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Verschollen im Pazifik. Die Geschichte des Louis Zamperini

Der Glaube daran, dass man nie aufgeben soll und ein eiserner Wille führten dazu, dass Louis Zamperini trotz widrigster Umstände ­ den Absturz seiner B24 und unglaubliche Kriegsgräuel ­ überlebte.
published on 22.April 2014


1917 wurde Louis Zamperini als Kind des aus Italien stammenden Anthony und der Louise Zamperini in Olean (New York) geboren. In den Zwanziger Jahren siedelte die Familie nach Torrance in Kalifornien, wo Louis die High School besuchte. 

Von den Mitschülern wurde Louis Zamperini, da er nur die italienische Sprache beherrschte oft schikaniert. So erlernte er das Boxen und wurde des öfteren in Schlägereien verwickelt.

Sein Bruder wollte ihn vor weiterem Ärger bewahren und brachte Louis ins Leichtathletik­-Team der Schule. 1934 stellte Louis beim CIF California State Meeteinen Highschool­ Weltrekord auf, als er eine Meile in 4:21,20 Min. Lief. Erst nach weiteren 20 Jahren konnte dieser Rekord gebrochen werden. Durch den Gewinn der Meisterschaft errang er ein Stipendium. 

Und 1936 wurde Louis Zamparini gar ins Leichtathletik­-Team der Vereinigten Staaten berufen. Als er noch den damaligen Weltrekordhalter über 2 Meilen, Don Lash, besiegte, konnte er sich für die Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen 1936 in Berlin qualifizieren. Zamparini stellte noch weitere Rekorde auf, was ihm den Spitznamen Torrance Tornado einbrachte.            

Im Herbst 1941 trat Zamperini den United States Army Air Forces bei. 1942 wurde er zum Second Lieutenant befördert und im August 1942 nach Hawaii versetzt. Als Crewmitglied nahm er an zahlreichen Einsätzen einer B­24 teil. 

Doch am 27. Mai 1943 stürzte das Flugzeug aufgrund eines mechanischen Defekts bei einem Rettungsflug auf dem Weg von Kualoa Airfield auf O'ahu nach Palmyra ab, wobei acht Crewmitglieder den Tod fanden.

Nur Zamperini und zwei weitere Überlebende konnten sich in einem Boot retten. Sie hatten nur wenige Wasserflaschen und ernährten sich von Schokoriegeln und selbst gefangenen Fischen und Vögeln.Von gesammelten Regenwasser konnten sie ihren ärgsten Durst stillen. 
Von einem japanischen Flugzeug beschossen, wurde das Boot stark beschädigt, doch die Männer wurden nicht verletzt. Dennoch verstarb am 33. Tag einer der Männer. 

Endlich – nach 47 Tagen auf hoher See, erreichten Zamperini und der Pilot Russel Allen Phillips das Atoll Wotje der Marshallinseln, wo sie sofort von den dort stationierten Japanern gefangen genommen wurden. Dort blieb er unter grausamsten Folterungen und Schikanen der Japaner bis zum Kriegsende. Doch er liess sich nie unterkriegen. 

Im Lager lernte er unter anderem auch den Jagdflieger Gregory Boyington kennen. Dieser erwähnte später in seinem Buch Baa Baa Black Sheep Zamperini.

Natürlich glaubte seine Familie, dass Louis schon längst tot sei. Erst im September 1945 erfuhr man, dass Zamperini noch lebte. Und so kehrte er als Kriegsheld in die Vereinigten Staaten zurück. Ein Buch über Zamporini wurde ein Bestseller, der Film "Unbroken" über sein Leben kommt Weihnachten 2014 in die Kinos. Regie führte übrigens Angelina Jolie.




Vielleicht sagt uns dieses Beispiel, was ein eisener Wille alles vermag. Sicher nicht immer, aber vielleicht sollte man doch etwas mehr Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten haben.

Mein Weiter-Lese-Tipp >>>die unglaubliche Flucht des Slavomir Rawicz






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