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#nicht immer brav aber...immer wOw


Menschen wie du und ich

Im Laufe meines Lebens begegneten mir viele Menschen. Junge, alte, sympathische und weniger sympathische. Aber immer wieder faszinierten sie mich und ich begann, neugierig wie ich von Natur aus nun einmal bin, mir ein Hobby daraus zu machen, all diese Leute ein wenig näher kennenzulernen. Ihnen zuzuhören und dabei immer wieder darauf zu kommen, dass wir all unsere kleinen und grossen Sorgen mit uns herumschleppen - und unsere grossen und kleinen Geschichten. Einige davon möchte ich euch erzählen.

In so manchem "normalen" Leben stecken wunderbare Geschichten...

Manchmal erzählen mir besonders ältere Menschen aus ihrem Leben und danken mir mit einem Lächeln, dass ich ihnen zuhöre. Oft sind es sehr humorvolle, aber auch traurige Geschichten und so beschloss ich eines Tages, diese niederzuschreiben. 

Ich dachte, vielleicht mache ich es für meine Enkelkinder, vielleicht nur für mich - doch jetzt möchte ich sie hier erzählen, damit ihr seht, dass im Grunde wir alle eben unsere kleineren und grösseren Nöte haben. 

Zum Anfang nehm ich euch mit auf eine Zeitreise. Vor vielen Jahren ging eine Zeitung aus dem Schweizerischen St. Gallen names "Die Ostschweiz" leider in Konkurs. Leider, auch weil ich dort 17 Jahre lang gearbeitet hatte.  Nun plötzlich arbeitslos bewarb ich mich bei einem Unternehmen names DEMO zur Promotionsarbeit. Ich bekam die Stelle und es machte mir riesigen Spass.

Da war es natürlich an der Tagesordnung, dass ich es mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun hatte. Und so erinnere ich mich noch sehr gut an meinen ersten Arbeitstag in einer Filiale von Coop im Rheintal. 

Ich war schon etwas nervös, da ich ja keine Ahnung hatte, was auf mich zukommen würde und obwohl ich schon längst dem Teenageralter entwachsen war, schlief ich sehr schlecht und war deshalb auch etwas müde. 
Doch ich fuhr früh genug in das besagte Geschäft, denn ein Zuspätkommen gab es in all meinen Arbeitsjahren nie. Auch wollte ich mich in aller Ruhe vorbereiten. Doch damit war es schnell vorbei.

Kaum dort, begann eine allgemeine Hektik und so begann ich mich nützlich zu machen, half hier und dort, sprach mit den Angestellten und Kunden, und ohne es eigentlich recht zu bemerken war ich inmitten des Geschehens. 

Es dauerte nicht lange, als eine sehr junge Verkäuferin auf mich zukam und ein Gespräch mit mir begann. Ich bemerkte, dass sie in Kürze ein Baby erwartete und auch, dass sie Sorgen hatte. 
Vermutlich erweckte ich ihr Vertrauen, so dass sie mir erzählte, dass sie erst vor einem halben Jahr geheiratet hätte. Sie und ihr Mann freuten sich riesig auf das erste Kind und nun, da sie dachten, sie hätten das Glück gepachtet, verlor ihr Mann vor zwei Monaten bei einem Unfall das Leben.  
Sie sei wieder zu ihrer Mutter gezogen, aber nun merke sie, dass sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen müsse und was ich dazu meine. 

Ich war schon sehr erstaunt, dass sie mir - einem fremden Menschen - dies alles anvertraute, aber ich sagte ihr, dass dies sicher ein guter Entschluss sei, aber sie solle unbedingt ihre Mutter an ihrem neuen Leben teilhaben lassen. Ich wünschte ihr alles Glück und sie versprach mir, Bescheid zu geben, wenn das Baby da wäre. 

Wir haben immer noch Kontakt und ich weiss, dass sie es schafft, denn sie ist eine sehr starke junge Frau.

Das war also mein erster Arbeitstag, doch es sollten noch viele folgen, von denen >>>erzähle ich euch zum Beispiel in Teil 2.






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