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Venedig stimmt über Unabhängigkeit von Italien ab

Während die Mainstream-Medien derzeit nur noch über die sogenannte Krim-Krise, Hoeness oder die vermisste Boeing berichten, läuft in Norditalien eine Abstimmung, die tatsächlich die Grundfeste Europas erschüttern könnte. Denn Venedig und die Region Veneto wollen sich von Italien abspalten und einen neuen Staat gründen! Die Abstimmung läuft vom 16. bis 21. März 2014. Update >>> Ergebnis der Abstimmung über die Unabhängigkeit von Italien: Venetien hat gewählt!
Published Sunday, 16 March 2014
Updated 21 March 2014
Von Mainstream-Median totgeschwiegen läuft im Veneto gerade eine Volksbefragung...

Weg von Italien und der Regierung in Rom, raus aus der EU und der NATO, die Einkünfte der nördlichen Regionen sollen künftig wieder der Bevölkerung des Veneto zugute kommen. Eine Forderung der Unabhängigkeitsbewegung in Venedig, die enorme Sprengkraft für die EU in sich birgt! 

Über 3,8 Millionen Menschen aus der Region Veneto sind stimmberechtigt - und schon am ersten Abstimmungstag gingen weit mehr als 11 Prozent zur Abstimmung. Laut Initiatoren zeichnet sich eine enorme Stimmbeteiligung ab, Umfragen sagen eine zwei Drittel Mehrheit zugunsten der Unabhängigkeit voraus.

Laut Lodovico Pizzati (>>>hier seine Facebook-Fanpage), dem Sprecher der Überparteilichen Unabhängigkeitsbewegung des Veneto, wartet das Volk des Veneto nicht mehr auf eine Antwort aus Rom. Sollte sich eine Mehrheit der Bevölkerung für eine Loslösung aussprechen, werde die Regionalregierung den Abspaltungsprozess formell einleiten. 
Auf Nachfrage teilte uns das Büro von Pizzati mit, dass "wenn es eine Mehrheit an Ja-Stimmen gibt, wir Rechtsspezialisten mit der Ausarbeitung einer Unabhängigkeitserklärung beauftragen werden. Zudem werden Finanzzahlungen nach Rom sofort eingestellt, schon jetzt gibt es Unternehmen, die Steuern nicht nach Rom, sondern nur noch an lokale Behörden überweisen."

Auch die aktuelle Präsident des Veneto, Luca Zaia, unterstützt mit seiner Lega Nord die Unabhängigkeitsbewegung. Von seinem Büro wurden Pressemitteilungen versandt, in der er für ein JA wirbt. 

Die Menschen der Region, so heisst es dort, seien müde von dem, was alles in Rom schief läuft. Die Regierung in Rom respektiere den Veneto und die Leistung der Bevölkerung dort nicht, zudem habe sich Rom in seiner eigenen Bürokratie festgefahren und könne keine Lösungen für Probleme wie die Finanzkrise anbieten. 

Der Norden Italiens ist die wirtschaftlich stärkste Region Italiens. Mit den Steuerüberschüssen aus den nördlichen Regionen subventioniert die Regierung in Rom seit Jahrzehnten den wirtschaftlich wesentlich schwächeren Süden. 

Venedig war bis zum Jahr 1797 ein eigener Staat und wurde dann von Napoleon erobert. 1866 trat die Region dem damals jungen Staat Italien bei. Schon seit Jahrzehnten gibt es im Veneto eine immer stärker werdende Unabhängigkeitsbewegung, die von Rom und inzwischen auch Brüssel massiv bekämpft wird.

Auch über diese Abstimmung dürfen offensichtlich Mainstream-Medien nichts berichten. Zu gross scheint für Rom und auch Brüssel die Gefahr einer Vorbildwirkung für andere Regionen zu sein.



Update 21. März 2014:

Millionen Menschen fordern:
Venetien will Unabhängigkeit von Italien!

Venetien hat gewählt. Etwa 2,4 Millionen Menschen, etwa 63 Prozent der Wahlberechtigten, haben ihre Stimme abgegeben, davon haben sich etwas mehr als 2 Millionen Menschen für die Abspaltung Venetiens von Restitalien ausgesprochen.  
Die Reaktion der Main-Stream-Medien ist wie zu erwarten. Das Ergebnis wird lächerlich gemacht, ein grosses deutsches Magazin etwa spricht von Venetien als ein "Möchte-gern-Krim".  
Die Regierung in Rom gibt sich nach aussen gelassen. Nachdem totschweigen nicht funktioniert hat, berufen sich die Bürokraten in Rom als auch (erstaunlicherweise?) in Brüssel darauf, dass ein Ausstieg einer Region in der italienischen Verfassung nicht vorgesehen sei. 
Wie üblich: Was nicht sein darf, gibt es einfach nicht.  
Was weder Lodovico Pizzati noch Luca Zaia sonderlich beeindruckt. Gestärkt von einer grossen Mehrheit der Bevölkerung versprachen die beiden bereits am Freitag, alles für die Selbständigkeit notwendige in die Wege zu leiten.






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1 Kommentare, Tipps & News von LeserInnen:

  1. Davon höre ich heute das erste mal. Wenn man das in die google-Suche eingibt findet man davon kein Wort von Deutschlands Zeitungen. Auch im Fernseher war nichts dergleichen zu sehen.
    Es bestätigt sich also immer wieder, dass bestimmte Informationen durch die Presse bewusst vorenthalten werden und andere Informationen verfälscht werden.

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