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Das Beben von Fukushima und der Kölner Dom

Nun werden wohl einige denken, was hat das Erdbeben in Fukushima mit dem Kölner Dom zu tun? Mehr als man denkt! Denn wie bekannt wurde, hatte das schwere Tsunami-Erdbeben am 11. März 2011 im japanischen Fukushima auch direkte Auswirkungen auf Deutschland.

Geriet beim Erdbeben von Fukushima (!) gehörig ins Wanken - der Kölner Dom

Denn während dem furchtbaren Beben in Fukushima bewegte sich auch im 9000 Kilometer entfernten Köln der Kölner Dom mehrfach und vollständig um einen Zentimeter auf und ab! Der Grund dafür: Köln ist auf Sand gebaut, was lange Erdbebenwellen verstärkt. Vor allem hohe Gebäude reagieren darauf.

Dass der Kölner Dom mit seinen 157 Meter hohen Türmen bei Sturm oder Erdbeben schwankt, war allgemein bekannt. Doch erst vor kurzem fanden Erdbebenforscher der Universität Köln heraus, wie sehr!
Seit 2006 befinden sich fünf Messstationen im Dom. Von diesen Seismographen werden rund um die Uhr Messungen aufgezeichnet. Das verblüffende Ergebnis: Der Dom ist regelmässig in Bewegung. 
Es sind nicht nur der starke Wind, sondern auch die 1200 Züge, die täglich im nahen Hauptbahnhof ein- und ausfahren, die die altehrwürdige Kathedrale erzittern lassen. Auch die berühmte 24 Kilo schwere Petersglocke lässt die Schwingungsmesser ausschlagen.
Einsturzgefahr besteht fürs erste keine! Moderne Wolkenkratzer werden heutzutage so konstruiert, dass sie bei Erschütterungen mitschwingen, statt einzustürzen. Und ohne es zu wissen, waren die Erbauer des Kölner Doms ihrer Zeit voraus.

Vorsicht sollte man trotzdem walten lassen, denn bei sehr starkem Sturm könnten schon marode Verzierungsteile herunterfallen. Doch durch die gewonnen Daten können die Geophysiker präzise Sturmwarnungen ableiten und gegebenenfalls den Domplatz sperren lassen. Auch Schwingungen bei Erdbeben lassen sich so vorhersagen.

Das Rheinland ist eines der am meisten erdbebengefährdeten Gebiete in Europa. Bei einem Beben der Stärke 6,8 bis 7,1 müsste man mit schweren Schäden rechnen. Das könnte sogar soweit gehen, dass Verzierungen abbrechen würden oder Gewölbedecken einstürzen könnten. Doch solche starken Beben gebe es nur alle paar Tausend Jahre. 

Schwächere Beben kommen hingegen "laufend" vor. Die Erdbebenstation Bensberg hat seit 1955 über 2000 (!) Erdbeben in der Region registriert!






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