Brief von Gerd - Liebes Annehmen!

Oft kommt man im Leben in Situationen, in denen einem das in der Schule Gelernte keinen Zentimeter weiterbringt, oft kommt man in Situationen, in denen einem das im Elternhaus "Mitbekommene" keinen Zentimeter weiterbringt. Dann ist es Zeit - Zeit für das "Annehmen"

 
Wer kennt das nicht - wir fühlen uns  ungeliebt und unbeliebt, fühlen uns ignoriert. Wir vergleichen uns mit anderen, wir können uns unsere eigenen Fehler nicht verzeihen, wir können uns selbst nicht leiden, wir machen uns selber schlecht, wir machen uns Vorwürfe und trauen uns zu wenig zu...

DANN ist es Zeit uns folgenden Satz zu merken - ich habe ihn vor kurzem in einem Hotel gelesen..

"Sei dein bester Freund und nicht dein schlimmster Feind"

WEIL es soooo wichtig ist, dass wir lernen, uns so zu akzeptieren und anzunehmen, wie wir wirklich sind - UND GANZ WICHTIG - uns selbst ein FREUND zu sein. DENN Ehepartner, Freund etc. - so eng die Beziehung auch ist, am meisten seid ihr mit euch selber zusammen - und da wäre es ratsam mit der wichtigsten Person in eurem Leben, euch selber, gut auszukommen.

Mit sich selbst Freundschaft zu schließen, bedeutet, zu sich selbst so zu sein wie zu seinem besten Freund: verständnisvoll, rücksichtsvoll, verzeihend, unterstützend, vertrauensvoll, zuversichtlich, tolerant.

Wenn wir eine echte Freundschaft zu uns aufbauen wollen, dann dürfen wir nicht an uns zweifeln, wir dürfen uns nicht für unsere Fehler verurteilen UND wir dürfen nicht vergleichen... vergleichen macht unglücklich...

Der Glaube an sich selbst und sein Können sind der Grundstein für ein erfolgreiches und erfülltes Leben.

Dem positiven Tun geht immer das positive und sich selbstbejahende Denken voraus. Das fällt einem aber nicht in den Schoß, vor allem, wenn man als Kind eher gelernt bekommen hat, an sich und seinen Fähigkeiten zu zweifeln.

So wie Muskeln, die wir nicht gebrauchen, verkümmern, so verkümmert unser Selbstvertrauen, wenn wir es nicht täglich aufs Neue mit positiven Gedanken füttern. Das selbstbejahende Denken muss ebenso zur Gewohnheit werden wie die täglichen Mahlzeiten,  der Gang zur Arbeit oder auch nur die paar Liegestütze, die wir täglich machen.

Und noch was in diesem Zusammenhang - habt Mut zu Fehlern. Ohne Fehler keine Entwicklung - ohne Entwicklung kein Weiterkommen, kein Reifen.

"Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen."
Dietrich Bonhoeffer

Und über diesen Dietrich Bonhoeffer hab ich ja auch mal was geschrieben - wir will kann ihn hier nachlesen und sein wunderbares Lied hören.

ANNEHMEN - etwas annehmen ist viel einfacher, als ihr denkt. Annehmen bedeutet nicht, alles "gut" zu finden. Es bedeutet nicht, Dinge zu lieben, die nicht liebenswert sind. Es bedeutet auch nicht, Dinge krampfhaft "lieben zu müssen" - es bedeutet NUR zu sehen, dass etwas einfach so ist, wie es ist.

Und erst wenn wir innerlich einfach nur annehmen, was da ist, ohne dagegen anzukämpfen, sehen wir die Wahrheit, jedenfalls einen Teil der Wahrheit.

Ich bin so wie ich ich gerade bin. Traurig, freudig, klagend, ängstlich, mutig, euphorisch, schüchtern, verletzt, kraftstrotzend, gefühlsvoll, sehnsüchtig.... Annehmen bedeutet, die Wahrheit dieses Augenblickes zu erkennen und zu akzeptieren.

Wahre Liebe zu sich selbst und zu anderen geht nur, wenn man die Unvollkommenheiten der anderen und sich selbst sieht, spürt, annimmt und durch Liebe verwandelt...

In Gedanken - euer G.Ender









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