Brief von Gerd – Liebe Sex-Lust der Frauen!

Ich mag ja Amazon und ich mag Bücher – und da bin ich wieder mal auf ein ganz neues Buch gestossen – „Die versteckte Lust der Frauen“ - bei Amazon weil es so neu ist erst zwei Kundenrezensionen – beide fünf von fünf Sternen – DAS muss ich mir genauer anschauen.

die Sex-Lust der Frauen ist scheinbar anders als wir Männer es in der Volksschule lernten...

Daniel Bergner ist der Amerikaner hinter dem Buch „Die versteckte Lust der Frauen" . Er sagt uns, dass wenn es um Sex geht, sich die Frauen was vormachen – und das behauptet ausgerechnet ein Mann. UND der Mann sorgt für helle Aufregung – jede Talkshow, jede Zeitung reißt sich um ihn. WAS ist denn so neu an seinen Studien? Ein paar Beispiele..

Sind Frauen gar nicht für die Monogamie gemacht?
Was wünschen sich Frauen wirklich im Bett?
Warum sinkt vor allem die Lust der Frauen mit der steigenden Anzahl der Ehejahre?
Warum geben Frauen nicht offen zu, was sie anturnt?

Frauen verlieren viel schneller und viel öfter die Lust auf ihren Partner, als Männer. In der Regel zwischen 24 und 36 Monaten!!! - Mann oh Mann, das finde ich schnell.  Sie haben kein Talent auf Monogamie. Hat unser westliches Liebesmodell einen entscheidenden Konstruktionsfehler?

Und dann noch meine eigenen Beobachtungen eines nicht mehr so jungen Lebens. Auch das macht mich nachdenklich.

SIE weint sich die Augen aus, weil der MANN wieder mal so grausam gewesen ist. Er war mit einer anderen im Bett, hat zudem Pornos geschaut und sogar mit der Arbeitskollegin geflirtet. UND dann der Freundinnenabend - „Männer sind einfach nur Schweine“

JETZT die Studien und das neue Buch von Bergner – und das wirft ein ganz anderes Licht auf die Sache mit der Lust bei Frauen.

Frauen schauen auch Pornos – und die turnen sie sogar an. Frauen träumen davon, von einem Mann überwältigt und genommen zu werden. Dahinter stecke das Verlangen, von einem Mann so sehr begehrt zu werden, dass er die Kontrolle verliert.

Unsere Gesellschaft wollte uns so lange weismachen, dass wenn es um Sex geht, wir Männern sehr viel mehr zugestehen als Frauen. Den Gedanken, dass auch Frauenwilden, heißen Sex wollen, passt nicht in unser Weltbild – Bergner räumt mit diesem Mythos auf und verabschiedet diesen ins Reich der Fantasie.

Jeder sehnt sich nach bedingungsloser, endloser Liebe, nach Sicherheit – ABER die Tendenz – und das ist neu – vor allem bei Frauen zum Neuen ist jetzt scheinbar wissenschaftlich bewiesen. Ich dachte bisher in meiner eigenen „Jungfräulichkeit“ Frauen wollen nur neue Möbel, neue Gardinen, neue Farben – halt alles was es bei IKEA gibt – falsch gedacht Gerd – Frauen wollen auch „NEUE“ Männer.

DENN – Verlangen braucht Distanz – gegen zu viel Nähe kann sich unser sexuelles Verlangen und unser sexuelles Selbst NICHT behaupten. Und Bergner weiter - „keine Frau sollte zu schüchtern sein, um in Gedanken Sex mit einem anderen Mann als ihrem Partnerr zu haben. Männer tun das die ganze Zeit und bringen diese Energie dann nach Hause zu ihrer eigenen Partnerin. So nach dem Motto: „Appetit holt man sich draußen, gegessen wird zu Hause“

Hmmm – spannendes Thema – ich glaube ich kaufe mir das Buch – obwohl – vielleicht ist es wie sooo oft im Leben. Vielleicht sind die Dinge viel einfacher, als wir meinen. Ich hab das schon so oft in meinem Leben erfahren – oft sind Dinge so einfach und werden von uns nur verkompliziert.

Vielleicht sind Männer einfach nur EHRLICHER als Frauen. Dieser letzte Satz ist nicht wissenschaftlich erwiesen und nicht vom Autor Bergner - ABER er ist von mir.

In Gedanken – euer G.Ender – I write not only for your smile






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1 Kommentare, Tipps & News von LeserInnen:

  1. Das Buch und das darin behandelte Thema klingt mal wieder wie das Anbeten des "Trends" Polyamorie. Dass nun auf einmal die Frauen eher zu wechselnden Partnern neigen - nun ja. Klingt sehr weit her geholt und verkopft.

    Fakt ist, dass beide Geschlechter fremd gehen, Männer - bedingt dadurch, dass noch immer sie es sind, die beruflich mehr unterwegs sind - häufiger. Und noch immer ist der Partner, der herausfindet, dass er belogen oder betrofen wurde, emotional aufs höchste verletzt.

    Das "Beziehungsmodell" mit mehreren Partnern parallel zu agieren, eignet sich nur für wenige bzw. praktiziert es nur eine Minderheit. Aber wie so oft, klingt mal wieder durch, dass der- oder die jenige doof oder von gestern sei, die auf Treue schwört.

    Wenn die Polyamorie so top gefragt wäre, warum verletzt es dann so viele Menschen, wenn sie von der Untreue ihres Partners erfahren, ist - vor allem der prominente - Seitensprung ein Thema, was allerorten Empörung auslöst.

    In einer Welt, die `eh schon so verrückt und kaputt ist, sollte man nun nicht noch die Treue totreden. Im Gegenteil, einen Partner für immer an seiner Seite zu haben, kann auch erfüllend sein. Und eine emotionale Konstante in dieser Welt.

    Ich spreche zudem aus Erfahrung, da ich 2011 das erste Treuetestportal im Netz etabliert habe, zunächst nur für Frauen, in Kürze auch für Männer. Untreue und Seitensprünge werden für die meisten (Frauen) nie akzeptabel sein, das beweisen uns immer auch die Erfahrungsberichte unserer Nutzerinnen. Von "Was Frauen wirklich wollen" kann keine Rede sein.

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