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So wirken Zitronen gegen Krebs

Dass Zitronen sehr viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe haben, das ist wohl bekannt. Was eine US-Studie zu Tage brachte, erstaunt aber dennoch. Denn dort zeigte sich, dass Zitronen durchaus auch Brustkrebs bekämpfen können. Gegen Erkältungen, ja klar, aber helfen Zitronen wirklich gegen Krebs?

Zitronen & Co helfen gegen Krebs. Bildquelle REISE.fieber by Heidy

Laut einer US-Studie, die unter anderem auf der Regierungsseite (!) PubMed veröffentlicht wurde, lautet die Antwort: Ja. Denn wie bei Tests festgestellt wurde, hemmen bestimmte Inhaltsstoffe der Zitronen, die sogenannten Limonoide, das Wachstum von Brustkrebszellen. Das war schon mehr durch Zufall bei früheren Studien erkannt worden, wurde aber erst für diese Studie genauer untersucht. 

Für diese spezielle Studie wurden Zitronenkerne zu Pulver vermahlen und entfettet, anschliessend die Limonoide extrahiert. Vorallem Limoninglukosid, das bei weitem häufigste Limonoid in Zitrussäften, zeigte sich als besonders wirksam.

Dabei wirken Limonoide mehrfach auf Krebszellen ein. Einmal haben sie eine toxische Wirkung, und zum zweiten entziehen sie Krebszellen salopp gesagt Energie, die jene aber zum Wachstum brauchen würden. 

Brustkrebsprävention ist aber nicht der einzige Grund, aus dem man Zitrus-Limonoide zu sich nehmen sollte. Was sich - eigentlich wenig überraschend - noch zeigte war, dass die natürliche Zitronenpower auch gegen andere Krebsarten wirksam ist. 

Da ja - wie unser Blogger Siegfried zurecht meint - Vorbeugung immer noch die beste Medizin ist, stellt sich die Frage: Wieviel Zitrone ist denn nötig, um sich effektiv vor Krebs zu schützen?

Eine in Europa durchgeführte Fallkontrollstudie beantwortete diese Frage. Sie zeigte, dass die Einnahme von viermal wöchentlich je 150 ml Zitrussaft das Risiko wie folgt senkt:

Kehlkopfkrebs um 58 Prozent, Krebs im Mund- und Rachenraum um 53 Prozent, Magenkrebs um 31 Prozent, Dickdarmkrebs um 18 Prozent, bei Brustkrebs beachtliche 22 Prozent (wobei für letzteres Grapefruit-Saft genommen wurde).

Praktischerweise finden sich Limonoide nicht nur in den Kernen, sondern auch in Schale und Fruchtfleisch aller Zitrusfrüchte. Was bedeutet, dass du möglichst auch diese Teile verwenden solltest.

Bei gepressten Säften also bitte auch möglichst viel vom Fruchtfleisch verwenden. Warum? Orangensaft enthält etwa 300 mg/l, Grapefruitsaft etwa 200 mg/l, Zitronen- oder Limettensaft etwa 90 mg/l Limonoide.  

Fruchtfleisch und Schale von Zitrusfrüchten enthalten jedoch bis zu 500 Milligramm Limonoide je Kilogramm! Wenn du also deine Orangen, Grapefruits oder Zitronen frisch auspresst, solltest du auch so viel Fruchtfleisch wie möglich in den Saft geben. 

Vorallem Zitronen können auch sonst hervorragend als Bestandteil leckerer Rezepte verwendet werden. Zitronenschale darf als Aromageber bei so manchem Kuchen nicht fehlen, ist aber auch für Salate hervorragend geeignet. Zudem kann für das Dressing statt Essig locker auch Zitronensaft verwendet werden.

Ein Tipp, den ich im Internet gefunden habe: Zitronen einfrieren und bei Bedarf über Speisen wie Salate reiben - mitsamt Schale und Fruchtfleisch. Geht natürlich nur mit ungespritzten und ungewachsten Zitronen :-) 

Für was sonst der Tausendsassa "Zitrone" noch alles gut ist, das erfährst du >>> in diesem Post. Uuunbedingt weiterlesen!






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