Woher stammt die Fasnacht - und muss die sexy sein?

Man kann es nennen wie man will, ob Karneval, Fasching, Fasnacht, Fasnet, Fasteleer oder fünfte Jahreszeit, im Grunde genommen ist alles ein- und dasselbe. Nur die Ostschweiz, Appenzell und das Thurgau tun sich darin besonders hervor. Leider nicht im positivem, sondern eher negativem Sinne.

Fasnacht wird in manchen Gegenden der Schweiz sehr "freizügig" gefeiert...

Zuerst einmal,  woher stammt eigentlich die Fasnacht und wie entstand dieser Brauch?

Bereits vor 5000 Jahren wurde der Vorläufer des Karnevals in Mesopotamien gefeiert. Dies war das Land mit der ersten urbanen Kultur. Und dort wurde zum ersten Mal das Gleichheitsprinzip bei ausgelassenen Festen praktiziert. Dies sollte eigentlich bis heute ein charakteristisches Merkmal des Karnevals sein. 
Im Mittelmeerraum wurden ähnliche Feste gefeiert, dort im Zusammenhang mit dem Erwachen der Natur im Frühling, genau wie in den Alpen, wo man das Ende des Winters feiert. 
Man feierte in Griechenland, in Ägypten und in Rom. Und immer waren diese Feste irgendwelchen Gottheiten zu Ehren gewidmet.

Natürlich darf auch der Fasching in Amerika und auf verschiedenen Inseln nicht vergessen werden, besonders der Karneval in Rio!

In vielen Bräuchen und deren Masken oder Figuren scheinen sich vorchristliche, besonders Riten aus der keltischen Religion erhalten zu haben. Doch neuere Forschungen bezweifeln auch die germanische Theorie und man geht mittlerweile von der heutigen Fasnacht als einem christlichen Fest aus.

Doch nun wieder zurück in die Ostschweiz? Da ist von einer christlichen Fasnacht wohl kaum was übrig geblieben. Genau das Gegenteil ist der Fall!

Beim Anblick all der Werbungen von den "dekorierten Lokalen" (Anmerkung: dort werden die Gäste von mehr als spärlich bekleideten Damen bedient) ansieht, dann kommt das Gefühl auf, dass die gesamte Ostschweiz nur ein einziges grosses H---nhaus ist. Traurig, aber wahr! 

Scheint`s versuchen sich die Lokal zu übertreffen mit noch mit mehr halbnackten Frauen, obszönen Bildern und primitiver Anmache!

Mag es für viele „Herren“ deren Geschmack treffen, was man ja nicht abstreiten kann, ziehen sie ja nur deswegen von Lokal zu Lokal, man(n) könnte ja unter Umständen ausser „angreifen“ auch sonst noch zum Zuge kommen, merken sie oftmals nicht einmal, wie sehr sie abgezockt werden.

Absolut nichts gegen „sexy Outfits“, aber was diese „Dämchen“ noch an Schnüren anhaben, ist wohl nur noch als „Witz“ zu bezeichnen. Leider haben es da einige Lokale schwer mitzuhalten, die sich wirklich noch an lustige Sujets halten und einfach Spass bieten wollen und keine Hurerei.

Wo bleiben die schönen Maskenbälle, die wirklich traumhaft tollen Umzüge mit ihren schönen, teuren und selbst geschnitzten Masken, welche man bewundern kann und wo ist eigentlich der Sinn der Fasnacht geblieben?

Jedenfalls stellt sich die Ostschweiz selbst ein ganz erbärmlich trauriges Zeugnis aus.









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4 Kommentare, Tipps & News von LeserInnen:

  1. Also, dieser Post macht mich wütend! Erstens ist es mehr als unprofesionell, die gesamte Ostschweiz mit 3 Millionen Menschen in einen Topf zu werfen, die sich angeblich kollektiv schämen müsste - wofür denn?

    Und dann sind diese dekorierten Gastronomiebetriebe alle gekennzeichnet, niemand sieht von aussen was und keiner muss reingehen!!!

    Über was mokieren Sie sich denn so??? Sie haben doch auch den Artikel über den grausamen Hexenjäger geschrieben? Was machen SIe denn jetzt?

    Denn was soll denn für eine Verbindung bestehen zwischen angeblichen christlichen Bräuchen und dem Brauch des Dekorierten???

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  2. Rainer Michael Warzecha31. Januar 2013 um 17:02

    Klingt ja wie ein Artikel aus dem "Vatikan Magazin" - intolerant hoch unendlich!

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  3. Sonst kommen oft richtig stylische Artikel von Dagmar - aber der hier - bullshit.
    Auf weiterklicken und nie mehr her.

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  4. Das finde ich jetzt auch starken Tobak, dass jetzt wegen ein paar Lokalen eine ganze Region ein H...haus sein soll. Ich wohne in Salzburg, und nur ein paar Meter weiter ist eines der grössten Freudenhäuser Österreichs, das Pascha. Muss ich mir jetzt auch wie alle anderen Salzburger ein ganz schlechtes Zeugnis ausstellen? ... Sehr weit hergeholt. Und kein sonderlich hohes Niveau.

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