Geheimnis Bundeslade - wo ist der heilige Schrein?

Sie und die geheimnisvolle Kraft, die von ihr ausgehen soll, gelten als mit die grössten Geheimnisse der Menschheit: Die Bundeslade. Gab es sie wirklich? Was ist mit ihr geschehen?  Eine sehr aktuelle Spur führt nach Frankreich - kann bald geklärt werden, wo die Bundeslade ist?

Indiana Jones ist Fiktion, doch die Nazis suchten wirklich intensiv nach der Bundeslade.

Aber zurück zu den Anfängen!

Tatort ist Jerusalem im 12. Jahrhundert. Jahre hatten Tempelritter vergeblich damit verbracht um in den Höhlen des Tempelberges nach den Gesetzestafeln zu suchen. Doch dann stand sie vor ihnen: die legendäre Bundeslade mit den Zehn Geboten. Angeblich brachten die Templer das Heiligtum nach Frankreich. Man vermutet in die Kathedrale von Laon, die mit ihrer Hilfe entstand.

Es ist einer der aufregendsten Kriminalfälle der Weltgeschichte. Denn was geschah wirklich mit der Bundeslade und den beiden Gebotstafeln? Sind sie in Frankreich? Klingt ein wenig abenteuerlich und ist natürlich nur eine von vielen Theorien, die sich um die rätselhaften Steintafeln ranken. Es sind nur Vermutungen und nur eines ist sicher: Es fehlen die Beweise. Bisher.

Am Berg Sinai nahm Moses von Gott die Steintafeln mit den Zehn Geboten in Empfang. Im 2. Buch Mose heisst es, dass Gott sie selbst geschrieben habe. Die Frage ist: Hat es diese Tafeln überhaupt je gegeben? 

Überlieferungen berichten, dass die kunstvoll verzierte Truhe (Bundeslade) mit den Tafeln von Israeliten durch die Wüste Gobi ins Gelobte Land getragen wurde und im Salomon-Tempel zu Jerusalem dann seinen festen Platz gefunden habe. Nach der Zerstörung des Gotteshauses durch die Babylonier unter König Nebukadnezar II. 587 v. Chr. sei die Lade spurlos verschwunden. Wohin? (weiter auf Seite 2 bzw. weiter unten).



Es gibt natürlich - wie in jedem Kriminalfall - einige Verdächtige: So Menelik, Sohn König Salomons und seine äthiopische Mutter, die Königin von Saba. Angeblich haben die beiden bereits um 1000 v. Chr. die Truhe in die heilige äthiopische Stadt Aksum entführt und eine Kopie im Tempel gelassen. Einmal im Jahr wird bei einer Prozession eine Kopie der Öffentlichkeit gezeigt. 

Diese gleicht aber nicht dem Original laut Bibel. Denn diese soll mit Gold überzogen und mit zwei Engeln verziert gewesen sein, was bei der Kopie nicht der Fall ist. Priester sind sich jedenfalls sicher, dass sich das Original in der Kirche der heiligen Maria von Zion befindet. Eigenartiger Weise darf niemand, ausser dem Wächter des Schatzes, die Reliquie näher in Augenschein nehmen! Also doch Lüge der Kirche? Wäre ja sicher nicht das erste Mal!

Die Bibel wiederum weist in eine ganz andere Richtung. Dort steht nämlich an einer Stelle, dass der Prophet Jeremia die Bundeslade in einer Höhle in dem Berg versteckt hätte, „den Moses bestiegen hatte, um das Erbe Gottes zu betrachten!“ Ist hier vom Berg Sinai die Rede? Gefunden wurde die Bundeslade weder dort noch anderswo. 

Weshalb sich immer wieder Stimmen melden, die meinen, es habe gar nie eine Bundeslade - und schon gar keine von Gott geschriebene Tafeln - gegeben. Wie Thomas Römer, Professor für das Alte Testament im schweizerischen Lausanne. Die Bibel, so der Professor, gebe keine klaren Hinweise, wo sich das Geschehen um Moses zugetragen hat. Römer vermutet, dass der Berg Sinai eine Erfindung früher Christen aus dem 1. Jahrhundert ist.

Prof. Römer hegt überhaupt Zweifel, ob es die Gebotstafeln je gegeben hat. „Es spricht einiges dafür, dass die Gebote erst im 6. Jahrhundert v. Chr. verfasst wurden“, so der Theologe. Also Jahrhunderte später, nachdem Moses gelebt haben soll. 

Nun, was immer die Wahrheit oder Unwahrheit ist: Das Rätsel um die Zehn Gebote wird noch viele Generationen in den Bann ziehen! Und haben sich nicht schon so einige "Märchen" dann doch als wahr herausgestellt? Vielleicht auch hier ...




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