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#nicht immer brav aber...immer wOw


Brief von Gerd - Liebe Pläne!

Heute jährt sich zum dritten Mal ein Ereignis, das mich auf meinen heutigen Brief von Gerd bringt. Es handelt sich um einen Menschen, der mir ganz nahe ist und dem das Leben damals zeigte, was es manchmal mit unseren Plänen anstellt. Mehr müßt ihr dazu nicht wissen. ABER zu den Plänen gibts viel mehr.

oft zeigt uns das Leben, dass wir uns mit "plan b" anfreunden müssen...

Und wenn einem so was passiert, dann wird nicht nur eine Seite eines Lebensplanes "herausgerissen" - NEIN - scheinbar das ganze Leben wird zerissen und auf den Kopf gestellt und man glaubt in solchen Situationen nicht daran, je wieder Boden unter die Füße zu bekommen.

Sitz grad beim Frühstück und hab meinen "TIMER" neben mir. Er ist mein täglicher Begleiter- er zeigt mir an, was in dieser Woche UNBEDINGT erledigt werden muss, er zeigt mir an,  wer von den Menschen, die mir wichtig sind, Geburtstag hat und er zeigt mir auch , auf was ich mich freuen kann in der nächsten Zeit. Ich liebe und brauche ihn und trotzdem denke ich - ne Gerd - längst nicht alles lässt sich planen.

Gutes Thema - ich schreib ein wenig übers "planen" - über die Pläne des Lebens, die sooo schön ausgedacht werden und dann vom Leben ganz anders geschrieben werden. Mein Leben hält sich oft an meine Planungen, ABER ganz oft, durchkreuzt mein Leben meine Pläne ganz gewaltig.

Wie sagte mein geliebter Seneca..

Wie töricht ist es, Pläne für das ganze Leben zu machen, da wir doch nicht einmal Herren des morgigen Tages sind.
Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr - 65 n. Chr.), römischer Politiker, Rhetor, Philosoph und Schriftsteller

Zuerst - ich glaube, dass "Planen" grundsätzlich Sinn macht. Völlig planlos sein Leben zu gestalten, ist wie ein Ruderboot auf hoher See ohne Ruder. DAS will ich nicht. UND oft funktioniert das mit dem Planen ja - meist kann ich mich an meinen Plänen orientieren, meist kann ich mich an diesem "Gerüst" festhalten und es ist ein gutes Gefühl, am Ende eines Tages in meinem "Timer" - ein kleines "Häkchen" für erledigt dazuzufügen.

Pläne helfen uns unsere Zukunft genauer zu überdenken und viele Probleme bereits im Vorfeld zu benennen und zu vermeiden. Pläne zwingen uns zu entscheiden und bewahren uns oft vor unliebsamen Überraschungen.
ABER unsere Pläne funktionieren NUR so lange, so lange alles halbwegs "nach Plan" läuft

Ich habe das selber erlebt. Wenn einem "das Leben" wirklich mal zeigt, wer der "Herr im Haus des Lebens" ist, dann wird unser "Timer" überflüssig, wie Schlittschuhe im Sommercampingurlaub.

Mir kommt immer wieder die TITANIC in den Sinn, wenn ich über meine eigenen Pläne nachdenke. Jungfernfahrt am 14.4.1912 - das Schiff gilt als unsinkbar - die Menschen dort feiern ihr Glück überhaupt eine Karte für diese Fahrt ergattert zu haben - sie tanzen und lachen und alle von ihnen haben ihre Pläne für ihr weiteres Leben, viele haben sicher ihren "Timer" mit dabei ...

...  UND dann - dann zeigt das Leben, was es von unseren Plänen hält, wenn es etwas anderes mit uns im Sinn hat. 1517 Menschen tanzen und lachen, dann innerhalb von zwei Stunden und 40 Minuten sinken sie, erfrieren und ertrinken - UND mit ihnen gehen ihre Pläne und ihre "Timer" mit unter in der Eiseskälte und Dunkelheit des Meeres.

UND trotz allem - ich mag planen, weil es hat mit denken zu tun - und das mache ich gern. ABER ich vergesse nie, dass mein Leben mit meinen Plänen in den Händen von jemand anderem, jemand größerem liegt.

Ich ende mit einem wunderbaren Lied zu Plänen und einem Zitat von Woody Allen.

Ich denke viel an die Zukunft, weil das der Ort ist, wo ich den Rest meines Lebens verbringen werde.
Ein paar Textstellen aus folgendem Lied - "jetzt spielt die Wirklichkeit ein Foul, und haut der Hoffnung eins aufs Maul -  grad nahm unser Leben noch seinen Lauf, plötzlich bäumt es sich auf..." komm hörts euch an..

In Gedanken - euer G.Ender - I write for your smile






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