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Die ersten Seefahrer der Welt

Wer träumt nicht von Luxuslinern, weissen Segelyachten und Reisen in ferne Länder? Das ist nicht erst in unserer heutigen Zeit so, schon unsere Vorfahren eroberten mit meist sehr einfachen Kanus fremde Länder. Wer die ersten mutigen Seefahrer der Vorzeit waren, davon erzähle ich dir hier.

Tausende Jahre vor den Europäern befuhren Polynesier das offene Meer.

Vermutlich, so ergeben neueste Forschungen, waren es die Polynesier, die sich als erste hinaus aufs weite Meer wagten - und das bereits vor mehr als 3000 Jahren! Ihr Geheimnis: Navigation mit den Zeichen der Natur!

Die europäischen Seefahrer hatten da lange eine ganz andere Theorie! Ja nicht zu weit von der Küste entfernen, so lautete noch bis vor wenigen Jahrhunderten ihre Devise. Denn anhand von Küstenstreifen fiel das Navigieren noch vergleichsweise leicht.

Dagegen reisten die Polynesier damals mit ihren Zweirumpfbooten bereits Tausende Kilometer über das offene Meer. Sie wollten die verschiedenen Inseln des Pazifiks erreichen – ohne Kompass oder Sextant. Sie verliessen sich auf das Beobachten der Natur.

Dabei folgten sie den Sternen. Die erfahrenen von den polynesischen Navigatoren kannten bis zu 200 Sterne mit Namen. Und sie wussten, welcher Stern über der Zielinsel auf- und welcher über der Heimatinsel untergeht. So konnten sie zwischen diesen beiden Sternen ihr Schiff zum Ziel steuern.

Doch nicht nur die Sterne waren für diese Männer informativ. Es waren auch die Wolken und Wellen. Allein an der Wolkenfärbung konnten Steuermänner ablesen, ob etwa vor ihnen ein gefährliches Riff lauerte. Denn das türkisfarbene Wasser im Inneren einer Lagune spiegelt sich auf der Unterseite der Wolken wider.

Und sie konnten die Wellen lesen. An ihrer Form erkannten die Seeleute, ob und wo sich hinter dem Horizont eine Insel befand. Und auch das Verhalten von Tieren wurde beobachtet. So zeigten etwa Seesterne, wenn sie aus ihrem Versteck gekrochen kamen, dass schönes Wetter in Aussicht war. 

Ausserdem wussten sie, dass einige Zugvögel zu bestimmten Zeiten immer in dieselbe Richtung fliegen. So entfernen sich zum Beispiel Tölpel am Tag nicht mehr als 30 Seemeilen von ihrer Insel. Am Abend fliegen sie zurück und die Schiffe mussten ihnen dann nur folgen.

Die Polynesier haben von allen Völkern den grössten Lebensraum auf der Erde besiedelt. Er reicht von Hawaii im Norden über Neuseeland im Süden bis zur Osterinsel im Osten. Es wird auch das polynesische Dreieck genannt.

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