Kindesmissbrauch - warum werden die Täter geschützt?

Es ist eines der scheusslichsten Verbrechen, die es gibt: Kindesmissbrauch. Doch immer mehr Menschen haben inzwischen das Gefühl, dass die Täter mehr geschützt werden als die Opfer.

Während die Opfer ihr Leben lang still leiden, werden die Täter scheint`s sogar geschützt!

Regelmässig gibt es diese wiederkehrende Schlagzeilen: Kinder missbraucht! Und wir erfahren von Taten, die oft jahr- und jahrzehntelang im Verborgenen begangen wurden. Und genau so regelmässig werden hinter den Mauern des Verdrängens und Verschweigens bis heute Tausende von Kindern und Jugendlichen gequält und für ihr ganzes weiteres Leben traumatisiert. Viele der Opfer sterben auch unter diesen Umständen.

Eine verantwortungsvolle Politik müsste ohne Wenn und Aber bereit sein, diese Verbrechen rücksichtslos aufzudecken, zumindest wirkungsvoll einzudämmen, wenn sie auch nicht ganz zu verhindern sind. Sicher gibt es Volksvertreter, die etwas dagegen unternehmen, doch unverständlicherweise gelingen wirkungsvolle Massnahmen nur mässig. Man fragt sich, warum? Werden dabei Täter mehr geschützt, als ihre Opfer?

Eine nachträgliche Sicherheitsverwahrung für gefährliche Sexualtäter wurde vom Deutschen Bundesverfassungsgericht und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte aufgehoben. Und trotz elektronischer Fussfessel, mit der entlassene Sexualtäter in Freiheit überwacht werden sollen, kommt es immer wieder zu neuen Taten.

Ganz zu schweigen von dem jüngsten Scheitern des Aufklärungsversuches der katholischen Kirche, die niemanden „von aussen“ in die Karten blicken lassen will. Als der renommierte Kriminologe Christian Pfeiffer die Missbrauchsskandale der Kirche aufarbeiten wollte, wurde er von dieser ausgebremst. Noch dazu mit mehr als nur fadenscheinigen faulen Ausreden.
Es würden genügend richtige und notwendige Vorschläge auf den Tisch liegen. Doch passiert ist kaum etwas. Denn alle Versuche, die Verjährung bei sexueller Gewalt gegen Kinder aufzuheben, sind gescheitert. Es mangelt noch immer an gezielter Beratung, an der bedingungslosen Anerkennung der Opfer und der notwendigen Entschädigung bis hin zur langjährigen psychologischen Betreuung - der OPFER, und nicht der Täter...

Wir alle nehmen zwar Meldungen über Kindesmissbrauch mit Schrecken und Grauen zur Kenntnis. Doch beim nächsten Skandal, sind sie wieder vergessen. Kein Wunder haben immer mehr Menschen das Gefühl, als schütze eine unsichtbare Hand mehr die Täter als die Opfer. Ist es womöglich darum, dass solche sogar in den höchsten Stellen zu finden wären?

Darum sind wir wohl alle aufgefordert, näher hinzuschauen und nicht zu schweigen. Denn nur ein starker Druck der Gesellschaft und mit Hilfe der Medien kann ein Umdenken bewirken. Es muss eine Veränderung geben, dazu ist allerhöchste Zeit!









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