Mann fuhr mit seinem abgetrenntem Arm selbst ins Krankenhaus

Samstag Nachmittag, Unfallambulanz in der österreichischen Stadt Eisenstadt. Ein Tag wie jeder andere - bis 15 Uhr. Da betrat ein Mann das Krankenhaus und legte seinen eigenen rechten - abgetrennten (!) - Arm auf die Theke und bat darum, dass der abgetrennte Arm wieder angenäht wird.  Und - der Verletzte war mit dem eigenen Auto gekommen!



Die herbeigeilten Ärzte handelten schnell, der 37jährige Mann wurde im Schockraum erstversorgt und dann mit dem Notarzthubschrauber ins AKH Wien geflogen.

Dort wurde ihm inzwischen in einer Notoperation der rechte Unterarm wieder angenäht. Ob die Replantation des Unterarmes erfolgreich war, das ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Der 37jährgige Arbeiter schläft derzeit die meiste Zeit.

Das noch unglaublichere an der Geschichte: Der Verletzte ist nach einem Arbeitsunfall selbst mit dem eigenen Auto ins Krankenhaus gefahren!

Wie ein Polizeisprecher mitteilte, hat sich der 37jährige Arbeiter bei Arbeiten an einem Fliessband auf einer Bauschuttdeponie in Purbach (Bezirk Eisenstadt Umgebung) die schwere Verletzung zugezogen.


Auf dieser Bauschutt-Deponie geschah das Unglück

Er sei mit dem rechten Arm in ein laufendes Rüttelsieb geraten, als er die Maschine reinigen wollte. Dabei wurde ihm der Unterarm abgetrennt, sagte ein Beamter der Polizei Purbach am Sonntag.

Daraufhin schaffte es der Mann, das Sieb abzustellen und den Unterarm aus der Öffnung zu fischen. Mit dem abgetrennten rechten Arm auf dem Beifahrersitz sei der Schwerverletzte dann in seinem Auto selbst zur Unfallambulanz in Eisenstadt gefahren - eine Strecke von knapp 20 Kilometern.

Dass der 37jährige nicht verblutet ist, dürfte er seinem Schockzustand zu verdanken haben, heisst es seitens der Polizei.




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1 Kommentare, Tipps & News von LeserInnen:

  1. Ich arbeite auch auf einer Bauschuttdeponie, aber zum Glück hat es bei uns bis jetzt noch keine schlimmeren Verletzungen gegeben. Ich hoffe, dass er sich inzwischen wieder gut erholt hat...

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