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#nicht immer brav aber...immer wOw


Waterworld. Zukunft schwimmende Bauernhöfe

Immer mehr Menschen, die ernährt werden müssen auf der einen, Klimaerwärmung und immer weniger Ackerland auf der anderen Seite - das kann nicht mehr lange gut gehen. Wenn Meeresspiegel steigen und Böden immer knapper werden, gibt es wohl nur noch einen Weg. Die Bauernhöfe der Zukunft liegen auf dem Wasser. Warum "Waterworld" bald Realität werden könnte, das erfährst du hier. 



Man muss echt kein Hellseher sein, um sich auszurechnen: Es wird eng auf der Erde, und das schon bald. Die Menschheit steuert Richtung 10 Milliarden Individuen, und schon jetzt bei hungern Milliarden von uns. Raubbau zerstört unglaublich grosse Flächen, und zudem steigen durch den Klimawandel die Meeresspiegel. Uns als Menschheit steht jetzt schon das Wasser bis zum Hals. 

Was also tun? Die Antwort liegt bei einem Blick auf unseren Globus auf der Hand: Wenn nicht mehr genug Land da ist, dann müssen wir wieder dorthin, woher wir kommen: Aufs Meer. Immerhin sind 70 Prozent unserer Erde von Wasser bedeckt, eine andere Alternative (der Mars mal aussen vor gelassen) haben wir wohl nicht. Meinen zumindest immer mehr Regierungen und Unternehmen weltweit, die sich auf "Waterworld"-Projekte spezialisieren.

Es ist eine Vision, die bizarr und zugleich idyllisch klingt: Ganze Städte und Landschaften sollen künftig auf modifizierten Öl-Bohrinseln mitten im Meer entstehen. Oder über die Ozeane schwimmen, indem zum Beispiel mehrere alte Kreuzfahrtschiffe miteinander verbunden werden und so neue Inseln bilden. 
Die einzelnen "Inseln" sind alle für sich ein abgeschlossenes System und erhalten sich selbst. Das benötigte Wasser wird aus dem Meerwasser und in der Folge aus Abwässern aufbereitet, was immer nur geht wieder recycelt. 
Und noch ein Vorteil: Inseln, die für landwirtschaftlichen Anbau genutzt werden, können dorthin "segeln", wo die idealsten Bedingungen für die angebauten Pflanzen herrschen. 

Klingt wie eine bizarre Idee??? Ganz und gar nicht. Schon seit 2013 lassen die Bewohner des Inselstaates Kiribati konkrete Pläne für ein neues schwimmendes Zuhause gewaltigen Ausmasses erstellen (hier nochmal zum Nachlesen). 

Auf der ganzen Welt sind schon ähnliche Projekte in Planung oder werden schon umgesetzt. Beispiel Niederlande, wo wegen Platzmangel immer mehr Menschen "schwimmende Häuser" nutzen. Und das in San Francisco ansässige Startup "The Seasteading Institute" will schon 2020 die erste "Waterworld-Stadt" eröffnen. 

Unsere Zukunft als Menschheit liegt also auf dem Meer. Ist DAS nicht ein gewichtiger Grund alles mögliche zu tun, um die Meere zu schützen? Zerstören wir sie, zerstören wir auch unsere eigene Überlebensgrundlage!

Mein Weiter-Lese-Tipp dazu >>> Die grössten Inseln? Sind Insel aus Müll!






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2 Kommentare, Tipps & News von LeserInnen:

  1. Das müssen wir tatsächlich, wenn die Monokulturen für Bioenergie Einzug halten ...

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  2. Auch sehr spannend und ergänzend zu dem sehr interessanten Artikel hier ist die Entwicklung von Seasteads, die auf http://seenahme.de beschrieben wird.

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Danke für eure Kommentare. Und dafür, dass ihr fair und mit Respekt anderen Meinungen gegenüber diskutiert.

Euer HotNewsBlog-Team

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