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Chinese überlebt mit selbst gebautem Dialysegerät

Hu Songwen sollte eigentlich schon lange tot sein - denn weil er sich die Krankenhausrechnungen nicht mehr leisten konnte, bekam er auch keine Dialyse mehr. Um zu überleben, hat sich der findige Chinese selbst ein Dialysegerät gebaut - aus lauter Küchenutensilien!

Hat sich sein eigenes Dialysegerät gebaut - aus Küchenutensilien! Hu Songwen

Hu, der an einer Nierenerkrankung leidet, hatte sich anfangs in einem Krankenhaus behandeln lassen, doch nach sechs Jahren waren seine Ersparnisse aufgebraucht. Kein Geld - keine Dialyse. Keine Dialyse - Tod.

Darauf hatte Hu keine Lust und baute sich aus Küchenutensilien (!) sein eigenes Dialysegerät! Seit nun 13 Jahren sitzt der findige Tüftler dreimal in der Woche auf seiner kleinen Toilette in seinem Haus, und feuert seine hausgemachten Dialysemaschine an - im wahrsten Sinn des Wortes.

Was passiert bei einer Dialyse? Bei gesunden Menschen reinigen die Nieren das Blut von Giftstoffen und Abfällen. Fallen die Nieren aus, wird der Körper vergiftet, der Tod ist die Folge. Bei einer Dialyse wird das Blut in eine "Blutreinigungsmaschine" umgeleitet und dann wieder in den menschlichen Körper zurück gepumpt.

Ärzte warnen, dass Hu schwere Infektionen sowie langfristige Komplikationen riskiert, weil er sein selbstgebautes Gerät nicht steril genug halten kann.


Da stehen so manchem Arzt die Haare zu Berge ... aber offensichtilich funktioniert es ...

Aber Hu, der mit seiner 81-jährigen Mutter in Qutang, einem Dorf in der Provinz Jiangsu lebt, sagt, er habe nun mal nur sehr begrenzte Möglichkeiten. Und immerhin funktioniere sein Gerät ja seit 13 Jahren - mit offensichtlichem Erfolg.

Obwohl China ein kommunistisches Land ist, ist die Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung nicht kostenlos. Nur etwa die Hälfte der Chinesen können sich eine Krankenversicherung leisten, die jedoch maximal die Hälfte der Kosten für ihre Gesundheitsversorgung abdeckt. Der Rest wird entweder durch die Patienten selbst oder durch zusätzliche (teure) Versicherungen bezahlt.

Nachdem sich diese Geschichte wie ein Lauffeuer durch die chinesischen Medien verbreitet hatte, bot die Regierung medizinische Hilfe an. Hu Songwen lehnte freundlich ab - das nächste Krankenhaus sei zu weit weg und zu voll... 






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