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#nicht immer brav aber...immer wOw


Brief von Gerd - Lieber Marcel Koller!

Du hast deinen Vertrag als ÖFB-Nationaltrainer bis Ende 2015 verlängert - Du willst dein begonnenes Projekt weiterführen und nach Möglichkeit mit der EM-Qualifikation beenden. Das finde ich gut - warum - das schreibe ich euch jetzt.

der Briefeschreiber fotografiert sogar für euch...

Ich habe dich 3 Tage lang beobachtet, neben dir gefrühstückt und gegessen und ich habe 5 Minuten mit dir gesprochen. DAS hat mir gereicht, mir ein Bild von dir zu machen. Ich mag das - Menschen beobachten, wie sie reden, wie sie gehen, wie sie frühstücken, wie sie Menschen, die sie nicht kennen begrüßen.. Jedenfalls hat sich da meine Meinung über dich gebildet und ist bis heute gleich geblieben - DU bist ein Mann mit einem sehr guten Charakter.

Mai 2012 - Seefeld - Hotel Falkensteiner - Trainingslager der Österreichischen Nationalmannschaft - und ich - zufällig wohnte ich im gleichen Hotel - und ich frühstückte mit euch und lag mit euch in der Sauna - DAS mag ich - ich als Fußballfan - und ich habe euch beobachtet.

WAS wurde über dich in den letzten Tagen in Österreich geschrieben - von «Verräter», «Lügner», «Abzocker» sprachen die österreichischen Medien und viele Prominente.

Das einzige was du gemacht hast - du hast deine Angebote sondiert und hast wohl das Beste für dich rausgeholt - DAS mag ich - das finde ich einfach nur normal.
Briefeschreiber mit "halbem" Alaba

Du hattest du Qual der Wahl - Nationaltrainer in Österreich oder der Schweiz - wer da nicht überlegen darf....

Und was sagte z.B. Hans Krankl, der von mir als Fußballer so geliebte "alte Goleador"

"Koller ist weg, das steht für mich fest. Sein Herz schlägt für die Schweiz, nicht für Österreich" - Lieber Hans Krankl - hast du damals bei deinen Verträgen nicht gepokert - ist das schlecht? 

Und einige Medion legen noch nach -

«Die Liebe zu Österreich ist längst abgekühlt. Fast ein Verrat!»,

 schiesst «oe24.at» scharf.

Sie werfen dir Geldgier vor. Dazu noch - Schmierenkomödie - glatte Lüge - Verrat - Söldner - kein Herz für uns - .... DAS ist nur ein Auszug der letzten Tage.. und was passiert jetzt??

In der Zwischenzeit hat oe24.at den Artikel von Herausgeber und Chefredakteur Wolfgang Fellner ohne Kommentar vom Netz genommen ...

WER gut ist - der hat meiner Meinung nach auch das Recht, für sich das BESTE herauszuholen - wie soll jemand bei seinen Spielern das Bestmögliche herausholen, wenn er es bei sich selber nicht kann. Also gut arbeiten und gut verhandeln - DAS passt für mich gut zusammen.

UND am Schluss - du im Originalton....

Koller sagt: «Dies war, auf den Fussball bezogen, die schwierigste Entscheidung, welche ich in meiner Karriere treffen musste. Aber ich habe vor zwei Jahren das Projekt beim ÖFB begonnen, und ich will es weiterführen.»

Find ich cool - viel Erfolg - und ihr müsst ALLE zusammenhalten vom Nationaltrainer, über die Mannschaft bis hin zum Masseur - dann wird da was draus..

schauts euch hier an - richtig cool - einfach anklicken

Und Marcel Koller lt. blick.ch im Wortlaut von seiner heutigen Pressekonferenz..

Koller über ...
... die «schwierigste Entscheidung» seines Lebens:
«Ich hatte gesagt, ich werde mich in den nächsten Wochen entscheiden. Ich wusste, dass es nicht zwei, drei Tage, sondern halt ein bisschen länger geht. Daher habe ich schon Verständnis für die Journalisten und Freunde, die alle anrufen und irgendetwas wollen. Es ist aber für mich wichtig, in mich zu gehen und herauszuspüren, was ich in den nächsten Jahren möchte. Das braucht halt einfach Zeit. Ich habe gespürt, dass sich das Gefühl für Österreich festgesetzt hat und dass ich der Schweiz absagen muss. Ein Bauchgefühl, dass ich das, was ich angefangen habe, weiterführen muss und noch nicht gehen kann. Zusammen mit allem Drumherum war dies das Ausschlaggebende.»

... die Gespräche mit der Schweiz:
«Erst sagte mein Gefühl Österreich, doch dann kam die Schweiz. Und das möchte ich festhalten: Ich habe mich mit den Schweizern nur einmal getroffen und das eine oder andere abgesprochen. Aber wir wollten nicht pokern, nicht hin und her verhandeln. Sondern ich brauchte ein Gefühl, was ich will. Mal war die Schweiz vorne, mal Österreich. Für mich als Schweizer ist es nichts als selbstverständlich, dass ich mir Gedanken machen muss, wenn das Angebot da ist, die Schweizer Nati zu übernehmen, die ja sportlich weiter vorne ist (als Österreich) und aktuell an die WM nach Brasilien fährt.»

... die Reaktionen aus Österreich:
«Viele Spieler sind zu mir gekommen: Trainer, du musst hier bleiben. Auch die Fans und ÖFB-Mitarbeiter. Das kann ich nicht kalt wegschmettern. Das ist natürlich auch in die Entscheidung mit eingeflossen. Früher war nur das Sportliche entscheidend. Dieses Mal aber sich auch die Emotionen dazugekommen.»

... ungeduldige Medien:
«Ich habe mich praktisch 14 Tage abgekapselt und versucht, diese Beeinflussung auszublenden. Aber natürlich bekommt man doch das eine oder andere mit. Und ich frag mich schon, wie man gewisse Geschichten erzählen kann, ohne dass man richtig informiert ist und ohne Kontakt zu haben. Das ist in dem Sinne schon auch rufschädigend. Ich bin gespannt, was in den nächsten Tagen diesbezüglich passiert.»

Also ich mag auch diese Aussagen - sie bestätigen meine Meinung über dich - ich mag dich.

In Gedanken - euer G.Ender - I write for your smile
Wer Zeit und Lust hat - hier meine über 400 Briefe von Gerd






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