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Die unglaublichsten Zufälle Teil 2

Wir scherzen über den Zufall oder tun etwas eben als „reinen Zufall“ ab, aber dahinter steckt eine ernsthafte Frage. Denn was bedeutet der reine Zufall? Gibt es in einer Welt von Ursache und Wirkung so etwas wie einen Zufall wirklich - oder steckt mehr dahinter?

Was ist Zufall - und gibt es so etwas in einer Welt von Ursache und Wirkung überhaupt?


Letztes Jahrhundert machte George D. Bryson, ein amerikanischer Geschäftsmann, eine Reise von St. Louis nach New York. Er entschloss sich, seine Fahrt in Louisville (Kentucky), einer Stadt, die er noch nie gesehen hatte, zu unterbrechen. Als er sich am Bahnhof nach einer Unterkunft erkundigte, wurde er an das Brown-Hotel verwiesen. So begab er sich zu diesem Hotel, wo es ein freies Zimmer mit der Nummer 307 für ihn hatte.

Und mehr aus einer Laune heraus und weil er momentan nichts Besseres zu tun hatte, ging er zu den Postfächern und fragte, ob Post für ihn angekommen wäre.

Man kann sich seine Verblüffung vorstellen, als der Portier ihm tatsächlich einen Brief überreichte, der an Mr. George D. Bryson, Zimmer 307, gerichtet war. Eine Überprüfung ergab, dass der vorhergehende Bewohner dieses Zimmer ebenfalls ein Herr George D. Bryson gewesen war, der für eine Firma in Montreal arbeitete.

Eine andere Geschichte betrifft einen Mann, der von zwei älteren Damen ein Haus kaufte und zwar unter der Bedingung, dass ein bestimmtes Bild niemals von seinem Platz entfernt werden dürfe. 

Zehn Jahre hielt sich der neue Besitzer daran, doch dann verkaufte auch er das Haus und schickte das Bild an eine Galerie zum Verkauf. 

Der neue Besitzer des Hauses, der nichts von diesem Bilde wusste, kaufte es in der Galerie und hängte es genau an die gleiche Stelle, wo es auch vorher seinen Platz hatte.

Mit der folgenden Geschichte gewann der Verfasser das Preisausschreiben einer englischen Zeitung, in dem die beste Geschichte über eine Zufallsgegebenheit gesucht wurde.

George Feifer, ein in London lebender Schriftsteller, lieh einem Freund einen Korrekturabzug seines neuen Romans „Das Mädchen von Petrovka“. Dieses Exemplar war voller Korrekturen, denn Feifer hatte es für die amerikanische Ausgabe fertig gemacht. 

Eine Woche später berichtete ihm der Freund, dass ihm dieses Exemplar abhanden gekommen war. Dass der Verfasser sehr verärgert darüber war, kann man sich leicht vorstellen, musste er doch nochmals die ganze Korrektur vornehmen. 

Zwei Jahre später weilte Feifer in Wien. Dort sollte sein Roman verfilmt werden. Und dort berichtete ihm ein Schauspieler von einer merkwürdigen Begebenheit. Nachdem er erfahren hatte, dass er in der Verfilmung des Romans „Das Mädchen von Petrovka“ mitwirken sollte, versuchte er umgehend, ein Exemplar dieses Romans zu bekommen. Denn er wollte sich mit dem Charakter und der Handlung vertraut machen. Aber er hatte kein Glück. 

Doch dann wartete er in einer U-Bahn-Station auf seinen Zug. Da sah er plötzlich ein Buch auf einer Bank liegen. Er nahm es auf und sein Erstaunen war gross. Es war „Das Mädchen von Petrovka“, doch noch mehr verblüfften ihn die vielen roten Anmerkungen und er zeigte Feifer das Buch. Der überraschte Autor erkannte es sofort als das Korrekturexemplar, das er vor zwei Jahren verloren hatte.

Diese und viele weitere ähnliche Ereignisse (wie hier im Teil 1) achselzuckend als reinen Zufall abtun könnte bedeuten, dass man sich vor einem wichtigen Gebiet der Erkenntnis verschliesst. Auch der bedeutende Psychologe C.G. Jung war überzeugt, dass "der Zufall" ernsthafter Prüfung wert wären! Doch dazu ein anderes Mal!






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