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Japan. Roboter werden durch Menschen ersetzt

Die Japaner gelten seit langem als technikverliebt und technischer Trendsetter der modernen Zivilisation. Vorallem Roboter traten von dort aus ihren Siegeszug um die Welt an. Umso überraschender ist der Kurs, den Toyota angekündigt hat. Beim grössten Autobauer der Welt werden schon bald immer mehr Roboter ersetzt - durch Menschen!



Sie waren früher höchst angesehen, die Handwerksmeister in Japan. "Kamisama", übersetzt in etwa "Götter", wurden sie genannt, jene Menschen, die mit ihren Händen die unglaublichsten Gegenstände erschufen.

Doch dann kamen die Roboter und Maschinen, die immer mehr Menschen verdrängten und jene, die in den Fabriken übrigblieben, zu Kontrolleuren degradierten. Zumindest in den Augen der meisten Japaner.

Ist es der Glaube an die Stärke alter Traditionen oder aber die neue Zukunft der Arbeitswelt? Denn inmitten einer von Robotern beherschten Fabrikswelt geht die Toyota Motor Corporation einen neuen - alten - Welt und bereitet den "Kamisama" ein Comeback. 

Künftig, so kündigte Toyota CEO Mitsuru Kawai in japanischen Medien an, werde sich Toyota seiner alten Traditionen wieder bewusst und wieder mehr Menschen anstelle von Robotern in den Fabrikshallen einsetzen.

Menschenleere Fabrikshallen? Bald bei Toyota nicht mehr...

Toyota, so Kawai, sehe seine Mitarbeiter als eine neue Generation von Handwerkern an, die in den Werkshallen ihre Fähigkeiten vertiefen und neue entwickeln können. Das, um noch bessere Fahrzeuge bauen zu können, um in Punkto Qualität und Effizienz die Nummer eins zu bleiben.

Experten sehen zwei Hauptgründe hinter dieser Ankündigung von Toyota. Der erste ist volkswirtschaftlicher Natur. Auch in Japan ist die Arbeitslosenquote auf Rekordhöhe, und Arbeitnehmer ohne Einkommen sind keine besonders kauffreudigen Kunden.

Der zweite Grund liegt in einer neuen Ausrichtung des Marketing. Längst haben die Manager in Japan erkannt, dass vollkommen robotisierte Fabrikshallen in Japan keine bessere Qualität herstellen können als die selbe Fabrikshalle in China. 

Um also in Zukunft gegen die Billigkonkurrenz aus China oder auch Indien zu bestehen, muss ein neues Unterscheidungsmerkmal her, eines, aufgrund dessen Käufer bereit sind, mehr für ein Produkt zu bezahlen.

Ein von Menschen anstatt von kalten Robotern hergestelltes Fahrzeug könnte eines sein. Zahlreiche vorallem kleinere Auto-Manufakturen zeigen erfolgreich vor, dass so eine Strategie durchaus funktioniert.







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