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#nicht immer brav aber...immer wOw


Brief von Gerd – Lieber Mut - du veränderst die Welt!

Gestern hat mir mein Sohn Stefan erzählt, was sie jeden Morgen vor dem Schulbeginn im Morgenkreis sagen. Wow dachte ich – tolle Gedanken – toller Lehrer, der seinen Schülern solche Gedanken mit auf ihren Lebensweg gibt. Gedanken, die sie sich jetzt jeden Tag vorsagen. Und am Abend zitiert mein Stefan Schiller – jeden Abend und jeden Morgen. Also DAS gefällt mir – und so dachte ich – schreib einen „Brief von Gerd“ darüber.. also schreibe ich über den Mut, jedenfalls über meine Sichtweise zum Mut.

Mut - für eigene Gedanken, für eigene Schritte und Wege... 

Vor über 200 Jahren, am 9. Mai 1805, starb in Weimar der in Marbach am Neckar geborene große Dichter Friedrich von Schiller. Und von ihm stammen diese wunderbare Sätze, die mein Sohn jetzt schon auswendig kann.

Wage deinen Kopf

an den Gedanken,
den noch niemand dachte, 

wage deinen Schritt

auf den Weg,
den noch niemand ging, 

auf das der Mensch sich selber schaffe

und nicht gemacht werde
von irgendwem 
oder irgend etwas.

WORUM geht es da – es geht um Einzigartigkeit, es geht um Mut – es geht um den Mut „anders“ zu sein – das alles mag ich.

Wir kommen doch alle als einzigartiges Original auf diese wunderschöne Welt, ABER zu viele von uns enden als beliebige Kopie.

WARUM – weil viele ihre Einzigartigkeit nicht mehr sehen und im Mainstream unserer Welt immer mehr das tun, was ANDERE wollen. Sie laufen einem Zeitgeist nach und verlieren sich in diesem Strudel des „Einheitsbrei“ selbst.

WIE gut tun da diese Zeilen – ABER um diesen Zeilen einen Geist einzuhauchen, um diesen Zeilen in seinem eigenen Leben einen Platz zugeben – dafür braucht es eine Menge Mut.

Ich meine nicht den Mut, den man braucht, um als Basejumper von einem Tower zu springen. Das braucht auch Mut, aber das braucht auch einen gewissen Grad an Dummheit – zwischen 1981 und 2013 sind mehr als 220 junge, durchtrainierte Menschen an diesem Mut gestorben.

Ich meine einen ganz anderen Mut – den Mut NEIN zu sagen – Nein zu Dingen, Nein zu Menschen und Nein zu Fehlentwicklungen – ich meine den Mut, seinen EIGENEN Weg zu finden – einen Weg, den man nicht finden kann, wenn man sich nur im Strom der Gesellschaft treiben lässt.

„Wer zur Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen.“
Hermann Hesse

Ich meine wie wichtig es ist, Stellung zu beziehen. Wie oft hab ich das erlebt – da sitzt man jahrelang mit Menschen an einem Tisch und meint, ihre Meinung über gewisse Dinge genau zu kennen – UND DANN wenn es draufankommt, wenn ihre Meinung wirklich gefragt ist – DANN schweigen sie. DAS mag ich gar nicht. Und wir Erwachsenen müssen uns selber an der Nase nehmen.

Wir müssen unseren Kindern zeigen, dass wir KEINE „Fahne im Wind“ sind, die die Meinung jeweils vom Gegenüber abhängig macht. Wir müssen unsere Meinung auch sagen, wenn sie nicht gut ankommt. Die Wahrheit tut oft sehr weh...ABER Lügen töten...

Danach hab ich noch ein Lied von Freundenberg & Lais – ich mag ihre Texte – darin kommt genau das vor was ich meine...

„WENN KEINER WAS SAGT WIRD NICHTS GESCHEHN
WENN JEDER NUR KLAGT WIRDS NIE WEITERGEHN 
UND WER NIEMALS FRAGT WIRD NICHTS VERSTEHN NIEMALS
WENN KEINER WAS TUT DANN TUT SICH NICHTS 
WENN NIEMAND WAS WAGT BLEIBT ES WIE ES IST
WENN DU NICHTS BEWEGST BEWEGT SICH NICHTS“

Also Stefan – vergiss die Worte von Schiller nie – und ich wünsch dir für dein Leben, dass du es schaffst nach den Worten von Schiller und dem Lied zu leben. Und DANKE nochmals an deinen Lehrer.

Und hier noch das Lied - fast vergessen...

Wenn du nichts bewegst...

In Gedanken – euer G.Ender – I write for your smile
Wer Zeit und Lust hat - hier meine über 380 Briefe von Gerd






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