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China baut Europa nach

Dass Chinesen und Japaner begeisterte Ferienreisende und grosse Fans von Europa sind, ist kein Geheimnis. Hier ein Foto, da ein Foto, schnell wieder in die Reisebusse und weiter geht’s. In zwei Wochen durch halb Europa, Stress inklusive. Das wird jetzt anders - denn China baut Europa jetzt einfach nach

Das schweizerische Interlaken liegt jetzt mitten in China. 

Besonders die Schweiz ist bei den Chinesen und Japanern sehr beliebt. Doch natürlich können sich nicht alle in Asien eine Reise nach Europa leisten. Und wen wundert es da, dass die Chinesen – die ja sehr geschickt sind im Nachahmen von europäischem „Know how“ – nun auch unsere Städte kopieren.

So bauen sie eben überall im eigenen Land ein Stück Deutschland, ein Stück Österreich und aus der Schweiz hatte es ihnen Interlaken angetan - eine Kopie davon steht jetzt im chinesischen Shenzen.

Die Nachbildung dieser Touristenattraktion ist, das muss man zugeben, echt gelungen. Es gibt dort ein Fünf-Sterne-Hotel, ein Spa, einen Golf-Kurs, diverse Restaurants, und sogar ein Theater mit 1000 Sitzplätzen. Dort finden regelmässig kulturelle Veranstaltungen statt.

Ständig wird weiter ausgebaut und die chinesischen Touristen, die dort durch das Bergdorf schlendern können, wähnen sich in der Schweiz.

Besonders beliebt ist "Interlaken 2.0" inzwischen auch für Hochzeitsanlässe. Gerne verschicken dann die Frischvermählten Fotos an ihre Bekannten und Verwandten, um den Eindruck zu erwecken, sie hätten ihre Hochzeitsreise in der Schweiz verbracht.

Doch den Chinesen gefiel nicht nur Interlaken gut. Nein – besonders das Örtchen Hallstatt im österreichischen Salzkammergut hatte es ihnen angetan.

Dieses idyllische Städtchen am See mit den vielen historischen Gebäuden hatten sie daher heimlich unter die Lupe genommen und im chinesischen Guangdong nachgebaut. Dass darüber die Österreicher nicht sehr amüsiert waren, ist nachvollziehbar. 

Besonders auch, weil dieser 800-Einwohner-Ort von der UNESCO als Weltkulturerbe geschützt ist. Als Bürgermeister Scheutz per Zufall dann vom Nachbau erfuhr, meldete sich das verantwortliche chinesische Immobilienunternehmen und bot eine Städtepartnerschaft und einen Informationsbesuch in China an.

Es sei nie aufgefallen, dass chinesische Architekten den Baustil ausspioniert hätten, meinte Scheutz. Dies sei ja kaum möglich, bei jährlich bis zu 800`000 Touristen, die alles und jeden fotografieren.

Auch die Kirche zeigte sich wenig erfreut über das Kopieren ihres Gotteshauses. Diese Attraktion sei bedenklich, meinte man von katholischer Seite.

So sehen es die einen als tolle Werbung, bei anderen – besonders den Einwohnern der kopierten Häuser – macht sich Unbehagen breit. Irgendwie verständlich! 

Mein Weiter-Lese-Tipp >>>New Ordos - die grösste Geisterstadt der Welt.





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