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Wissenswertes über das Wundertier Seestern

Die meisten von uns kennen Seesterne nur aus dem Fernsehen oder als ausgetrocknetes Mitbringsel aus dem Urlaub - oder als lustigen Patrick aus "Spongebob Schwammkopf" ;o) Doch Seesterne sind überaus faszinierende Lebewesen, über die es mehr Wissenswertes gibt als man denken würde. 


Seesterne gehören grundsätzlich zu der Familie der Stachelhäuter. Die haben alle keinen erkennbaren Kopf und einen ungewöhnlich geformten, meist von Stacheln übersäten Körper - deshalb auch der Name Stachelhäuter.

Zu den Stachelhäutern gehören neben den Seesternen zum Beispiel auch Seeigel und Seegurken. Und Seesterne sind auch sonst recht ungewöhnlich.

Arm ab? Kein Problem für den Seestern - wächst ja nach!

Gegen Fressfeinde hat der Seestern eine recht ungewöhnliche Verteidigungsstrategie: Der Seestern trennt sich einfach vom Arm, an dem er von seinem Feind gepackt wurde - und lässt den fehlenden Arm später wieder nachwachsen! 

Bei einigen Seesternarten kann umgekehrt aus einem einzelnen abgetrennten Arm sogar wieder ein vollständiges Tier heranwachsen! Das ist deshalb möglich, weil jeder der Arme mit allen lebenswichtigen Organen ausgestattet. 

Einige Seesterne lösen sogar extra einzelne Arme von ihrem Körper ab, um sich auf diese Weise zu vermehren. Gut, dass das bei uns Menschen ein wenig anders läuft ;o)

Seesterne haben den Mund gleich am Magen

Ungewöhnlich auch die Art, wie Seesterne ihre Nahrung verdauen. Denn dazu stülpen sie ihren Magen, dessen Öffnung an der Unterseite in der Mitte ihres Körpers liegt, einfach nach aussen über die Beute!  

Die Öffnung am Magen wird von Experten als "Mund" bezeichnet.




Mit Hilfe der Verdauungssäfte in ihrem Magen töten und verdauen sie dann ihre Nahrung, die hauptsächlich aus Muscheln, Schnecken, Würmern, Fischen und Krebsen besteht. 

Seesterne haben Augen an ihren Armen

Seesterne haben tatsächlich Augen! Die sitzen an den Enden ihrer Arme und ohne eine Lupe kaum zu entdecken. Allerdings können die Seesterne hell und dunkel wahrnehmen.

Seesterne sind farbenfroh

Seesterne können blau, violett, rot, grünlich, orange, gelb oder braun sein. Einige von ihnen haben sich mit der Färbung an ihren bevorzugten Lebensraum angepasst - zum Beispiel an eine farbige Koralle - und sind so vor Feinden getarnt.  

Die Unterseite der Seesterne ist meist heller als die Oberseite.




Seesterne und schwimmen? Nein, danke

Klingt ja eigenartig - Seesterne leben zwar im Wasser, können aber nicht schwimmen. Mit Hilfe vieler kleiner Saugfüsschen bewegen sie sich am Meeresboden fort.  

Sprinter sind Seesterne allerdings keine. In einer Minute schaffen sie je nach Untergrund grade mal sechs Zentimeter!

Seesterne sind keine Denkmaschinen

Doch dafür können sie nichts (da fällt mir schon wieder dieser Patrick ein :o)  

Seesterne haben nämlich gar kein Gehirn, sondern nur ein Nervensystem, das jeden ihrer Arme durchzieht. Damit steuern sie ihre Bewegungen.  

Und ein Blutgefäss-System, wie es Säugetiere haben - bei Seesternen Fehlanzeige. Durch ihre inneren Körpergefässe fliesst reines Meerwasser, das ihren Körper mit wichtigen Stoffen versorgt.








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