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#nicht immer brav aber...immer wOw


Das Weihnachtswunder von 1914

Weihnachten 1914 - der Erste Weltkrieg wütet in Europa. Im belgischen Flandern liegen sich Franzosen, Briten und Deutsche in ihren Stellungen gegenüber, gefasst, jede Sekunde von einer tödlichen Kugel, Granate oder durch Giftgas qualvoll getötet zu werden. Und mitten in dieser Hölle auf Erden fand am Heiligen Abend 1914 ein Akt der Menschlichkeit statt, ein Weihnachtswunder wie es so nie eines gegeben hatte - und nie wieder gab.

Deutsche und englische Soldaten im friedlichen Gespräch - das Weihnachtswunder von 1914.

Es waren Väter, Söhne, einfache Männer, die mitten aus ihrer bis dahin heilen Welt und ihren Familien gerissen worden waren durch diesen Teufel, der den Namen Krieg trägt. Wohl ein jeder hatte zu Beginn des Krieges gedacht, an Weihnachten wieder zu Hause sein zu dürfen, um mit ihren Familien das Frohe Fest zu feiern. 

Doch es war anders gekommen. Die Männer lagen im Dreck, in der Kälte, umgeben von Tod und Verderben. Zehntausende Soldaten hatten schon ihr Leben verloren -  so hingen sicher die meisten der noch Lebenden traurigen und wehmütigen Gedanken nach, wussten sie doch nicht, ob sie je ihre Liebsten wieder sehen würden...

Plötzlich erklang in der Stille das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“, gesungen von einem deutschen Soldaten. Da wurde es ganz still und nach und nach verliessen alle Soldaten, ob Freund oder Feind, ihre Schützengräben, um gemeinsam die Geburt Jesu zu feiern. 

Die Männer zündeten Kerzen an, tauschten Geschenke aus, was es eben so gab, Schnaps und Bier, Schokoladekuchen aus einem Paket von zu Hause. Selbst Familienfotos wurden gezeigt und Adressen ausgetauscht. Sogar Fussball wurde gespielt...




Und da war nichts mehr von Feindschaft zu spüren, selbst die Offiziere machten mit und beschlossen, noch zwei weitere Tage dranzuhängen ohne Kriegshandlungen, damit man die gefallenen Kameraden in Ruhe begraben konnte.

Dieses Ereignis ist belegt, auch dass kein einfacher Soldat mehr zur Waffe gegriffen hätte, wären da nicht diese unmenschlichen Befehle gewesen. Erteilt von Generälen, die in den warmen Stuben hockten, sich die Mägen voll schlugen und von der Grausamkeit eines Krieges an der Front keine Ahnung hatten.

Ein Jahr danach ging der Krieg in seiner ganzen Unmenschlichkeit weiter und es gab auch kein Miteinander am Heiligen Abend mehr, nur noch ein Gegeneinander!

In diesem Ersten Weltkrieg verloren 9,5 Millionen Soldaten und etwa 8 Millionen Zivilisten ihr Leben. Besonders grausam war die Giftgaseinsätze, wegen denen zigtausende qualvollst verendeten! Und wozu? ...

Mehr zum Ersten Weltkrieg erfährst du >>>in diesem Post von mir

Übrigens, auch unser +Briefeschreiber Gerd  hat hier über >>>den bewegenden Weihnachtsfrieden  von 1914 geschrieben.






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