Wie uns die EU das Wasser stehlen will - Prozess gegen Water Makes Money

In ihrem preisgekrönten Film "Water Makes Money" hat ein mutiges Filmteam aufgedeckt, wie Konzerne mit Hilfe "netter" Beamter der EU-Verwaltung unser aller Wasser in ihre Klauen bekommen wollen. Einer der gezeigten Konzerne hat darauf geklagt, dass der Film "Water Makes Money" nicht mehr gezeigt werden darf! Am 14. Februar 2013 begann in Paris der erste Prozess.

Geldgierige Konzerne wollen uns mit Hilfe der EU das Wasser abdrehen!

Wasser als Grundrecht, wie es die UN als Grundrecht eines Menschen festlegt? Nicht wenn es nach den Plänen einiger Konzerne und ihrer Helfer in der EU-Administration geht. Denn schon wurden die ersten Schritte gesetzt, um Wasserquellen und die Wasserversorgung in die Klauen gieriger Konzerne zu legen!

Gerade in diesen Tagen versucht die EU-Kommission, alle Kommunen zur "öffentlichen Ausschreibung" der Wasserversorgung zu zwingen. Dadurch werde das Trink- und Abwasser günstiger, urteilte die sogenannte Stearing Kommission. Sie hat den entsprechenden Gesetzentwurf ausgearbeitet - und das ARD-Magazin "Monitor" hat aufgedeckt, dass dort fast alle privaten Wasserkonzerne der Welt vertreten sind!

Die EU-Kommission ist ganz offiziell der Meinung, Wasser sei eine Ware und die Versorgung mit Wasser eine Dienstleistung wie jede andere - und dürfe, nein MÜSSE deshalb den Gemeinden aus den Händen genommen und "dem freien Markt" überlassen werden.

In Portugal haben schon die ersten Menschen am eigenen Leib erfahren, was das heisst - dort wurde das Wasser bereits bis zu 4mal so teuer. Und auch wir ALLE stehen schon am gleichen Abgrund, wie dieses Video des ARD-Magazins "Monitor" zeigt:




Heisst, dass Konzerne unsere Wasserversorgung übernehmen und UNSER ALLER WASSER dann an den höchstbietenden verkaufen. Schon jetzt wird Europas Wasser das "Erdöl von morgen" genannt.
Im Film "Water Makes Money" zeigt ein mutiges Filmteam die Verbindungen zwischen dem EU-Apparat und Grosskonzernen - und dass Gesetze wie die zur "öffentlichen Ausschreibung der Wasserversorgung" kein Zufall sind. Auch von Korruption ist im Film ganz offen die Rede. 

Der Konzern Veolia, einer jener Konzerne, die Wasserquellen aufkaufen und dann vermarkten wollen, hat die Macher von "Water Makes Money" verklagt. Dieser Film dürfe nicht mehr gezeigt werden! 

Man wolle den Film nicht verbieten, beteuert der Pressechef von Veolia Wasser,  Matthias Kolbeck, seit zwei Jahren stets bei öffentlichen Veranstaltungen beteuert. Bestritten wird von Kolbeck nicht der Kern des Filmes - dass nämlich Konzerne Wasserquellen aufkaufen und das Wasser dann sündteuer verkaufen wollen - sondern lediglich eine kurze Textpassage, in der von Korruption die Rede ist.

Sollte Veolia den Prozess gewinnen, wird er wohl die Zensur jener Filmstellen fordern, die der Konzern als Verleumdung ansieht! Darauf werden und können sich die Macher von "Water Makes Money" laut eigener Aussage nicht einlassen. Und dann ist das Verbot des Films zu befürchten.

Noch einmal: Nicht die im Film gezeigten Fakten - dass wir künftig Wasser teuerst bezahlen müssen - werden bestritten, nur die "Korruption" hätte nicht angesprochen werden dürfen!

Darf ein Weltkonzern unser aller Trinkwasser in seine geldgierigen Klauen bekommen??? 

ARTE zeigt den Film "Water Makes Money" aus Solidarität am 12.02.2013 um 22:00 Uhr. Auch sonst werden in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Italien zahlreiche Veranstaltungen zu diesem Thema durchgeführt.

Mein Persönlicher Nachsatz: Obwohl es hier auch um unser wichtigstes Gut WASSER geht, bringt kaum eine Zeitung oder Sender Infos darüber. Einfach mal googeln ... Da frag ich mich doch, warum nicht??? Aber ach ja, irgend eine Schavan ist ja wichtiger...

Mein Weiter-Lese-Tipp >>> Homepage von "Water Makes Money" 

Hier kannst du >>>"Water Makes Money" auf YouTube anschauen:




Weitersagen! Je mehr Menschen davon wissen,
umso schwieriger wird es für jene, die uns ausbluten lassen wollen!

Denn diese korrupten Banditen scheuen vor allem eines: ÖFFENTLICHKEIT!









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4 Kommentare, Tipps & News von LeserInnen:

  1. Ja Heidy, wir sollten uns vielmehr wehren und zusammenstehen, sonst nimmt die Korruption überhand, was sie ja sowieso schon tut.

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  2. Ein dritter Weltkrieg wird nicht mehr mit Waffen durchgeführt. Man nimmt dem Volk das Wasser- Dürre, Elend und Hungerkatastrophen breiten sich aus. So einfach ist das- erste Anfänge zeigen sich ja in Portugal!

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  3. Spielt das RHESI- Projekt da auch schon mit?????

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  4. Hallo. Da hat aber jemand super recherchiert. Toller Bericht. Weiter so :-)

    Euer Ratgeber Marko

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