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Der grausamste Hexenjäger aller Zeiten. Heinrich Kramer

Die katholische Kirche hat es scheinbar immer noch nicht gelernt! Sie sorgt auch heute für Schlagzeilen und dies im negativen Sinn! Noch immer wehrt sie sich vehement mit allen nur möglichen Ausreden und Lügen gegen Aufklärungsversuche der in ihrem Namen oder unter ihrem Deckmantel begangenen Verbrechen. Mit die schlimmsten begingen im Namen der Kirche Hexenjäger wie Heinrich Kramer - "Hexenhammer"

Im Namen der Kirche wurden unzählige unschuldige Frauen als Hexen verbrannt.

Wenn man all die schrecklichen Vorgänge bedenkt, die sich in der katholischen Kirche zugetragen haben und immer noch zutragen, dann muss es nicht wundern, dass immer mehr Menschen das Vertrauen in diese Institution verlieren und austreten.

Doch von einem ganz schrecklichen Ereignis möchte ich euch hier erzählen, ist zwar schon lange her, aber zeigt auf, in welchem Wahn sich die Kirche und ihre so angeblich treuen Diener befanden.

Heinrich Kramer – der grausamste Hexenjäger aller Zeiten und sein „Hexenhammer“

Heinrich Kramer (1430 bis 1505) war anfangs ein unbedeutender Dominikanermönch, fanatisch und von Hass erfüllt, besonders gegen Frauen. Mit seinem Buch „Hexenhammer“ hat er Tausenden von Menschen den Tod gebracht. Es ist wohl das verheerendste Buch der Weltliteratur und war somit ein mächtiges Instrument für die Inquisition. 

Die erste Auflage erschien 1487, legitimierte die Hexenverfolgungen durch den Papst und diente als Anleitung zur Überführung und Verurteilung vermeintlicher Hexen.

Als im Jahre 1473 Heinrich Kramer in einer Rede den regierenden Kaiser Friedrich III. öffentlich angreift, lässt dieser ihn in Rom inhaftieren. Doch dies schadet Kramer nicht. Es scheint, als gewinne er in dieser Zeit in der Kurie von Rom mächtige Freunde. Dann wird er überraschend ein Jahr später aus dem Gefängnis entlassen.  

Und noch etwas Unerwartetes geschieht: Papst Sixtus IV. erteilt ihm noch am gleichen Tag die Befugnis zur Inquisition, er darf also von nun an kirchliche Gerichtsverfahren gegen Andersgläubige durchführen.

Und nun kann also Heinrich Kramer wüten wie es ihm beliebt....

Bei einem Ritualmordprozess gegen die Judengemeinde in der italienischen Stadt Trient holt er sich belastendes Material aus anderen Städten, was zur Hinrichtung der Beschuldigten führt. Dann wird er zum päpstlichen Inquisitor für ganz Oberdeutschland befördert und er ist wohl einer der gefürchtesten Hexenverfolger. Zahlreiche Prozesse und Hinrichtungen pflastern von nun an seinen Weg.

Es gab aber auch Gegner von Kramer – einer davon war der Bischof der Diözese Brixen. Als Kramer im Sommer 1485 nach Innsbruck reiste, um in der Tiroler Hauptstadt einen Hexenprozess anzustrengen, hatte er nicht mit dem Widerstand des Bischofs gerechnet. 

Als Kramer schnell sieben Personen vor Gericht stellte und anklagte, war der Bischof nicht von der Rechtmässigkeit der Prozesse überzeugt. Und so wurden die Angeklagten in einem Aufsehen erregenden Urteil auf bischöfliches Drängen vom Vorwurf der Hexerei freigesprochen. Kramer wurde aus der Diözese Brixen ausgewiesen. Der Bischof hielt Kramer schlichtweg für verrückt.

Doch die gescheiterte Inquisition in Innsbruck ist für Kramer der Anlass, seine Bemühungen um eine rechtmäßige Verfolgung der Hexen auszuweiten. Aus diesem Grund verschanzt er sich fast das gesamte Jahr 1486 in einem Kloster in Speyer, um an dem Werk zu arbeiten, das ihn berühmt machen soll: 

Der "Hexenhammer" oder auf Latein "Malleus maleficarum". In relativ kurzer Zeit bringt er ein fast 700 Seiten starkes Werk in drei Teilen heraus, das eine verheerende Wirkung haben soll.

Schon bald zeigte das Buch seine Wirkung. Kramer rühmte sich, mehr als 200 Hexen auf eigenes Bestreben zur Strecke gebracht zu haben. Und nach der Veröffentlich des Buches „Hexenhammer“ steigen die Verfolgungen auch in Süddeutschland und in der Schweiz rapide an. 

Dann erreicht dieser Wahnsinn das Rheinland und von dort geht es in die Niederlande und auch nach Südtirol. Erst nach dem Tod von Heinrich Kramer lässt dieser Hexenwahn langsam nach und die Verfolgungen nehmen ab.

Doch bis zu diesem Zeitpunkt haben schon mehrere Tausend Menschen den Tod auf dem Scheiterhaufen gefunden.

Und heute? Sicher werden keine Menschen mehr von der katholischen Kirche als Hexen verbrannt, aber immer noch gibt es genug Missstände und statt diese rückhaltlos aufzuklären, versucht die Kirche sich wie eine Schlange herauszuwinden. Ein trauriges Zeugnis!





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