Tiefseevampir - geheimnisvoller Tintenfisch

Gibt es Vampire wirklich? In den Tiefern der Meere schon - denn dort dreht geheimnisvoll und lautlos Tiefseevampir oder Vampyroteuthis infernalis seine Runden.

Ein geheimnisvoller Bewohner der Tiefsee - der Tiefseevampir

So furchterregend wie sein Name scheint der Tiefseevampir jedoch nicht zu sein. Der Tintenfisch verbringt die meiste Zeit regungslos in sauerstoffarmen Tiefen. 

Wie und wovon sich die Tiefseevampire dort ernähren, das war für die Wissenschaft lange Zeit ein grosses Rätsel. Auch, weil in derart grossen Tiefen kaum mehr Leben möglich ist.

Um das Rätsel zu lösen, wurden in den vergangenen 20 Jahren immer wieder ferngesteuerte Tiefseetauchrobotern vor allem in der Monterey Bay hinab zu den Tiefseevampiren geschickt. 

Dabei zeigte sich erstaunliches - die Tintenfische sammeln mit zwei dünnen, einziehbaren Filamenten schwebende Nahrung - auch mariner Schnee genannt - auf. Das können etwa Fischschuppen, Kieselalgen, aber auch Fäkalien anderer Tiere sein. Mittels weitere Fangarme wird die Nahrung dann Richtung Mund befördert.

Übrigens, Feinde brauchen die Tiefseevampire nicht zu fürchten, denn nur wenige Tiere können sich dauerhaft in den grossen Tiefen aufhalten wie sie. 

Woher die Tiefseevampire ihren Namen haben, das siehst du in folgendem Video:



Die acht Fangarme des Tiefseevampirs sind durch Spannhäute verbunden und bilden einen gewaltigen Schirm oder Umhang - daher der Name "Tiefseevampir".

Übrigens, in einem Punkt ist der Tiefseevampir Rekordhalter: Im Verhältnis zur Körpergrösse hat der Tiefseebewohner die grössten Augen des Tierreiches: Ein zwölf Zentimeter großes Tier besitzt Augen von zwei Zentimetern Durchmesser!




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