Japanmakaken geniessen Winter in heissen Quellen

Sie sind weltbekannt: Die Japanmakaken, wie sie im tiefsten Winter ihr Bad in heissen Thermalquellen geniessen. Und die Wellness-Liebhaber haben auch sonst noch einiges Interessantes zu bieten.

Aaaaaaah, das ist Wellness pur :) Japanmakaken geniessen das Bad in heissen Quellen

Die Japanmakaken leben vor allem auf den vielen nördlichen Inseln Japans, sowie auf den drei Hauptinseln Kyūshū, Shikoku und Honshū. 

Weltberühmt sind die Japanmakaken vorallem wegen ihrer ungewöhnlichen, aber doch simplen Methode, die kalten nordjapanischen Winter zu überstehen: 
Sie machen einfach den Winter hindurch "Wellness" in heissen Quellen, die Onsen genannt werden. 

Heisse Quellen sind in Japan sehr verbreitet, weil sich Japan in einer tektonisch sehr aktiven Region befindet und es als Folge viele vulkanische Aktivitäten gibt.

Das nackte, fleischfarbene Gesicht ist das Markenzeichen der Japanmakaken, was ihnen auch den Namen Rotgesichtsmakak eingebracht hat. 

Japanmakaken sind, wie alle Primaten, soziale Tiere. Ihre Gruppen und Familien setzen sich oft aus bis zu 50 Tieren zusammen, Männchen, Weibchen und Jungtieren. Eine wichtige soziale Funktion nimmt die gegenseitige Fellpflege, das sogenannte Grooming, ein. Das dient nicht nur der Hygiene, sondern festigt auch den Zusammenhalt. 

Speziell bei den Japanmakaken ist auch, dass es die Weibchen sind, die sich den Partner auswählen und nicht umgekehrt. Dafür wechseln Weibchen den Partner sehr oft. Weibliche Japanmakaken werden im Alter von 3–4 Jahren geschlechtsreif, Männchen spätestens im Alter von 5 Jahren. 

Japanmakaken können eine Körperlänge von bis zu 100 cm erreichen, ihr Körper­ge­wicht liegt dabei zwischen 10 und 20 kg. Die Männchen wiegen dabei etwa 3 bis 4 kg mehr als die Weibchen. 

Insgesamt wiegen Japanmakaken, die im kühlen Norden Japans leben, mehr als Artgenossen, die sich im warmen Klima aufhalten. Die Farbe des Fells variiert von grau, über gelb bis dunkelbraun. Zur kalten Jahreszeit wird das Fell länger und dichter, um die Tiere besser vor der Kälte zu schützen.

Japanmakaken gehören zu den Allesfressern, allerdings ernähren sie sich hauptsächlich von pflanzlicher Nahrung wie Früchten, Kräutern, Gräsern, Blät­tern, Nüssen, Wurzeln und Pilzen, doch auch Eier, Fische und Insekten ge­hö­ren zu ihren Nahrungsquellen. 

Im Sommer fressen sie sich eine Fettschicht an, um den Winter, in dem sie sich in erster Linie von Baumrinde ernähren, überstehen zu können. In freier Wildbahn können Japanmakaken bis zu 20 Jahre alt werden, gefangene über 30 Jahre.






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