Brief von Gerd – Liebe Fülle des Lebens!

Seit dem Wendepunkt in meinem Leben vor 6 ½ Jahren beschäftige ich mich endlich mit dem Leben. Und wer sich mit dem Leben beschäftigt, der erlebt das Diktat der Glücksphilosophie. Fast hat man den Eindruck – „wir sind dazu verdammt, glücklich sein zu MÜSSEN“

was ist die Fülle des Lebens wirklich..

UND dann kommt noch dazu – man darf sein Unglück, sein Leid, nicht zeigen – ja man muss es sogar verstecken – denn es gilt doch weit verbreitet die Meinung 

Wer nicht glücklich ist, ist selber daran schuld

Da ist doch eine Schieflage entstanden – wenn man die tausenden von Glücksratgebern liest, die einem in JEDER Buchhandlung „anschreien“, dann darf Leid, Krankheit, unglücklich sein gar nicht sein. Ein Leben in Schwere, in Mühe darf gar nicht mehr vorkommen.

Schon Viktor Frankl sagte – man findet das Glück nicht auf direktem Weg, vielmehr muss man Gründe zum Glücklichsein suchen und finden. UND DAS ist ein ganz anderer Zugang zum Glück.

Leben heisst erleiden und erfreuen  - UND es gibt keinen Menschen, der ohne das Erleiden durch die Welt kommt. DENN Erleiden ist kein Makel, Erleiden ist keine Schuld. Erleiden gehört zum Leben dazu.

Ein angenehmes Leben ist noch lange kein erfülltes Leben. UND es läuft immer wieder auf das Gleiche hinaus. Die äußeren Umstände entscheiden NICHT darüber, ob jemand sich glücklich oder unglücklich fühlt. 

Leben heißt – das Wechselspiel zwischen Erleiden und Erfreuen „auszuhalten“ und immer wieder weiterzumachen… rund um mich passieren derzeit auch Dinge, die ich nicht will – und trotzdem verlangt das Leben von mir, sie auszuhalten und mit ihnen den Weg weiterzugehen. 

WIE aber trotz alledem aus der Fülle des Lebens schöpfen?

Mein Tipp ist „weniger ist mehr“ – versucht es mal – es fühlt sich gut an – und dazu gehören Schlagworte wie:
Tu weniger -  weniger Arbeitspensum, weniger Verpflichtungen, weniger Pläne
Hab weniger – wer erkennt, dass die Fülle des Lebens nicht daran liegt, mehr Dinge zu haben, DER wird fähig, loszulassen und sein Leben zu entrümpeln.
Produziere weniger – klingt schräg – aber weniger macht den Blick frei für die Schönheit und steigert die Qualität.
Konsumiere weniger – in Zukunft wird nicht der glücklich, der viel hat, sondern der, der wenig braucht.
Verbinde dich häufiger mit den Menschen, die dir WICHTIG sind – also weg von Onlinverbindungen – hin zu „Face to Face – Kontakt“

hab noch was gefunden - Lebensweisheiten in 4 Minuten.. wer Zeit und Lust hat...


In Gedanken - euer G.Ender - I write for your smile









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