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Wo ist der Weihnachtsmann gerade jetzt?

Wenn der Weihnachtsmann an Heilig Abend den Kindern dieser Erde Geschenke bringt - wie lange braucht er eigentlich dafür - und wie genau macht er das? Hier erfährst du es - und auch, wo der Weihnachtsmann gerade jetzt ist.



Gut, abgesehen von der Frage, wer mit der Antwort was sinnvolles anfangen kann, hat sich Larry Silverberg, Professor für Mechanik und Raumfahrttechnik an der North Carolina State University zusammen mit seinen Studenten an die Antwort der Frage gemacht:

Wie lange braucht der Weihnachtsmann, um Geschenke an die Kinder zu verteilen? 

Silverberg und sein Team gingen diese Frage mit den Augen der Physik und Mathematik an. Und kommen auf eine erstaunliche - und physikalisch machbare Lösung. Zumindest theoretisch.

Die Forscher machten ihre Berechnungen für 100 Millionen Kinder in der westlichen Welt, die vom Weihnachtsmann beschenkt werden. Nach dem derzeitigen weltweiten Schnitt würden die in 37 Millionen Haushalten wohnen.. 

Um die zu besuchen und das innerhalb von 24 Stunden, müsste der Weihnachtsmann gesamt fast 100 Millionen Kilometer Strecke zurücklegen. Dafür wäre eine Geschwindigkeit von über 4 Millionen km/h nötig - ohne die Zeit gerechnet, die das Platzieren der Geschenke unter den Weihnachtsbäumen beansprucht.

Rein theoretisch eine Geschwindigkeit, die möglich wäre - liegt doch die Lichtgeschwindigkeit, die bisher als höchste erreichbare Geschwindigkeit gilt, bei 1`079`252`848 km/h (knapp über eine Milliarde km/h). 
Der Weihnachtsmann müsste sich also mit gerade mal 260stel der Lichtgeschwindigkeit bewegen. Bei 200 Millionen Kinder beschenkten Kindern wäre allerdings schon die doppelte Geschwindigkeit nötig. 

Derart schnelles Reisen sei für einen älteren Herrn wie den Weihnachtsmann aber sicher eine beschwerliche Sache, so Silverberg mit einem Augenzwinkern. Und dann noch das ständige Beschleunigen und Abbremsen, und dann wäre ja noch die Sache mit dem Luftwiderstand - bei einer derart hohen Geschwindigkeit würde der Schlitten des Weihnachtsmanns samt Inhalt sehr schnell verglühen.

Also suchte und fand das Forscherteam eine andere Lösung, und die bedient sich der Relativitätstheorie. Nach der stehen unter anderem Raum, Zeit und Geschwindigkeit in einem direkten Zusammenhang. Verändert man einen Aspekt, werden die anderen entsprechend verkleinert - oder vergrössert. Die Summe bleibt immer gleich.

Wenn es dem Weihnachtsmann zum Beispiel gelänge, sogenannte Relativity Clouds zu nutzen (grob "Wolken", in denen Zeit, Geschwindigkeit und Raum in einem anderen Verhältnis zueinander stehen wie wir es kennen), dann könnte er die Zeit wie ein Gummiband dehnen. 

Folge: Während für "uns" gerade mal 24 Stunden vergehen, hätte der Weihnachtsmann in seiner "Zeitwolke" beliebig viel Zeit, um die Geschenke zu verteilen. 
Gut, der Weihnachtsmann bräuchte also ein enormes Verständnis der Relativitätstheorie und die technischen Mittel, um sie zu seinen Gunsten zu nutzen gar nicht erst gerechnet. 

Aber ein bisschen Magie, so Silverberg, darf den Weihnachtsmann ja doch noch umgeben ;) Und wir wissen jetzt: Nicht alle Wissenschaftler sind staubtrockene und todernste Spasswürger ... :)

Übrigens, wer wissen will, WO der Weihnachtsmann gerade genau ist, der kann gleich hier nachgucken:







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