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#nicht immer brav aber...immer wOw


Brief von Gerd – Liebes Verlieren!

Seit Sonntag ist die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 Geschichte. Es ist komisch – Abende mit ganz viel Zeit ohne Fußballspiele. Und gestern hab ich den Empfang der großen Sieger der deutschen Nationalmannschaft in Berlin gesehen – Sie sind jetzt die großen Sieger – und gleich zu Beginn meine Meinung – sie sind die verdienten Sieger.

Siege, aber triumphiere nicht.
Marie von Ebner-Eschenbach

ABER diese Beschäftigung mit den „Siegern“ bringt mich auf mein Thema – mit den Siegern beschäftigt sich jetzt JEDER – ich beschäftige mich mit den Verlierern.

Ich weiß nicht warum, aber ich hatte immer schon ein Faible zu Verlierern. Und noch was kommt mir oft in den Sinn – wie nahe liegen Sieg und Niederlage beieinander, wie schnell gibt’s von der BILD-Zeigung ein „Daumen-Hoch“ und dann ein „Daumen-Unten.

Der Goldtorschütze Mario Götze – ich kann mich noch gut an die Zeilen vor ein paar Tagen erinnern - „das ewige Talent“, „der hat sich bei Bayern nicht durchgesetzt – „er hat sich in der Nationalmannschaft nicht durchgesetzt“ - UND hätte er in dieser Sekunde „sein“ Tor nicht geschossen und die Argentinier 1:0 gewonnen – ich möchte die Schlagzeilen und Benotungen über ihn gar nicht erahnen. Eigentlich kenn ich sie eh.

ABER mit den „Gewinnern“ will ich mich ja nicht beschäftigen – also zu den Verlierern.

Ich fühle gern mit denen, die verloren haben – alles scheint sinnlos, man sucht Schuldige, man fordert Konsequenzen, Rücktritte. In der Niederlage werden Menschen noch ein zweites Mal besiegt, indem sie schlechter beschrieben werden, als sie waren. DAS mag ich gar nicht. Ich mag es nicht, wenn Sieger zu „Göttern“ erhoben werden und Verlierer zu „Versager“ gestempelt werden.

UND unsere Gesellschaft ist ein „Spezialist“ in Über- und Untertreibungen geworden. Scheinbar gibt es nur noch ganz oben oder ganz unten. Und ich sag das eh schon lange – der Fußball ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft.

Jesus erzählt: Es geht auch anders. Gott sucht und findet, die verloren haben.

Da gibt es den Jungen, der es nicht geschafft hat und die Klasse wiederholen muss, da gibt es die junge, alleinerziehende Frau, die sich beim Karrieresprung schwer tut, den Anforderungen der Arbeitswelt gerecht zu werden, da gibt es junge Menschen, die schwer eine Chance bekommen, weil ihnen die Erfahrung fehlt, da gibt es soo viel junge Menschen, die eine Bewerbung nach der anderen verschicken und im besten Fall ein "tut uns Leid" zurückbekommen. Und oft beginnt dann eine grauenhafte Spirale – sie glauben es selber, dass sie Versager, Verlierer und Loser sind. ABER Sie sind das NICHT.

Sie sind nur Menschen und sie spielen das „Spiel des Lebens“ und in diesem Spiel gewinnt man und verliert man – Tag für Tag. Und da gibt es einen Spruch den ich mag..

„Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren“

UND jede Niederlage kann in einen Gewinn umgemünzt werden, wenn sie mit den richtigen Augen angesehen wird. Jedenfall ist eine Niederlage kein Grund hoffnungslos zu sein. Weil die Hoffnungslosigkeit gibt es NICHT – ich weiß es – lest nach – Brief von Gerd – Liebe Hoffnungslosigkeit.

In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) – I write for your smile






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