19. September 1991 gegen 13.30 Uhr die Gletschermumie vom Hauslabjoch entdeckte, ahnten sie noch nicht, was für einen sensationellen Fund sie da gemacht hatten. Anfangs gingen auch die Behörden von einem Verunfallten Berggänger aus.

Die offizielle Bergung fand am 23. September 1991 unter Leitung des Innsbrucker Gerichtsmediziners Universitäts-Professor Dr. Rainer Henn statt. Insgesamt hatten 22 Personen zwischen dem 19. September 1991 und dem Tag der Bergung (23. September) die Fundstelle besucht.

Als dann sehr bald herauskam, um wen es sich bei der gefundenen Mumie dann wirklich handelte, war die Begeisterung dementsprechend gross. Ein Team unter dem weltbekannten Wissenschaftler Dr. Konrad Spindler untersuchte dann über Jahre sowohl die Mumie als auch den Fundort.

Doch schon bald wich die Freude nackter Angst - denn einer nach dem anderen der "Erstbesucher" verlor auf tragische Weise sein Leben... (weiter auf Seite 2 bzw. weiter unten)


  • Rainer Henn, der Gerichtsmediziner, verunglückte im Juli 1992 bei einer Fahrt in Kärnten mit seinem Auto tödlich. Er wollte einen Vortrag über den Mann im Eis halten.
  • Der Bergführer Kurt Fritz (er begleitete Reinhold Messner zur Fundstelle) verunglückte beim Sturz in eine Gletscherspalte.
  • Rainer Hölzl, der Reporter beim ORF war und die Bergung filmte, starb im Jahr 2004.
  • Helmut Simon, der die Mumie mit seiner Frau entdeckt hatte, verunglückte bei einer Bergtour auf dem Gamskarkogel bei Salzburg im Oktober 2004.
  • Und der Bergretter Dieter Warnecke starb bei der Suche nach Helmut Simon an einem Herzinfarkt.
  • Am 7. Januar 2005 starb der Innsbrucker Professor Friedrich Tiefenbrunner bei einer Herzoperation. Es galt als Routineeingriff und ein Kliniksprecher sprach von einem „völlig unerwarteten Tod“! Auch Tiefenbrunner gehörte zum Team von Spindler und hatte eine Methode gefunden hatte, um Ötzis Mumie vor Bakterien und Pilzbefall zu schützen.
  • Dr. Konrad Spindler schliesslich verstarb am 17. April 2005. Er war ein weltweit bekannter Archäologe sowie einer der brilliantesten Wissenschaftler Österreichs.
  • Der 63-jährige Archäologe Tom Loy, der an einem Buch über "Ötzi" schrieb, wurde Mitte Oktober 2005 in seiner Wohnung in Brisbane tot aufgefunden. Loy litt seit rund zwölf Jahren an einer Blutkrankheit, die Krankheit war kurz nach Beginn seiner Forschungen zu "Ötzi" diagnostiziert worden. Die Todesursache habe durch die Autopsie nicht eindeutig geklärt werden können.

Unter den "Überlebenden" geht die Furcht vor dem Fluch des Eismannes um, auch weil es keine "vernünftige" Erklärung für diese seltsame Anreihung von Todesfällen gibt. War es vielleicht, weil es sich bei der Bergung des Eismannes um Grabfrevel gehandelt hat?

Es entspricht unserer Moral, dass man Tote nicht stören darf. Die im Jahre 2001 im Rücken des Eismannes gefundene Pfeilspitze könnte zusätzlich die Phantasie nähren, dass dieser sterbend einen Fluch ausgesprochen haben könnte.

Hat es tausende Jahre nach dem gewaltsamen Tod es Eismannes etwa die Falschen getroffen? Wollen wir hoffen, dass der Mann aus dem Eis nun doch endlich seine Ruhe und Frieden gefunden hat.

Seit März 1998 ist der Eismann, der liebevoll auch „Ötzi“ genannt wird, im Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen ausgestellt. Wissenschaftlich anerkannte Bezeichnung ist „Mann vom Hauslabjoch“, manchmal wird er auch als „Eismann“ oder scherzhaft „Homo tyrolensis“ bezeichnet.
In den USA herrscht die Bezeichnung „Frozen Fritz“ vor (typisch amerikanisch) und das Archäologische Museum in Bozen verwendet die Bezeichnung „Der Mann aus dem Eis“. 










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