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#nicht immer brav aber...immer wOw


Über Fussball und die Macht der Glaubenssätze

Was war das für ein Spiel am 8. Juli 2014 von der deutschen Mannschaft gegen Brasilien. Haben Sie auch nicht so schnell schauen können, wie die Tore fielen? Mir ging es so. Ich saß da, und dachte, klar, tolles Tor, aber jetzt reicht es mit der Wiederholung, zeigt mal wieder das Spiel. Dabei waren wir schon bei vier Toren und da fünfte stand kurz bevor. Was geschah da in meinem Kopf - und in Ihrem?

Es ist geschafft! Bildquelle: DFB-Team auf Facebook

Die Berichterstattung im Vorfeld, die Meinungen der (sogenannten) Fachleute ließen den Schluss zu, dass es ein sehr schweres Spiel für Deutschland wird. Insbesondere wurde immer wieder betont, wie schwer es sein wird, gegen die brasilianische Mannschaft in Brasilien zu spielen. 

Was das Kopfkino sich so alles ausdachte ... Deutschland zum x-ten Mal im Halbfinale und schon wieder nach Hause ohne Belohnung. Wir hatten vorgefasste Meinungen, gespeist aus unseren Glaubenssätzen

Und dann dieses Spiel, dass alle vorgefassten Meinungen auf den Kopf stellte und unsere Augen sehen ließ, was unser Geist nicht glauben konnte: ein Schützenfest vom Feinsten. Und wir mussten nicht Nachsitzen mit Verlängerung und Elfmeter-Schießen.

Verstehen Sie, was vorgefasste Meinungen mit uns machen? 

Wie schwer hat es da wohl der Bundestrainer Joachim Jogi Löw gehabt, um die Mannschafts­mitglieder zu motivieren? Sicherlich hat er nicht die Spielfähigkeiten seines Teams aufbauen müssen. 

Aber die Moral und die Stärke aufzubauen, um über diese ganzen vorgefassten Meinungen hinweg zu kommen, all diesen Ballast über Bord zu werfen, damit sie frei und beschwingt aufspielen konnten. Und genau das ist passiert. 

Sie haben gespielt wie entfesselt, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Vision Weltmeister zu werden treibt sie an. Sie lassen keinen Zweifel zu. Und von ihren spielerischen Qualitäten her schaffen sie es locker.

Wie oft geschieht es, dass wir uns fesseln lassen von alten Überzeugungen oder vorgefassten Meinungen des Umfeldes? Genau. Viel mehr als uns bewusst und lieb ist.

Wie reden wir eigentlich dann mit uns selbst? 

Wir hören von innen heraus nur entmutigende und negative Sätze und Worte. Diese ziehen uns herunter, machen uns müde, schlapp, antriebslos und lassen uns denken: Ja, wenn das sowieso schon klar ist, dass das nicht klappt, wozu soll ich mich dann anstrengen.

Tja, diese Frage habe ich vor einiger Zeit einmal für mich beantwortet, als wieder so eine interne Entmutigungsdebatte in mir ablief. Ich sagte: 

„Nein, ich lasse mich nicht weiter entmutigen von mir selbst und meinen darunter liegenden alten Überzeugungen. Es reicht. Ich stehe auf dagegen und bin kreativ, wechsle die Perspektive und entdecke neue Wege und Möglichkeiten.“

Irgendwie ist gerade die Zeit, in der frische Beispiele zu diesem Thema Schlange stehen, um zur Veröffentlichung ausgewählt zu werden. Vor einigen Tagen war ich in einem sehr guten Partner-Netzwerk, interessante Tage, angefüllt mit Gesprächen, gemeinsamer Arbeit und Brainstorming, um gemeinsam weiter zu kommen.

Und plötzlich taucht die Situation auf, dass Workshop-Leiter meinen, es wäre besser, die Präsentation der Ergebnisse solle durch Teilnehmer erfolgen. Alle rissen sich darum, nicht zu präsentieren. Nicht weiter verwunderlich, da das Ergebnis im Großen und Ganzen erst einmal kein Ergebnis ist. So etwas reizt mich, und einen weiteren Kollegen anscheinend auch.

Er präsentiert den fachlich-sachlich geprägten Teil. Ich entscheide mich spontan, den eher emotionalen Teil dem Plenum vorzustellen. Bisher hat es etwas derartiges noch nicht gegeben, sagen mir viele Teilnehmer – hinterher. 
Ich habe also die alte Regel gebrochen:  „Das haben wir schon immer so gemacht.“ 

Ich bin vorgeprescht. Und wie ich im Nachhinein erfahre, mein Bauch und mein Unterbewusstsein hatten einiges Vieles beobachtet. Beide bildeten ein Gefühl in mir aus, das sich immer mehr verstärkte. So stand ich vorne und brachte das Erspürte in Worte, ohne die darunter liegenden Fakten zu kennen.

Danke, liebes Unterbewusstsein, für die exzellente Unterstützung bei meiner Spontanrede. Das Feedback vieler Anwesender war geprägt von großer Erleichterung und Dank für die offenen Worte. Mein Kopfkino meinte: 

„Pffff, nur weil wir unserem Bedürfnis gefolgt sind? Was war das schon? Nichts Besonderes.“

Die Inhalte gehören nicht in die Öffentlichkeit. So beschreibe ich hier nur, wie es mir ging, was mit mir passierte, als ich nur meinem Bauchgefühl und meinem Instinkt folgte, etwas zu bewegen und Veränderung anzustoßen bzw. zu beschleunigen.

Sie sehen oder besser lesen, wenn ich selbst den Weg der Veränderung gehe (der übrigens niemals endet), dann bin ich auch in der Lage, Neues in die Welt zu geben und Neues anzuziehen.

Ich bin diesen Weg gegangen, ein großes Stück bereits, und der Weg führt weiter. Seitdem ich für mich diese Veränderungen begonnen habe, weiß ich, dass sich sehr viel in mir geändert hat. 

Ich weiß auch, dass dieser Weg niemals enden wird. Was für eine spannende Reise. Dieses Wissen teile ich mit großer Freude u.a. in meinen Workshops. Falls Sie neugierig sind und mehr wissen wollen, besuchen Sie mich hier.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein fröhliches Entdecken Ihrer Glaubenssätze

Ihre

Christa Nehls

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