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Mätressen. Mächtigste Frauen der Welt

Immer wieder haben in der Geschichte Frauen eine wichtige Rolle gespielt, ob als Erfinderin, Politikerin oder Medizinerin. Heute möchte ich euch von Frauen erzählen, die ihren ganz eigenen Weg an die Macht gingen - von Frauen, die als Geliebte oder Mätresse zu den mächtigsten Frauen der Welt wurden.

Setzte ihre Reize sehr gezielt ein. Kleopatra

Viele haben sich dabei im wahrsten Sinn des Wortes von Bett zu Bett hoch gehievt, was für manche glücklich ausging, für andere jedoch tiefes Leid oder gar den Tod brachte. Und wir alle wissen, wie viel Macht in den Händen solcher Frauen liegen kann, sei es nun im positiven oder negativen Sinn.

Und sie alle haben für Machthunger, Gier, Anerkennung, manchmal sogar wahre Liebe, irgendwie dafür bezahlt. Gehen wir nun in der Geschichte etwas zurück bis zur heutigen Zeit:

Kleopatra (geboren 69 vor Christi Geburt, gestorben 12. August 30 vor Chr.)
Der Mythos „Kleopatra“ besteht immer noch und immer wird sie als wunderschöne Frau dargestellt. Nun, wenn man späteren Aufzeichnungen Glauben schenken darf, war sie aber absolut keine Schönheit. Aber was ist schon Schönheit?  
Im Wandel der Zeit ändert sich so vieles. Eines ist aber sicher: Kleopatra war ehrgeizig, intelligent, hatte eine starke Ausstrahlung, beherrschte viele Sprachen und konnte so auch Caesar, den damals mächtigsten Mann in Rom für ihr Vorhaben gewinnen.  
Sie wollte die alleinige Herrscherin von Ägypten sein. Eingewickelt in einem Teppich legte sie sich selbst dem Kaiser zu Füssen und er erlag ihrem Charme. Mit seiner Hilfe und der Ermordung ihres Bruders, der gleichzeitig ihr Ehemann war, erfüllte sich ihr Traum von Macht und Ruhm.  
Als Caesar einem Attentat zum Opfer fiel, wandte sich Kleopatra Marcus Antonius zu, römischer Politiker und Feldherr, den sie mit Geschenken überhäufte und so auch für sich einnahm.  
Bei einer Schlacht bei Actium gegen Octavian, Adoptivsohn von Caesar, die er verlor, nahm sich Marcus Antonius mit seinem eigenen Schwert das Leben. Daraufhin folgte ihm Kleopatra durch den Biss einer Kobra in den Tod. Dies ist aber bis heute umstritten, vielmehr vermutet man, dass es eine Mixtur aus giftigen Pflanzen war, welche die Königin zu sich nahm.

Madame Pompadour (geb. 29. Dezember 1721, gest. 15. April 1764)
Diese wusste schon als neunjähriges Mädchen ganz genau, dass sie einmal die Mätresse von König Ludwig XV. werden würde. Obwohl bürgerlicher Herkunft, brachte sie es durch ihre Heirat in die höhere Gesellschaft und konnte sich bei einem Maskenball dem König bemerkbar machen.  
Dieser war fasziniert von ihrer Schönheit und Intelligenz und machte sie zu seiner beliebtesten Mätresse. Sie konnte ihn nicht nur sexuell an sich binden, sondern befriedigte auch sein Unterhaltungsbedürfnis und machte sich in jeder Hinsicht unentbehrlich.  


Auch nahm sie auf Gesetze, Politik und militärische Führung Einfluss. Sie bewohnte einen luxuriösen Flügel des Schlosses, schöner als es die Königin hatte, und eine grosse Dienerschaft stand für sie bereit.  
Das brachte natürlich viele Neider und Missgünstlinge auf den Plan. Trotzdem konnte sie sich bis zu ihrem Tod 1764 behaupten und durchsetzen.

Cixi (geb. 29. November 1835, gest. 15. November 1908)
Im Gegenteil zu Europa, wo Geliebte immer noch einen schlechten Ruf geniessen, war in China eine Konkubine hochgeschätzt. Denn jede Familie war äusserst stolz, wenn eine ihrer Töchter als Geliebte zum Hofe des Kaisers kam.  


Und so kam Cixi, gerade mal 17jährig, in den Palast von Xiangfeng. Sie behauptete sich gegen viele Konkurrentinnen, musste vier Jahre lang lernen, was sie alles über die Hofetikette wissen musste und da sie sehr intelligent war wurde sie zur Lieblingsnebenfrau des Kaisers.  
Cixi war eine einflussreiche Persönlichkeit der späten Quing Dynastie und brachte ihren damals erst dreijährigen Sohn auf den Thron. Doch hinter dem Vorhang zog sie die Fäden. Als sie am 15. November 1908 starb, war sie die am längsten regierende Kaiserin.

Mary Vetsera (geb. 19. März 1871, gest. 30. Januar 1889)
Mary Vetsera war nur eine von den vielen Geliebten von Kronprinz Rudolf von Österreich, aber sie war es, die mit ihm in den Tod ging. Ob der damals erst 17jährigen Mary wirklich zum Bewusstsein kam, auf was sie sich da einliess, sei dahingestellt.  
Da sie sehr naiv, aber trotzdem oder gerade deshalb schon in sehr jungen Jahren frühreif war, ist es schwer, darüber zu urteilen. Heute würde man solche Mädchen „männernarrisch“ nennen. Sicher ist, dass sie in die Geschichte eingehen wollte, was ihr ja auch gelang, allerdings in trauriger Hinsicht.   
Nach Angaben historischer Quellen soll Prinz Rudolf zuerst sie und dann sich selbst im Schloss Mayerling erschossen haben. Die Nacht zuvor hatte er noch mit einer anderen Geliebten, Mizzi Caspar, verbracht. Diese weigerte sich mit ihm zu sterben. Heute ist man sich absolut nicht mehr sicher, ob es auch so passierte, denn am Schädel von Mary fand man keinen Einschuss.  
Manche meinen, sie sei an einer Fehlgeburt gestorben. Ob die Wahrheit je ans Licht kommt? Jedenfalls ging der Wunsch, dass sie gemeinsam in ein Grab kämen, nicht in Erfüllung. 
Kronprinz Rudolf wurde in der Kapuzinergruft ­­- auch Kaisergruft genannt - in Wien bestattet und Mary Vetsera im Ostfriedhof von Heiligenkreuz bei Baden.

Clara Petacci (geb. 28. Februar 1912, gest. 28. April 1945)
Clara Petacci war die Geliebte Benito Mussolinis und schon als Kind schrieb sie ihm heisse Liebesbriefe. Mussolini, der verheiratet und Vater von fünf Kindern war, hielt sich viele Geliebte. 
Als Clara Petacci älter wurde, war sie ihm total verfallen und man ist nicht sicher, ob es der Mann Mussolini war oder einfach die schillernde Figur. Bei einem Fluchtversuch am 27. April 1945, als sie über das Veltlin in die Schweiz gelangen wollten, wurden sie in Dogo am Comer See von kommunistischen Partisanen gestellt und verhaftet.  


Man gab Clara noch die Gelegenheit zur Flucht, doch sie lehnte ab. So wurde sie zusammen mit Mussolini erschossen. Mussolini hätte sich nie von einer Geliebten in seine Politik hineinreden lassen. Sie waren mehr oder weniger nur Zeitvertreib für ihn.

Marylin Monroe (geb. 1. Juni 1926, gest. 5. August 1962)
Marylin Monroe, geboren als Norma Jeane Mortensen, von ihrer Grossmutter im kirchlichen Taufbuch umgewandelt als Norma Jeane Baker, war das Sexsymbol des 20. Jahrhunderts. Sie war Filmschauspielerin, Fotomodel und Sängerin, hatte eigentlich alles, was sich ein Mädchen wohl so vorstellt und war trotzdem nie glücklich.  
Insgesamt dreimal verheiratet, hatte zahlreiche Affären und war immer auf der Suche nach Liebe. Als sie ein Verhältnis mit dem damaligen amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy begann, lief vermutlich alles aus dem Ruder.  


Für John F. Kennedy war sie nur eine Trophäe wie so viele andere Frauen, die er in seine amourösen Abenteuer einreihte. Marylin wollte mehr für ihn sein und war zutiefst verletzt. Als sie an Kennedys Geburtstag 1962 öffentlich das Lied „Happy birthday“ für ihn hinhauchte, übertraf es alles an Peinlichkeit. Zwei Monate später war sie tot.  
Um ihren Tod ranken sich viele Gerüchte. Einige sagen, es war Selbstmord, andere sprechen von einem tödlichen Elixier, das ihr der Arzt eingegeben hatte, andere von einem tödlichen Mix, den sie im Beisein von einem Besucher getrunken hätte. Was die Wahrheit ist, wird wahrscheinlich kaum herauskommen.  
Erwiesen ist aber, dass sie am Vorabend vor ihrem Tod noch von Robert Kennedy, dem Bruder des Präsidenten - mit dem sie übrigens auch eine Affäre hatte – und seinem Schwager Peter Lawford aufgesucht wurde. Was die beiden Männer von ihr wollten, liegt weiterhin im Dunkeln.  
Man munkelte auch, dass sie für die Karriere von John F. Kennedy nicht tragbar wäre und man der CIA den Auftrag gegeben hätte, sie zu ermorden. Ein überaus tragisches Ende für eine schöne, umschwärmte Frau, die immer auf der Suche nach Glück und etwas Liebe war, aber es nie gefunden hatte.

Evita Perón (geb. 7. Mai 1919, gest. 26. Juli 1952)
Maria Eva Duarte de Perón (auch Evita genannt) die aus ärmlichen Verhältnissen stammte, arbeitete sich von Bett zu Bett die Karriereleiter hoch. Auf der obersten Sprosse begegnete sie Juan Perón. Nach kurzer Zeit als seine Geliebte fand 1945 die Hochzeit mit ihm statt.  
Eva Perón unterstützte ihren Mann beim Präsidentschaftswahlkampf 1946 und hielt immer zu ihm. Sie wurde von den Armen verehrt, setzte sie sich doch für sie und besonders auch für verwaiste Kinder ein. Die Reichen dagegen verabscheuten sie wegen ihrer ärmlichen Wurzeln. Trotzdem nahm sie eine wichtige Rolle in der Regierung ein, ohne sich jedoch für ein Amt vorzudrängen.  
Und obwohl die Frauen in dieser Zeit wenig Rechte besassen, brachte sie es fertig, dass 1947 das Frauenwahlrecht eingeführt wurde. Man sagte Evita und ihrem Mann auch nach, dass sie enge Beziehungen zu Nationalsozialisten unterhielten und einigen von ihnen Unterschlupf nach dem Kriege in Argentinien gewährten. Dies ist nicht abzustreiten. Das Militär hasste Eva Perón und versuchte ihr zu schaden, wo es nur ging. 


Eva Perón wurde nur 33 Jahre alt. Sie starb an Gebärmutterhalskrebs. Selbst Experten aus Deutschland, die man einfliegen liess, konnten ihr nicht helfen. Und so starb Eva am 26. Juli 1952. Man balsamierte ihren Körper ein und der Sarg, der einen Glasdeckel hatte, wurde im Kongressgebäude aufgebahrt und zur Schau gestellt.  
Nach dem Sturz Peróns 1955 verschwand die Leiche für 16 Jahre aus der Öffentlichkeit, da die neuen Machthaber die Erinnerung an sie und ihren Mann auslöschen wollten. Eva Peróns Leichnam wurde 1956 heimlich nach Mailand ausgeflogen und unter dem Namen Maria Maggi de Magistris bestattet.  
Erst im September 1971 brachte man den Leichnam nach Madrid und 1974 liess ihn Isabel Perón, die dritte Frau des Staatspräsidenten, nach Argentinien zurückbringen, und im Oktober 1976 erfolgte die Beisetzung im Familiengrab der Duartes in Buenos Aires. Eva Perón ist eine Legende geblieben und mit dem Lied „Don’t cry for me Argentina“ wohl auch für immer unsterblich.

Das ist natürlich nur ein kleiner Ausschnitt von Mätressen oder Geliebten, über die man heute noch spricht, aber wo bleiben eigentlich diejenigen, die jeden Tag Unerhörtes leisten, sich für Familie und Umwelt aufopfern und oft nicht einmal ein „Dankeschön“ erhalten?

Vor all denen möchte ich hiermit eine tiefe Verbeugung machen, auch wenn sie es nicht in die Medien gebracht haben.

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