Geheimnisvolles Ostsee UFO besteht aus Metall

Die Meldung ging vergangenes Jahr um die Welt: In der Ostsee hatten Schatzsucher per Zufall ein ungewöhnliches Objekt gefunden, das aussah wie frisch aus "Star Wars" - ein UFO? Diesen Sommer wurden erste Proben der Baltic Anomaly wissenschaftlich untersucht. Das Ergebnis: Was immer da am Boden der Ostsee liegt - es ist aus Metall!

Tolle "Laune der Natur" ... ;) ... Pic by vaghauk.deviantart.com

Kurzer Rückblick: Bereits 2011 entdeckten Taucher während einer Schatzsuche zwei mehr als eigenartige Gebilde am Meeresgrund der Ostsee. 

2012 ging das Team unter Peter Lindberg an die Öffentlichkeit (>>>hier zum Nachlesen). Seither ranken sich die unglaublichsten Spekulationen um das "Ostsee UFO", von Aliens bis hin zu geheimen Nazi-Projekten, alles schien möglich.

Von Seiten der Wissenschaft wurde hingegen gleich abgewunken - das "UFO" sei in Wirklichkeit nur ein durch Meeresströmungen geformter Felsen, eine Laune der Natur eben. Eine weitere Untersuchung gar nicht wert.

Ein Schlag ins Gesicht für Lindberg und sein Team. Da dieses Gebilde in über 90 Metern Tiefe liegt, kann man ohne teure Spezialausrüstung gar nicht hintauchen, und weil "die Wissenschaft" der Meinung war, das da unten sei nur ein seltsam geformter Stein, blieben auch Sponsoren aus.

Folge: Lindberg und sein "Ocean X Team" können nur zum "UFO" hinunter, wenn sie aus eigener Tasche wieder genügend Geld zusammen haben. 

"Ich bin gar nicht der Meinung, das da unten sei ein Alien-UFO. Aber es ist auch kein `normaler` Felsen! Mich treibt die Neugier, ich will wissen, was wir da gefunden haben!", so Lindberg im schwedischen Fernsehen.

Einen kleinen Erfolg über die allwissende Wissenschaft konnten die Entdecker allerdings schon verbuchen:

Bei früheren Tauchgängen  geborgene Bruchstücke des angeblichen Felsens wurden vom Archäologischen Labor am Weizmann-Institut untersucht. Das Ergebnis: Die Stücke wurden aus Limonit und Goethit hergestellt - das Ding am Meeresgrund besteht einfach gesagt aus einer Eisenlegierung!

Dass diese spezielle Mischung, so das Weizmann-Institut, in einer "zufällig entstandenen Struktur" vorkommt, wäre mehr als seltsam. Denn so sähen die "Rückstände" von Wracks moderner Schiffe aus.

Balsam für die Seele des "Ocean X Teams". Als nächstes wollen Lindberg & Co mit Spezialbohrern in das Innere der Baltic Anomaly bohren - "mal sehen", so Lindberg, "was wir da so alles finden".

Und er ist nicht der einzige, der gespannt ist ...









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2 Kommentare, Tipps & News von LeserInnen:

  1. BruceAllmächtig29. August 2013 um 22:22

    Für mich unverständlich, wieso da nicht von staatlicher Stelle (auf wessen Hoheitsgebiet liegt das Teil denn?) untersucht wird, was das ist!

    Ich hab ja nicht jahrelang studiert, aber das DAS keines natürlichen Ursprungs sein kann, das erkenn sogar ich.

    Der einzige nachvollziehbare Grund ist, dass es irgendein "Geheimprojekt" ist, das in die Hose ging.

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  2. Also, dass irgendwelche grünen Männchen herumschwirren, naja ... Denke auch, das sind irgendwelche verunglückten Experimente. Und die Geschichte hat uns mehr als nur einmal gezeigt, dass viele Projekte geheimgehalten wurden und erst bei Vollendung präsentiert wurden. Von den frühen U-Booten über die V-Waffen der Nazis bis hin zum Tarnkappenbomber.

    Macht doch sogar jeder Autohersteller! Obwohl die Vorbereitungszeit oft 5 Jahre oder mehr beträgt, werden neue Modelle erst im "letzten Moment" zugegeben.

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