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Mission impossible? Die Beschützer der Meere

Die Sea Shepherd Conservation Society, oder auch kurz Sea Shepherd (auf deutsch: Meereshirte), ist eine militante Umweltschutzorganisation mit Sitz in Friday Harbor im US-Bundesstaat Washington. Diese Organisation setzt sich ganz besonders für den Schutz der Meere ein.

Das "Logo" von Sea Shepherd

Im Jahre 1977 verliess Paul Watson die Greenpeace und gründete die Sea Shepherd Conversation Society, die gegen die illegale Ausbeutung von Meereslebewesen kämpft. 1978 kaufte die Sea Shepherd ihr erstes eigenes Schiff, das nach einem Umbau auf den Namen Sea Shepherd getauft wurde.

Mit diesem Schiff jagten sie im Juli 1979 das illegal operierende Walfangschiff Sierra. Dieses Schiff wurde von der Sea Shepherd in Leixoes, einem Hafen in Portugal, gestellt und gerammt. Nach der Reparatur der Sierra versenkten die Sea-Shepherd-Aktivisten das Schiff im Hafen von Lissabon komplett.

Seit 1979 hat die Organisation insgesamt zehn Walfangschiffe versenkt. Die Sea Shepherd wurden nie verurteilt, da es sich bei den versenkten Schiffen immer um illegal operierende Gesetzlose gehandelt hat. 

Die Sea Shepherd nimmt ebenfalls Treibnetze an sich und vernichtet diese, da sich bei den Treibnetzen auch Tiere wie Delfine oder Schildkröten verheddern. 

Im Februar 2007 wurde die Sea Shepherd stark kritisiert, da sie bei einer Aktion Buttersäure auf ein japanisches Walfangschiff warfen.

Paul Watson wurde am 7. März 2008 während eines Zwischenfalls mit der japanischen Küstenwache von einer Kugel in die Brust getroffen. Dank einer Kevlar-Weste wurde die Kugel aber aufgehalten.

Nach dem Untergang der Ady Gil, einem Schiff der Sea Shepherd, ist der Kapitän Peter Bethune auf ein Walfängerschiff eingebrochen und wurde daraufhin von einem japanischen Gericht zu zwei Jahre Haft verurteilt. Nach einer Aussage von Peter Bethune, habe Paul Watson die Versenkung des eigenen Schiff angeordnet, um die Öffentlichkeit auf seine Seite zu ziehen.

Die Sea Sheperd hat es geschafft, das die japanische Walfangflotte in den vergangenen Jahren unter ihrer Quote blieb, so erklärte der japanische Minister, den Walfang im Jahre 2011 für beendet, als Grund nannte er die Sea Shepherd. Ebenfalls sagte er, dass sie nur 170 statt geplante 850 Wale fangen konnten.




Der Gründer: Paul Watson

Paul Franklin Watson wurde am 2. Dezember 1950 in Toronto geboren. Anfangs der 1970er Jahre stiess er zu der Friedensbewegung Don’t Make a Wave Committee. Diese wollte 1971 vor der Aleuteninsel Amchitka einen Atombombentest verhindert.

Paul Watson, der genug seemännische Erfahrung hatte, übernahm das Kommando auf einem Schiff. Der Atombombentest konnte die Gruppe jedoch nicht verhindert. Aus dieser Aktion entstand 1972 die Umweltschutzorganisation Greenpeace. Er gehörte zu einem der ersten Mitglieder, seine Nummer war die 007. 

Ein Schlüsselerlebnis für Paul Watson war eine Aktion im Jahre 1975. In einem Schlauchboot versuchte er mit einigen Aktivisten sich zwischen einem sowjetischen Schiff mit einer Harpune und einem Pottwal zu stellen. Leider schafften sie es nicht den Wal zu retten. Ab diesem Moment entschied er sich sein Leben zum Schutz der Wale und allen Geschöpfe der Meere zu widmen.


Paul Watson

Viele prominente Personen unterstützen die Sea Shepherd. Dazu gehören unter anderem:

  •  Bob Barker, ein ehemaliger US-Fernsehmoderator, er spendete 5'000'000$ 
  •  Pierce Brosnan, ein irischer Schauspieler (James Bond)
  •  Dalai Lama, Oberhaupt des tibetischen Buddhismus
  •  Red Hot Chili Peppers
  •  Fürst Albert von Monaco

Die Sea Shepherd gab am 5. Dezember 2011 bekannt, dass der Schauspieler Sean Connery, die Surferin Stephanie Gilmore und der Fernsehproduzent Sam Simon in den internationalen Beraterstab der Organisation aufgenommen wurden.

Jede Person kann die Sea Shepherd unterstützen. Man kann einen Betrag spenden, man kann aber auch selber mitmachen, dazu muss man sich auf der Homepage der Sea Shepherd bewerben. Die Tätigkeiten sind sehr verschieden, vom Flyer austeilen, bis zum offizielen Crewmitglied der Sea Shepherd auf hoher See.

Wenn sich Menschen für die Umwelt stark machen und dabei sogar ihr Leben aufs Spiel setzen, denen kann ich nur Bewunderung schenken. Natürlich sind die Aktionen nicht immer ganz "Jugendfrei", aber manchmal ist es besser zu handeln, anstatt immer zu reden, ich denke, die Erfolge sprechen für sich!

Mehr über Sea Shepherd erfahren >>>hier gehts zur Homepage von Sea Shepherd>>>





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