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Wer zum Henker ist Marita Lorenz?

Marita Lorenz. Wohl kaum einer wird diesen Namen auf den ersten Blick kennen. Und dennoch hat diese Frau ein Leben hinter sich, bei dem selbst James Bond erblassen würde. Was Adolf Hitler, Fidel Castro und der Mord an JF Kennedy mit dem Leben von Marita Lorenz zu tun haben, das erfährst du hier.

James Bond verblasst gegen ihr wahres Leben - Marita Lorenz.

Marita Lorenz wurde am 18. August 1939 in Bremen als Tochter von Kapitän Heinrich Lorenz und der amerikanischen Tänzerin Alice June Lorenz geborene Lofland, geboren.
 
Ihre Mutter betrieb im Zweiten Weltkrieg Spionage für die USA, flog auf und deswegen in Deutschland verhaftet. Mit Tochter Marita wurde sie bis 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen gefangen gehalten. 

Bis dahin wohl nicht zu sehr ungewöhnliches in dieser Wahnsinnszeit unter Hitler! Und dort lernte Marita schon in jungen Jahren, die Bitternis des Lebens kennen! Sie hatte wohl unbeschreibliches Glück, als sie am Ende des Krieges befreit wurde. 

Dann kam das Jahr 1959. Marita, inzwischen fast 20jährig, befand sich auf einer Karibik-Kreuzfahrt an Bord der „Berlin“, auf der ihr Vater Kapitän war. 

Das Schiff legte kurz nach Ende der Kubanischen Revolution in Havanna in Kuba an. Dort lernte Marita bei einem Bordbesuch einen Mann kennen, der ihr Leben verändern sollte: Präsident Fidel Castro.

Diese Begegnung sollte schicksalhaft werden. Marita Lorenz wurde die Geliebte des kubanischen Revoluzzers. Nach dem Ende dieser Beziehung, als Folge einer unter unklaren Umständen erfolgten Geburt, Fehlgeburt oder Abtreibung, wurde sie von der CIA rekrutiert, um eben jenen Castro zu ermorden...

Marita selbst behauptete immer man habe unter Narkose eine Abtreibung an ihr vorgenommen und sie sei mit Schmerzen in einem Hotelzimmer aufgewacht. Und dann hätte die CIA sie gezwungen mit militanten Castro-Gegnern in Florida zusammenzuarbeiten. 

Da sie von dieser Organisation als äusserst „gefährlich“ eingestuft wurde, entschloss sie sich, dort mitzumachen. Vielleicht rettete sie so ihr Leben! In Miami schloss sie sich mit Frank Sturgis und E. Howard Hunt zusammen. Ersterer war Anführer der „Internationalen Anti-Kommunistischen Brigade“, (Operation 40), letzterer bei der CIA für Finanzierungen zuständig. Beide waren auch in den Watergate-Einbruch verwickelt. 

Im Januar 1960 wurde Marita Lorenz von der CIA ausgesandt, um Castro zu ermorden. Das neue Kuba war gerade mal sechs Wochen alt. Doch Maritas Liebe zu Castro war unzerstörbar. 


So sehr, dass sie das Gift, welches der amerikanische Geheimdienst für Fidel Castro vorgesehen hatte, einfach die Toilette hinunterspülte, bevor er zu ihr aufs Zimmer kam. So verdankt eigentlich Castro Marita sein Leben.

Man könnte meinen, dass Marita schon genug Unerfreuliches erlebt hätte, doch gab es in ihrem Leben noch andere Ungereimtheiten. 

Vor einem amerikanischen Gericht sagte sie in einem Ehrverletzungsprozess aus, dass sie auch Lee Harvey Oswald und Jack Ruby gekannt hatte. Unter Eid gab sie an, dass am Vortag des Attentats auf den amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy ein Waffentransport nach Dallas erfolgt sei.  

Bei diesen seien neben anderen bekannten Personen der „Gruppe 40“, Orlando Bosch und Pedro Diaz Lanz zugegen gewesen sein. Und in einem gesicherten Haus der CIA in Dallas auch Gerry Hemming, Frank Sturgis und die Novo-Brüder (darunter Guillermo Novo). 

Den Aussagen von Marita Lorenz zu den Geschehnissen an den Vortagen des Attentats stehen die der genannten Vertreter der anti-kubanischen terroristischen Opposition diametral gegenüber. Dass die CIA bei dem Attentat von Kennedy ihre Hände im Spiel hatte, scheint inzwischen fast als erwiesen! 

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Und Marita?

Nachdem sie den Anschlag auf Fidel Castro vereitelt hatte, stand sie in intimer Beziehung zum venezolanischen Diktator Marcos Pérez Jiménez, der im Exil lebte. Pérez stand mit Carlos Marcello und Meyer Lansky in Kontakt. Marita hatte mit ihm eine Tochter, Monica. 

Nach dem Tod von Pérez vermachte er Marita 5 Millionen US-Dollar. Diese wurden aber angeblich von der CIA einbehalten. 

Die Revolutionäre von damals sind alt geworden, aber die Liebe von Marita zu Fidel Castro besteht auch heute noch. Er ist und bleibt wohl ihre einzig grosse Liebe!

Marita Lorenz lebt heute, mit einer mehr als bescheidenen Rente, in New York.

Berüchtigte Bettgefährtin von Revolutionären, Diktatoren, Agenten und Mafiosi - Marita Lorenz hat auch ein Buch über ihr Leben veröffentlicht.






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