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Die Geschwister Fox oder können Lebende mit Toten sprechen?

Der Wunsch, mit Verstorbenen Kontakt aufzunehmen ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst. Die Geburtsstunde des modernen Spiritismus begann am 31. März 1848 in einem Haus in Hydesville im Staat New York.



Das Haus wurde von John und Margaret Fox und ihren beiden jüngsten Töchtern, Margaret und Kate, 11 und 15 Jahre alt, bewohnt. Die Familie war in dieses Haus, welches schon zuvor als Spukhaus verrufen war, im Dezember 1847 eingezogen.

Drei Monate später hörten die Bewohner zum ersten Mal sonderbare nächtliche Geräusche, so dass die beiden Mädchen aus lauter Angst die Eltern baten, bei ihnen schlafen zu dürfen. In der Nacht des 31. März 1848 entschloss Kate sich schliesslich, auf die gespenstischen Pochgeräusche zu antworten.

„Mr. Splitfood (so nannten sie diesen Geist inzwischen) tun Sie, was ich tue!“ rief sie und klatschte mehrmals in die Hände. Und das Klatschen wurde augenblicklich wiederholt. 
Nach den ersten Schrecksekunden fasste sich Margaret ein Herz: „Nein, tun Sie, was ich tue“, rief sie. „Zählen Sie eins, zwei, drei, vier“. Sie klatschte viermal in die Hände und hielt atemlos inne. Die Antwort kam prompt! Es war ein viermaliges Pochen.

Daraufhin bat Mrs. Fox den unsichtbaren Geist das Alter ihrer Kinder zu pochen und prompt wurde es korrekt angegeben . . . bis zum siebten Kind. Dann entstand eine längere Pause, auf welche drei nachdrücklichere Pochzeichen folgten. Es gab das Alter des jüngsten Kindes an, welches gestorben war.

Mrs. Fox fragte weiter: „Bist du ein menschliches Wesen, das meine Fragen so korrekt beantwortet?“ Da blieb es still. Doch als sie fragte: „Bist du ein Geist? Dann poche zweimal“, ertönte ein zweimaliges Pochen, sofort nachdem sie die Frage ausgesprochen hatte.

Die Nachricht von dem Kontakt aus dem Jenseits verbreitete sich wie ein Lauffeuer und schon bald wurden die Geschwister Fox berühmt. Im November 1849 gaben sie vor einem Publikum in Rochester eine öffentliche Demonstration ihrer Fähigkeiten und im darauf folgenden Sommer berichtete die New Yorker Herald Tribune darüber.

Nach der Behauptung der Geschwister, sie hätten direkten Kontakt mit einem Toten gehabt, wurde die Öffentlichkeit wie nach einem Startschuss einer Pistole angesteckt. Fast über Nacht entfaltete sich der Spiritismus zu einer wahren Massen-Bewegung.

Ausübende der neuen Kunst scharten Anhänger um sich und ständig wurden die Verhaltensregeln bei Séancen erweitert. Medien schossen wie Pilze aus dem Boden – ganz besonders in Philadelphia – und begannen in der Stadt und im Staate New York und auch in einigen Städten des Mittelwestens ihre angeblichen Kräfte zu demonstrieren. 

Die Manie, mit Geistern in Verbindung zu treten, griff rasch über den Atlantik nach Europa über und  fand besonders in Grossbritannien nahrhaften Boden.

Ob die Fähigkeiten der Geschwister Fox wirklich medial oder reine Scharlatanerie waren? Das blieb letztlich ungeklärt, auch wenn es einige Meldungen gab, wonach die beiden die angeblich von Geistern stammenden Klopfzeichen selbst erzeugt haben sollen.

Doch die Bewegung des Spiritismus, die sie in Gang setzten, erfüllte eindeutig die Bedürfnisse und Hoffnungen vieler Menschen. Damals wie heute.

Mehr mystische Geschichten findest du >>>unter dem Label "Mystery - Geister"





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3 Kommentare, Tipps & News von LeserInnen:

  1. Ich finde solche Gruselgeschichten richtig gut. Ist mal was anderes als was sonst überall veröffentlicht wird, und ihr habt auch sonst immer verschiedene interessante Themen. Und immer so wunderschöne Bilder am Anfang. Toll ^^

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  2. Belinda Hämmerle8. Mai 2014 um 15:17

    Erstaunlich, wie viele Menschen auch in unserer ach so aufgeklärten Zeit auf Halsabschneider und Gauner hereinfallen und Geld dafür bezahlen, sich ihre Zukunft mittels irgendwelcher Karten und sonstigem allerlei vorher sagen zu lassen.

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    1. Ja, es gibt sicher viele, die nur vorgeben ein Medium zu sein. Aber einige sind auch sicher echt. Aber ich glaub die kommen nicht im fernsehen.

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