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So sieht die Stadt der Zukunft aus

Im Jahr 2050, so Prognosen, werden rund 9 Milliarden Menschen die Erde bevölkern - und 75 % davon leben dann in den Städten. Eine unglaubliche Herausforderung, die da auf uns als Gesellschaft zukommt, denn um dem Ansturm neuer Bewohner stand zu halten, werden die Städte der Zukunft ganz anders aussehen müssen als sie es heute tun. Von leuchtenden Pflanzen bis hin zu Wäldern, die auf Hochhäusern wachsen - so sieht die Stadt der Zukunft aus.



Es sind, so Experten des Londoner Projekt-Büros Arup, vorallem 3 Probleme, für die völlig neue Ansätze nötig sind, um sie zu lösen:

  • Energie für soviele Menschen
  • Nahrung für so viele Menschen
  • Die Gefahr von lokalen Überschwemmungen, weil ein grosser Teil der Erdoberfläche verbaut ist und Regenwasser nicht mehr ablaufen kann.

Wobei das Problem mit den Baumaterialien noch das geringste sei. Schon bald müsse damit angefangen, Strassen und befestigte Plätze nur noch mit regendurchlässigem Beton zu verbauen. Alte Bestände sollen dann raschestmöglich "nachgerüstet" werden. 

Das Nahrungsmittel-Problem wird schon gröber. Schon heute hungern Milliarden von Menschen, Anbauflächen sind immer knapper. Dem soll zweifach begegnet werden.

Einmal werden Stadtparks und andere vorhanden Grünflächen auch dazu benutzt, um Lebensmittel anzubauen. 
So plant zum Beispiel Seattle (US-Bundesstaat Washington) konkred die Errichtung von sogenannten "Food Forests". Dabei werden in den Parks der Stadt hunderte von Pflanzen gesetzt, deren Früchte essbar sind.
In der Stadt der Zukunft werden auch die Gebäude, die künftig vorallem Hochhäuser sein werden müssen, als "Anbaugebiet" genutzt. Die ersten "vertikalen Wälder" wurden vor kurzem in der italienischen Stadt Mailand fertig gestellt >>>hier zum Nachlesen. 


In den Häusern der Zukunft werden Menschen künftig zusätzlich auch selbst Lebensmittel anbauen, auf Balkonen und Dachterassen zum Beispiel. Auch solche Projekte werden in Städten >>> wie Chicago bereits aktiv umgesetzt

Während also Massnahmen wie spezielle Bauweisen und "grüne Städte" bereits in ersten Projekten umgesetzt werden, überraschen die Designer von Asup was das Energieproblem angeht.

Die meiste Energie wird benötigt, um Städte in der Dunkelheit zu beleuchten. Künftig sollen jedoch keinerlei  Lampen für Helligkeit sorgen, sondern Staub und Pflanzen!

Schon bald sollen nämlich Strassen, Wege und teilweise Gebäudefassaden mit einem speziellen phosphorizierenden Staub besprüht werden. Der nimmt unter Tag Sonnenlicht auf und leuchtet in der Nacht.  


Zusätzlich sollen entlang von Strassen und in Parks Pflanzen gepflanzt werden, die in der Nacht leuchten. Einige Startup-Unternehmen wie "Glowing Plant" haben bereits Pflanzen gentechnisch dahingehend verändert, dass diese in der Dunkelheit leuchten. Geplant sind später ganze Bäume, deren Stamm und Äste nachts leuchten. 



Das seien aber nur einige der mehr oder weniger "natürlichen" Massnahmen, durch die der ökologische Fussabdruck in den künftigen Megastädten verbessert werden soll. 

Natürlich klingt das für viele Menschen im ersten Moment ab- und erschreckend. Gentechnisch veränderte und dadurch leuchtende Pflanzen? Aber 9 Milliarden Menschen und mehr, das verlange Lösungen, die abseits dessen liegen, was heute "normal" ist, so Asup-Chefdesigner Tom Armour auf Anfrage.

Und diese Massnahmen müssten schon raschestmöglich umgesetzt werden, damit wir als Menschheit vorbereitet seien und möglichst viele unserer Nachkommen ein menschenwürdiges Leben leben können. 

Einfach abzuwarten, das würde unweigerlich in eine Katastrophe ungeahnten Ausmasses führen. Negatives Beispiel seien schon heute manche Riesen-Städte in Asien, aber auch in den USA  die praktisch unregierbar sind, weil zukunftsweisende Strategien fehlen.







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3 Kommentare, Tipps & News von LeserInnen:

  1. Waterworld, gibt Schwierigkeiten, denn der Meeresspiegel steigt natürlich, wenn wir immer mehr Schiffe ins Wasser bringen.

    Hubkolben- PSKWe können diese Probleme teilweise beseitigen:
    Es wird im zB 5000m Tiefen Ocean ein HKPSKW erstellt, dabei wollen wir die Oberfläche nutzen, daher muss es mindestens über 5000 m aus dem Meer gehoben werden.
    Zum Beispiel 100km Radius zum Quadrat mal Pie und mal Tiefe ist knapp 160'000 Kubikkilometer - ist mal 1 Milliarde m3 !
    Die mindestens knapp achtfache Menge, dieses Volumens, wird unten hineingepresst, damit der Kolben gehoben wird. Damit wird der Meeresspiegel gesenkt.

    Also ist noch viel möglich.

    [commented on facebook fanpage]

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  2. Josefine Becker2. April 2014 um 16:52

    Wen erinnert das noch an einen Ameisenhaufen???

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  3. 9 Milliarden Menschen? Platz ist nicht das Problem, die Herausforderung ist die Ernährung dieser Anzahl Menschen. Auch Wasser ist genügend da, im schlimmsten Fall kann Meerwasser aufbereitet und mit den nötigen Mineralien wieder angereichert werden.

    Was der Knackpunkt für uns als Menschheit ist: Machen wir aus unserer Erde einen Platz, an dem wir leben können, oder durch Raubbau, Verschmutzung und Kriege eine dann sprichwörtlich "Hölle auf Erden"?


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