our mission?" 10`000 stories for you
#nicht immer brav aber...immer wOw


Der bekannteste Geisterjäger der Welt

Harry Price war Anfang des letzten Jahrhunderts wohl der technisch versierteste und bekannteste Geisterjäger der Welt. Er versuchte, mit praktischen Methoden und damals modernster Technologie zu prüfen, ob es wirklich Gespenster gibt. Doch an einem alten Pfarrhaus in England sollte auch er sich die Zähne ausbeissen...



Es war im Jahr 1929, als Harry Price von einem Mann kontaktiert und um Hilfe gebeten wurde, von dem er das nie erwartet hätte: Pfarrer G. Eric Smith war in die englische Pfarrei Borley versetzt worden und schon bald nach seiner Ankunft wurde er und seiner Frau von unheimlichen Geschehnissen heimgesucht...

So wurde das Ehepaar mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen von grausig klingenden Stimmen und dumpfen Schritten. Möbel rutschten auf einmal quer durch die Zimmer, Schlüssel rasselten - Pfarrer Smith und seine Frau waren mit den Nerven am Ende.

Price brachte seine für jene Zeit höchst moderne technische Ausrüstung mit und verbrachte drei Tage mit sorgfältigen Untersuchungen. Dann verkündete er, er könne keine natürliche Erklärung für die Phänomene finden.


Er meldete aber auch, er habe eine schattenhafte Gestalt gesehen - möglicherweise eine Nonne - und Kontakt mit einem verstorbenen Geistlichen namens Bull aufgenommen. Mehr konnte der Geisterjäger für die Smiths nicht tun.

Die flohen daraufhin nur wenig später aus dem Spukhaus. Ein Jahr zogen Pfarrer Foyster und seine Frau Marianne in Borley ein. Und kaum waren die Foysters eingezogen, da begann sich dort eine Art Poltergeist zu betätigen.

Hausbewohner wurden aus verschiedenen Räumen ausgeschlossen, Hausgegenstände verschwanden, Fensterscheiben wurden zerbrochen, Möbel herumgestossen, sonderbare Gerüche durchzogen das Haus, und immer wieder ertönten seltsame Geräusche.  
Die schlimmsten Erlebnisse hatte Mrs. Foyster: Nachts wurde sie aus ihrem Bett geworfen, von einer unsichtbaren Hand geschlagen, dass sie sogar ein blaues Auge abgekam, und einmal wurde sie von einer Matratze fast erstickt. 
Und dann erschien auf verschiedenen Wänden der Pfarrei gekritzelte Botschaften, zum Beispiel: "Marianne hol bitte Hilfe" oder "Marianne bete in der Messe". 

Woraufhin sich auch die Foysters hilfesuchend an Harry Price wandten. Der blieb diesmal länger und kam zu erstaunlichen Erkenntnissen. Denn im Pfarrhaus von Borley trieb sich nicht nur ein, sondern gleich eine Menge geisthafter Genossen herum. 

Zu den Gespenstern und Geistererscheinungen, die er dort identifizierte, gehörten unter anderem eine Nonne, die nach der Überlieferung in einem Kloster, das in der Nähe der Pfarrei gestanden hatte, lebendig eingemauert worden war, dann ein kopfloser Mann, eine Kutsche mit Pferden sowie Henry Bull, der Geistliche, der das düstere Haus im Jahr 1863 erbaut hatte. 

Als die Pfarrei - wen wundert`s - bald darauf abermals frei wurde, ergriff Price die Gelegenheit, das Haus zu mieten und verwandelte es in eine Art Laboratorium zur Erforschung des Übernatürlichen. Mit freiwilligen Helfern führte er sorgfältig Untersuchungen durch.




1940 veröffentlichte er einen Bericht darüber, in dem er zum Schluss kam, Borley sei "der ungewöhnlichste und bestdokumentierte Fall eines Spukhauses in den Annalen der parapsychologischen Forschung."

Geholfen hat das Dokumentieren allerdings herzlich wenig, denn seine Geister wurde das Spukhaus nicht los. War aber sowieso egal, denn wohnen wollte dort eh keiner mehr. 

Nach seinem Tod, im Jahre 1948 geriet der Ruf von Harry Price kurz ernsthaft ins Wanken. Ein Journalist behauptete nämlich, er habe Price dabei ertappt, als der Beweismittel gefälscht habe, und Mrs. Smith - ihr wisst schon, die Frau des Pfarrers - schrieb im nachhinein, weder sie noch ihr Mann hätten je geglaubt, dass die Pfarrei ein Spukhaus sei. 

Dennoch gilt Harry Price immer noch als einer der besten Geisterjäger, obwohl weder er wie übrigens auch sonst keiner die Existenz von Geistern beweisen konnte. Die Pfarrei Borley fiel übrigens später einem Brand zum Opfer.




Mein gruuuhuseliger Weiter-Lese-Tipp >>> Mieter ziehen vor Gericht, weil es im Haus spukte!






Instagram

Written by Blogger: (click picture for more info and stats)













0 Kommentare, Tipps & News von LeserInnen:

Danke für eure Kommentare. Und dafür, dass ihr fair und mit Respekt anderen Meinungen gegenüber diskutiert.

Euer HotNewsBlog-Team

Meist geklickt