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Mit neuer Pille zum Supergehirn für alle

Es ist oft unfassbar, mit was für einer Geschwindigkeit und Leichtigkeit Babys und Kinder neues erlernen. Doch irgendwann ist es vorbei damit, die Fähigkeit zu Lernen nimmt mit dem Alter stark ab. Jetzt haben US-Forscher eine unglaubliche Entdeckung gemacht: Mit Medikamenten kann diese Entwicklung wieder umgekehrt werden! Intelligenz auf Rezept? Mit einer neuen Pille soll das Supergehirn für alle möglich werden. Aber das birgt auch Gefahren in sich.



Wir alle merken es - während es uns als Kind leicht fiel, Dinge wie Sprachen oder einfach nur Radfahren zu erlernen, tun sich Erwachsene schon wesentlich schwerer damit. Weshalb das Gehirn ab dem siebten Lebensjahr langsam in den "Schongang" schaltet und ab 20 quasi "einfriert" - niemand weiss es. 

Mehr durch Zufall als gewollt ist einigen US-Ärzten aber gelungen, diese "Barrikade" bei einigen Versuchspersonen wieder aufzubrechen. Doch es soll nicht beim Zufall bleiben, nach ersten Erfolgen wird nun fieberhaft nach Medikamenten geforscht, die dem menschlichen Gehirn auch im Erwachsenenalter die Lernfähigkeit aus Kindertagen wieder geben.

Erste Erfolge gab es mit einem Medikament namens Donepezil. Das wurde ursprünglich entwickelt, um Alzheimer-Patienten zu behandeln. Doch auch bei gesunden Menschen erhöht Donepezil die Fähigkeit sich Dinge besser zu merken. Und auch Valproat, eigentlich ein Antiepileptikum, hat eine ähnliche Wirkung. 

Ein Team um den Harvard-Professor Takao Hensch sucht nun nach den exakten Auslöser-Stoffen in den Medikamenten und optimalen Mischungsverhältnissen. Und Hensch kann schon bemerkenswerte Testergebnisse vorlegen..

So wurde zum Beispiel vergangenes Jahr einer Gruppe von 12 erwachsenenen Männern, die sich für unmusikalisch hielten, ein aus Valproat hergestelltes Medikament verabreicht. Eine weitere Gruppe, ebenfalls 12 Männer und ebenfalls ohne musikalische Kenntnisse, erhielt Placebos. 

Das erstaunliche Ergebnis: Bei Lerntests taten sich die Testpersonen der Placebo-Gruppe extrem schwer, Musiknoten zu erlernen. Wogegen bei der Gruppe, die Valproat erhielt, durchgehen signifikant bessere Lernergebnisse erzielt wurden. 

Zwar war, so gibt auch Hensch zu, die Studiengruppe zu klein, um von wissenschaftlich stichfesten Ergebnissen zu sprechen, dennoch waren die Tests vielversprechend genug, um weiter auf diesem Gebiet zu forschen.

Das Ziel sei jedoch keineswegs primär, mit Hilfe von Medikamenten eine Art "Supermensch" zu erschaffen, sondern speziell erwachsenen Patienten mit Entwicklungsstörungen oder Hirnschädigungen zu helfen. 

Eine Pille, die die Lernfähigkeit massiv erhöht? Hört sich ja toll an - im ersten Moment. Gäbe es da nicht die Forschungsergebnisse des Nafissa Ismail, Assistenzprofessor für Psychologie an der Universität von Ottawa, Kanada.

Der nämlich forschte mit ähnlichen Medikamenten an Mäusen - und entdeckte dort starke Nebenwirkungen.

Zwar wurde auch bei Mäusen die Lernfähigkeit erhöht, allerdings reagierten die Test-Mäuse auch wesentlich empfindlicher und sehr gestresst auf eigentlich ganz normale Umweltsituationen.

Laut Ismail könnte das ein Grund sein, weshalb das Gehirn ab einem gewissen Alter nicht mehr soviele Informationen aufnimmt wie anfangs in Kindertagen. Denn viele Informationen, viel Neues verursacht auch Stress, und das kann eine überaus nachteilige Wirkung auf die Entwicklung des Gehirns haben. 

Mit grösster Wahrscheinlichkeit wären bei Menschen beim Abbau dieser "Lernschranke" Ängstlichkeit, starke Depressionen und verminderte Libido die Folge. 

Nebenwirkungen, die Takao Hensch bereits festgestellt hat. Er allerdings sieht dennoch wesentlich mehr Vorteile als Nachteile. Schon ist geplant, an freiwilligen Versuchspersonen, die zum Beispiel einen Schlaganfall hatten, weitere Tests durchzuführen.

Mein Weiter-Lese-Tipp >>> so will ein Russe unsterblich werden!






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