Brief von Gerd - Liebe Erwartung!

also dieser "Brief von Gerd" geht hauptsächlich an meine weiblichen Leserinnen (Fans darf ich ja wohl nicht schreiben - obwohl - komm Gerd - du darfst doch ALLES). Also wer den "Brief von Gerd" an Marko Arnautovic kennt und darunter auch die Kommentare gelesen hat, der weiss WAS ICH ZU TUN habe. Ich MUSS über Erwartungen schreiben.

Enttäuschte Erwartungen sind besser als keine...

Ich muss brav werden, ich muss wieder meine "alten" Briefe schreiben, ich muss überlegen was ich schreibe UND vor allem - ich MUSS die Erwartungen erfüllen. Ach Gott es ist wie immer - Frauen wollen über mein Leben entscheiden - also schreibe ich heute ganz, ganz schnell wieder über ein "echtes" Thema - ich schreibe über Erwartungen. Sie begleiten ja jeden von uns durch unsere Tage - und zwar genau gesagt von unserem ersten Tag an bis zu unserem letzten Tag.

Ich fang mal mit einem Zitat an - ich liebe ja Zitate - also schreibe ich ein wenig über meine Schreiberei - ich liebe es mich auszudrücken - und vor allem ist es eine Tätigkeit, die keine Erwartungen erzeugt - dachte ich jedenfalls bis gestern. Die Erwartungen, die Hintergründe warum ICH schreibe, sind ganz leicht erklärt - ich will ein Engel sein - und darum liebe ich folgendes Zitat:

"Engel erwarten für ihre Dienste keinen Dank, sie wollen nur wahrgenommen werden."

Und eure Kommentare und Rückmeldungen zeigen mir - juhuuu ich werde  wahrgenommen. Genau das will ich und genau das reicht mir.

So jetzt aber ein wenig weg von mir - ich soll ja wieder der brave, gute Gerd sein und was Sinnvolles schreiben. Also was sind Erwartungen? Nachschlagen in Wikipedia - mache ich ja immer, wenn ich nicht mehr weiter weiß - Erwartungen sind Prognosen für eine vermutliche Zukunft, veraltet für eine Schwangerschaft, in der Soziologie die Annahme, was ein anderer tun sollte, in der Psychologie für eine systematische Herabsetzung eigener Erwartungen vor Leistungssituationen, im Christentum die Wiederkehr des Jesus und im Judentum die Ankunft des Gesalbten, des Messias.

Genug Theorie - ich befasse mich wie immer mit den Dingen, die uns Menschen bewegen - also mit den Erwartungen, die sich im Zusammenspiel zwischen Menschen ergeben.

Noch zwei wunderbare Zitate gefällig  - hier sind sie

"Das größte Hindernis des Lebens ist die Erwartung, die vom Morgen abhängt.
Seneca, Vom glückseligen Leben"
"Das worauf es im Leben am meisten ankommt, können wir nicht voraussehen. Die schönste Freude erlebt man immer da, wo man sie am wenigsten erwartet hat.
Antoine de Saint-Exupéry, Wind, Sand und Sterne"

Erwartungen an den Partner können eine Beziehung belasten - das kennen wir alle. Die meisten Menschen stellen Erwartungen an sich, an andere und an das Leben generell. Es ist ganz schwierig, insbesondere bei den Dingen, die uns wichtig sind, keine Erwartungen zu haben.  Wenn wir eine Partnerschaft eingehen, haben wir ganz bestimmte Erwartungen an unseren Partner. Wir wollen auf alle Fälle, dass es uns besser geht, als wenn wir alleine leben.

ABER jetzt wirds schwierig - unsere Erwartungen können eine ganze Liste füllen: beispielsweise erwarten wir  Treue, Ehrlichkeit, Loyalität, Liebe, Achtung, Vertrauen, Nähe, Freiheit, Verständnis, Unterstützung, gleiche Lebensziele, finanzielle Sicherheit, befriedigende Sexualität.

Ganz schön viel an Erwartungen - und was passiert, wenn einige dieser Erwartungen nicht, oder nicht mehr erfüllt werden - man sucht sich einen neuen Partner und schreibt die Liste mit den Erwartungen neu. Am Anfang ist das leicht, aber mit der Zeit leert sich auch diese neue Liste wiederum von Neuem. Ich mag das so nicht, aber es passiert mir trotzdem.

Vielleicht sollte man vor einer Trennung mal die Fehler bei sich selber suchen - wäre doch einen Versuch wert - weil und der Satz stimmt 100%ig - "Enttäuschung ist das Ergebnis falscher Erwartungen."

Also liebe Leserinnen - lest den Satz nocheinmal - "Enttäuschung ist das Ergebnis falscher Erwartungen" - also das bedeutet - nicht ICH habe in letzter Zeit falsche, nicht so brave, nicht so tiefsinnige Brief geschrieben, sondern EURE Erwartungen an mich waren falsch. Ihr hebt mich auf einen Sockel, auf den ich nicht hingehöre.  So einfach ist das - und so leicht kann ich die Schuld von mir weisen. Aber damit ich euch nicht verliere, habe ich mich gerade bemüht, sehr tiefsinnig, sehr brav zu schreiben.

Eure Kommentare liebe ich - egal ob positiv oder negativ - Hauptsache ihr schickt mir ein Bild von euch dazu. (gilt jetzt aber wirklich nur für die Damen!!) Ich will doch wissen, wer mich "anders" haben will und wer mit mir nach New York will.

In Gedanken - euer G.Ender




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4 Kommentare, Tipps & News von LeserInnen:


  1. Du Gerd, Bilder reinstellen geht nicht! Musst eben Deine Phantasie spielen lassen ^^

    Dein Bremer Fanclub Bienchen, Sonja, Lisa und Beatrice

    Aber nicht dass Du DIch uns wie die Bremer Stadtmusikanten vorstellst!!!!


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  2. Hallo Bienchen - doch Bilder reinstellen geht - musst halt meine Mail-Adresse suchen. Wirst sie schon finden, wenn du ein richtiger Fan bist - übrigens taugt mir Werder Bremen - die wurden mit Andy Herzog deutscher Meister, aber dafür seid ihr wahrscheinlich zu jung - und jetzt spielt dort ja der Marko Arnautovic.. den kennt ihr ja wohl. Also ich stell mir euch hübscher vor, als die Bremer Statdtmusikanten... an meiner Phantasie scheiter das alles jedenfalls nicht.. Danke dass ihr mich sogar aus Norddeutschland lest. LG Gerd

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  3. Es war einmal...
    ... so beginnen die Märchen, die wir so sehr lieben. Gerd, du hast mal wieder alle Erwartungen übertroffen. Wie in "alten Zeiten" würde manch eine/r von uns sagen. Ja, den gibt's wirklich - er ist so real wie der Weihnachtsmann, ihr großen Kinder. Für all jene, deren Erwartungen noch nicht befriedigt wurden, gibts noch ne wunderschöne Geschichte die sich wie folgt nennt: "Spuren im Sand" (im net googeln).
    Somit verbleibe ich mit schönen Grüßen und wünsche Euch alles Gute. Der Ratgeber

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  4. Hallo Ratgeber, danke für die Komplimente - und ja ich kenne diese Geschichte. Sie ist wunderbar - sie zeigt einem, dass die Dinge oft anders sind als sie scheinen, ganz anders. Und oft müssen wir nur unseren Blickwinkel verändern und es verändert sich unsere ganze Welt. Ich war mal in einer Therapiestunde - da sagte die Frau zu mir - Gerd - erhebe dich mal wie ein Adler in die Lüfte und schaue von dort auf deine Situation - und ich tat das und ich sah, dass die Dinge von weit weg, ganz, ganz anders aussahen. Das werde ich NIE vergessen. Oft muss man weiter weg gehen, um die Dinge besser zu erkennen. Das klingt zwar nicht logisch, aber mein Leben hat mir gezeigt, dass es so ist. Danke - LG G.Ender

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Danke für eure Kommentare. Und dafür, dass ihr fair und mit Respekt anderen Meinungen gegenüber diskutiert.

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