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Geheim? Der wahre erste Präsident der USA

Nun, ganz klar werden fast alle die Frage wer der erste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika war, mit George Washington beantworten. Doch schon vor ihm hatten ein gewisser John Hanson aus Maryland als erster und nach ihm noch sieben weitere Männer dieses Amt inne, bevor George Washington gewählt und am 30. April 1789 als Präsident eingesetzt wurde.

War ein grosser Heerführer - George Washington.
Doch der erste Präsident der USA war ein anderer.


Wie das möglich ist? Der Grund dafür ist ganz einfach: Das Amt des Präsidenten, so wie wir es heute kennen, besteht erst seit 1789. Doch schon ab 1781 gab es einen „Präsidenten der im Kongress vertretenen Vereinigten Staaten von Amerika“. Und der erste, der dieses Amt bekleidete, war ein gewisser John Hanson

Ins Licht der Öffentlichkeit trat John Hanson 1757, als er in das Repräsentantenhaus seines Heimatstaates Maryland entsandt wurde, in dem er bis 1779 einen Sitz innehatte. Als unerschütterlicher Patriot wurde er zu einem leidenschaftlichen Vertreter der Bewegung gegen die britische Herrschaft über die damals 13 amerikanischen Kolonien.

Um ihre Interessen zu vertreten, fanden sich die einzelnen Staaten 1774 zum „Kontinentalkongress“ zusammen, zu dem Beauftragte aller Kolonien entsandt wurden. Als es ein Jahr später zu offenen Auseinandersetzungen mit der britischen Krone kam, zögerten die Abgeordneten zunächst.  
Dann aber stellten sie eine Armee auf und ernannten George Washington zu ihrem Oberbefehlshaber. Am 4. Juli 1776 wurde die Unabhängigkeit proklamiert. John Hanson wurde 1779 als Delegierter von Maryland in den Kongress berufen.

Neben der Kriegsführung gegen Grossbritannien befasste sich der Kongress auch mit dem Entwurf einer Bundesverfassung. Einerseits musste man die gerade erst unabhängig gewordenen Staaten zusammenhalten, andererseits die Rechte des Kongresses und der Staaten selbst festlegen. 

Zu diesem Zweck wurde ein Komitee gegründet, dem je ein Vertreter der einzelnen Staaten angehörte. Im Juli 1776 verabschiedete dieses Gremium eine erste Verfassung, deren 13 Artikel von 1781 bis 1789 als Bundesgesetz galten. 
Ein Artikel sah vor, dass einer der Delegierten zum Präsidenten des Kongresses ernannt werden konnte. John Hanson wurde am 5. November 1781 in dieses Amt gewählt und hatte es ein Jahr lang inne.

John Hanson
Obwohl George Washington selbst Hanson gratulierte und feststellte, dass der „das wichtigste Amt in den Vereinigten Staaten“ bekleide, waren John Hanson und die sieben Männer, die ihm folgten, offiziell nur Vorsitzende des Kongresses. 

Sie hatten nicht die Exekutivgewalt, die Washington und seinen Nachfolgern von der Verfassung zugestanden wurde und sie waren auch nicht in der Lage, die Beschlüsse des Kongresses durchzusetzen. Das, weil sie häufig von den einzelnen Staaten missachtet wurden.

1786 stellte es sich dann heraus, dass die 13 Artikel unzulänglich waren. Darum wurde 1789 durch die neue Verfassung eine wirkungsvollere Regierungsform geschaffen. In Folge dessen wurde George Washington zum ersten "offiziellen" Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt.






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