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Gab es Riesen? Die grössten Menschen der Welt

Von all den Ungeheuern, die in Sagen auf der ganzen Welt auftauchen, sind die Riesen wohl mit am bekanntesten. Doch sind alle Sagen wirklich nur Schall und Rauch? Oder steckt mehr dahinter. 


Riesen kommen zu jeder Zeit - und überall auf der Welt in Geschichten und Sagen der Menschen vor.

  • Wie zum Beispiel Gog und Magog. Die sind eher vom Alten Testament her bekannt, so hiessen aber auch die beiden letzten Mitglieder eines Geschlechts britischer Riesen, die von Brutus, der sie besiegt hatte, gezwungen wurden, am Eingang seines Palastes in der neu gegründeten Stadt London Wache zu stehen. 
  • Oder die Titanen, Zyklopen und Giganten der griechischen Mythologie, die übergrosse Abkömmlinge der griechischen Götter Uranus (bedeutet Himmel) und Gäa (Erde) gewesen sein sollen. 
  • In der Bibel sind Riesen die bösartigen Sprösslinge von gefallenen Engeln und Menschenfrauen. 
  • Den nordischen Sagen zufolge haben sie die Erde geschaffen und das Menschengeschlecht gegründet.

Und immer kämpfen tapfere Menschen gegen ihre - im wahrsten Sinne des Wortes - grossen Gegner.

  • So wird in der Odyssee der einäugige, kannibalische Riese Polyphem von dem tapferen und schlauen Odysseus überlistet. 
  • Ähnliches passiert ja auch in der biblischen Geschichte von David und Goliath, wobei der Sieg Davids nicht nur den Triumph der Klugheit über die brutale Gewalt, sondern auch den des Guten über das Böse symbolisiert.
  • Natürlich treten auch in Märchen unzählige Riesen auf. Und das ist gut so: Denn Kinder brauchen diese Märchen, damit sie sich mit den kleinen, aber klugen Helden identifizieren können, die mächtige Riesen überlisten.

Doch was waren die Vorbilder dieser Riesen? Gab es früher tatsächlich lebende "Vorbilder" für die Sagen und Geschichten? Durchaus möglich, denn zumindest in unserer jüngeren Geschichte ist die Existenz riesenhafter Menschen durchaus belegt!

Robert Wadlow (rechts).
  • Beispielsweise am britischen Hof unter verschiedenen Herrschern von Elisabeth I. bis George IV., aber auch in Russland und in Preussen - überall dienten grosswüchsige Menschen als Soldaten, die ihren Gegnern allein durch die Grösse Angst einflössen sollten. 
  • Oliver Cromwell (1599 - 1658) zum Beispiel hatte seinen eigenen Riesen, einen religiösen Fanatiker namens Daniel, der wilde Predigten hielt und später im Irrenhaus Bedlam starb. 
  • Und auf Jahrmärkten wurde früher so mancher bemitleidenswerter "Riese" zur Volksbelustigung gezeigt. 

Doch das Leben von grosswüchsigen Menschen war lange Zeit von Ablehnung durch die Gesellschaft und von grossem Leid geprägt. Oftmals starben sie schon in jungen Jahren.

  • Der bisher grösste bekannte Riese oder besser grösste Mensch der Welt aller Zeiten, Robert Wadlow aus Illinois (USA), hatte aufgrund seiner unmässigen Grösse ständig Schmerzen. Im Alter von zehn Jahren mass er bereits 1,97 Meter und als er mit 22 Jahren an einer Infektion starb, war er 2,72 Meter gross.
  • Und Anna Swann, die mit 2.38 Meter grösste Frau der Welt, trat im Kuriositätenkabinett des Schaustellers Barnum auf, bevor auch sie quallvoll an einer Krankheit starb.

Die lange vorherrschende Angst der Menschen vor grossen Menschen, vor "Riesen", widerspiegelten sich auch in Gemälden. Ein berühmtes davon ist der bösartige Riese, der auf Goyas grossem Ölgemälde über dem vom Krieg verwüsteten Spanien aufragt. Das deutet auf die geheimen Ängste des Künstlers an.

Heute geht es "Riesen" schon um einiges besser. Da werden sie meist Basketball-Stars. Wohl viel besser als das, was früher mit ihnen geschah.

Übrigens, der aktuell "grösste Mensch der Welt" ist Sultan Kösen mit einer offiziellen Grösse von 2.51 Metern.






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