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#nicht immer brav aber...immer wOw


Warum wir wieder über Photoshop reden müssen

Eigentlich müsste man(n) meinen, dass jeder und jede sich im Klaren darüber ist: Die Fotos von Models auf Plakaten oder in Hochglanzmagazinen sind immer, nochmal: IMMER digital überarbeitet. Keine von denen sieht wirklich so aus. Und dennoch, so zeigt eine Erhebung in England, glaubt immer noch jede sechste Frau zwischen 18 und 65, diese Hochglanz-Models seien real! Und nehmen sich die künstlichen Gestalten als Vorbild für ihre eigene Figur - mit oft schweren gesundheitlichen Folgen.



Es gab und gibt ja viele Diskussionen über die schädlichen Auswirkungen von Photoshop-manipulierten Bildern. Bei all der Aufmerksamkeit, bei all den vielen Veröffentlichungen und Videos über die Möglichkeiten von Photoshop könnte man eigentlich davon ausgehen, dass zumindest der grösste Teil von uns weiss, wie manipulativ Photoshop-Bilder sind. Aber es ist - wiedereinmal - ganz anders. Erschreckend anders.

Denn laut einer Erhebung eines englischen Meinungsforschungsinstituts unter 2`000 Frauen im Alter zwischen 18 und 65 bezüglich des Selbstbildes der Frauen sind immer noch 15 % aller Befragten bzw. etwa jede sechste Frau davon überzeugt, dass die Bilder der Models und Prominenten aus Werbung, Zeitschriften und Plakatwänden der Wahrheit entspricht und die alle tatsächlich so aussehen!

Noch schlimmer ist, dass ein Grossteil dieser 15 % versucht, die künstlichen Vorbilder nachzuahmen. Mit schrecklichen Folgen für die Gesundheit.  
Denn natürlich kann ein Vorbild aus dem Computer nicht "erreicht" werden! Dennoch hungern sich unzählige Mädchen auf eine Vorbild-Figur hinunter, die es in der Realität gar nicht gibt. Die immer steigende Zahl von Bulemie-Kranken kommt ja nicht von ungefähr. 

Aber auch unter jenen, die sich der manipulierten Bilder bewusst sind, grassiert mangelndes Selbstwertgefühl was ihren Körper betrifft. So gaben weitere 650 Teilnehmerinnen der Umfrage an, dass sie sich ständig sehr unsicher bezüglich ihrer Figur fühlen. 

Kleiner Hoffnungsschimmer: Während die Werbeindustrie weiter massiv geschönte Bilder in die Werbewelt schleudert, beginnen immer mehr Prominente vom Schönheitswahn-Zug abzuspringen. Von Lady Gaga, die offen zu ihren Pölsterchen steht, über das Top-Model Nadja Auermann bis hin zu einem Dieter Bohlen, der sich weigerte, sein Gesicht im Fernsehen digital "glattbügeln" zu lassen.

Übrigens, wer noch immer nicht weiss, was Photoshop (ein Programm, das vorallem in der Werbeindustrie verwendet wird) aus einer "normalen" Frau macht, dem empfehle ich folgendes "Kurzvideo":




Oder das hier >>> Photoshop - vorher/nachher-Bilder






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1 Kommentare, Tipps & News von LeserInnen:

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