Kenia - riesiges Wasser-Reservoir gefunden

Es klingt fast unglaublich - Wissenschaftler haben in Kenia einen unterirdischen Wasserspeicher gefunden, der so gewaltig ist, dass der Wasserbedarf des Landes für die nächsten 70 Jahre gedeckt wäre.

Sprudelt bald auch in Kenia das Wasser für die Bevölkerung???

Bereits seit Jahren arbeiten die UNESCO und die kenianische Regierung zusammen, um Wasser in Kenia zu finden.

Dabei wird ein System namens "WATEX" angewandt, bei dem Satelliten-, Radar-und geologische Karten zusammengefasst und kombiniert werden. Damit ist auch ein "Blick" unter die Erdoberfläche möglich.

Was die Wissenschaftler jetzt entdeckt haben, lässt die kenianische Regierung (und wie zu befürchten steht, auch so manchen Grosskonzern) jubeln:

Etwa 1000 Meter unter der Erde liegt ein gewaltiges Grundwasser-Reservoir. Mit einer Fläche von etwa 100 Kilometer mal 65 Kilometer und geschätzten 200 Milliarden Kubikmetern Frischwasser ist es deutlich grösser als alle anderen bisher gefundenen Wasservorkommen.  

Zum Vergleich, allein dieses Reservoir beinhaltet etwa 10mal mehr Wasser als alle heute in Kenia genutzten Wasservorräte zusammen.

Für ein Land wie Kenia, das ständig von Dürren heimgesucht wird, könnte diese Entdeckung einen grundlegenden Wandel bedeuten.

Wenn es Kenias Regierung schaffen sollte, die richtige Infrastruktur rund um das neu entdeckte Wasserreservoir aufzubauen,  könnte die Wassernot für die kenianische Bevölkerung tatsächlich ein Ende haben.

So zumindest die offizielle Erklärung der UNESCO. Bei allem Optimismus, eher ist davon auszugehen, dass sich internationale Konzerne die Wasserrechte "erkaufen" werden und das Wasser dann möglichst teuer verkauft wird.  
Denn der kenianischen Regierung fehlt das Know-How, das Geld und wohl noch viel mehr der Wille, dieses Wasser möglichst kostengünstig der eigenen Bevölkerung zur Verfügung zu stellen.

Das Mapping-System namens "WATEX" war ursprünglich dazu gedacht, mineralische Reserven in Afrika zu finden. Die UNESCO hofft nun, mit diesem System auch in anderen afrikanischen Ländern Wasserreservoirs zu finden.

Mein Weiter-Lese-Tipp >>> wie uns die EU das Wasser stehlen will




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