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#nicht immer brav aber...immer wOw


Digitale Demenz. Wenn Vergessen digital wird!

Na, seien wir mal ganz ehrlich, wie viele Telefonnummern oder auch Geburtstage kennen wir eigentlich noch auswendig? Denn schliesslich nehmen uns  immer kleinere elektronische Helfer alles ab, sogar das Nachdenken und die Gedächtnisarbeit. Damit bringen wir wir uns aber selbst um den Verstand, und die „digitale Demenz“ bedroht uns in immer jüngeren Jahren.



Das Smartphone merkt sich alle Kontaktdaten und Termine, die wir benötigen, Urlaubseindrücke speichern wie in den CDs, mit der Digitalkamera wird alles festgehalten, doch vor lauter Knipsen, nehmen wir eigentlich nichts mehr richtig wahr.

Es wird immer mehr in den Geräten gespeichert, dafür aber umso weniger in unseren Köpfen. Für was sollten wir uns noch bemühen etwas zu lesen oder zu lernen? Alles was wir wissen müssen, können wir im Internet nachschauen. Und Google merkt sich, für was wir Interesse haben und liefert uns beim nächsten Mal gleich passende Vorschläge.

Und für was benötigen wir eigentlich noch einen Autofahrplan, einen Stadtplan oder eine Strassenkarte? Ist doch völlig unnötig! Orientieren kann uns die freundliche Stimme aus dem Navigationsgerät und sollte es trotz allem doch noch zu einer Panne kommen, dann soll gefälligst sie sich bemühen, uns wieder den richtigen Weg zu weisen. 

Und sollte es wirklich einmal zu einem Unfall kommen und ein Gesetzeshüter wagt es uns nach einem Alibi zu fragen, wo wir eventuell vorgestern gewesen wären – also vor Lichtjahren – wer kommt schon auf so eine Idee, dann hilft uns Facebook aus der Patsche. Denn das weiss ganz genau, wo und was wir getan haben und im Zweifel gibt es sogar eine Gesichtserkennung.

Also alles kein Problem, wir haben ja alles im Griff, denn es ist alles in den kleinen Wundergeräten gelagert, dumm wäre es nur, wenn wir nicht wüssten, wo wir diese unentbehrlichen Helfer zuletzt verstaut haben. Denn wenn ein Handy verloren geht, sind auch wir verloren!

Nun, anscheinend hatten schon unsere Väter einen Terminkalender-Adressbuch-Notizblock, den sie immer mit sich herumschleppten, das war zu diesen Zeiten ihr „Hirn“. So ist es doch anscheinend ein „alter Hut“ oder verblöden wir wirklich, wie allgemein behauptet wird, das aber elektronisch gestützt? 

Aber es scheint wirklich so, dass wir immer mehr vergesslich werden. Wissenschaftler sprechen vom Phänomen der „digitalen Demenz“ oder von der „digitalen Alzheimer Krankheit“. 

Besonders jüngere Menschen, die mit dem Computer gross werden, hätten damit Probleme, sich Dinge länger zu merken. Dies wurde als erstes im aufstrebenden hoch technisierten Korea festgestellt. 




Eigentlich schade, die Menschen verlassen sich immer mehr auf die Technik und nicht auf sich selbst. Man muss auch in der Schule meistens nichts mehr auswendig lernen, wie früher, wo man das noch mit ellenlangen Gedichten musste, meist langweilig, aber trotzdem gut als Gedächtnistraining. 

Kinder, kaum sind sie geboren, finden sich schon eher mit Facebook und ihrem ersten Handy zurecht, als mit Puppen und Eisenbahnen. Dies ist ein Katastrophenszenario, denn so werden Mega-Alzheimer-Generationen von morgen gezüchtet, warnen Mediziner.

Ein Gegenmittel? Eigentlich ganz simpel. Indem wir versuchen, unser Hirn aktiv zu halten. Zum Beispiel versuchen, sich gewisse Dinge, wie Telefonnummern, Geburts- und Hochzeitstage zu merken oder vielleicht auch wieder einmal einen Stadtplan in die Hand nehmen und sich damit ein wenig befassen.

Ganz wichtig für die Prävention sind aber körperliche Aktivitäten und gesunde Ernährung. Wenn man täglich ein Gedicht lernt, aber einen fetten Schweinebraten zu sich nimmt und sich dabei absolut nur auf das Navi verlässt, nutzt das wenig. 

Natürlich brauchen wir die neuen Medien, aber vielleicht sollten wir uns doch überlegen, ob wie sie immer und überall konsumieren sollen, oder ob wir nicht doch manchmal etwas für unsere eigene Intelligenz tun sollten.







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