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#nicht immer brav aber...immer wOw


Öko-Dorf Rettenbach versorgt sich selbst

Wir befinden uns im Jahre 2014 n.Chr. Ganz Europa ist von gierigen Grosskonzernen, Banken und Bürokraten besetzt... Ganz Europa? Nein! Ein von unbeugsamen Allgäuern bevölkertes Bauerndorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten! Und macht es den Amtsschimmeln, die als Besatzung in den befestigten Lagern Berlin und Brüssel liegen, alles andere als leicht... Denn das 800-Seelen-Dorf Rettenbach am Auerberg versorgt sich selbst - und hat sogar eigenes Geld!

Auch im Allgäu rebelliert ein kleines Dörfchen gegen eine scheinbare Übermacht...

Es mag ein kleines Dorf sein, aber es zeigt der ganzen Welt, wie es auch gehen kann. Schon vor über 20 Jahren hatten die Bewohner von Rettenbach am Auerberg beschlossen, einen anderen Weg zu gehen, und machten sich Schritt für Schritt daran, das Wohl ihres Dorfes wieder selbst in die Hand zu nehmen. 

Wichtige Punkte dabei: Rettenbach sollte führend im Umweltschutz sein sowie unabhängig werden von den globalen Höhen und noch vielmehr Tiefen. Und das Dorf sollte sich wieder grösstmöglich selbst versorgen können. 

Also wurde Anfang der 90er Jahre - und noch von vielen milde belächelt - angefangen, das Dorf auf "umweltfreundlich" zu trimmen. 

So wurden begonnen, möglichst viele Häuser mit Solar- und Photovoltaikanlagen auszurüsten und damit sauberen Strom zu erzeugen.  
Zudem arbeitete die ganze Gemeinschaft zusammen, um mit Hilfe der im Dorf lebenden Landwirte auch eine Grundselbstversorgung mit Nahrungsmitteln sicherzustellen.

Das Ergebnis heute: Rettenbach produziert mehr Strom als es selbst braucht, die meisten Nahrungsmittel in Rettenbach stammen aus eigener Produktion. Nur was wirklich nicht selbst angebaut werden kann, wird "eingeführt". 

Und um möglichst viel Wertschöpfung im Ort zu behalten, wurde auch eine eigene "Währung" eingeführt, der sogenannte "Weichbergtaler", der überall im Ort als Zahlungsmittel gerne angenommen wird. 

Übrigens, schon öfters in ihrer Geschichte machten die Rettenbacher einen auf Rebell. Wie zum Beispiel ab dem Jahr 1978, als Rettenbach von irgendwelchen Bürokraten einfach "aufgelöst" und an eine andere Gemeinde angegliedert wurde.

Was dann begann, war ein knapp 15jähriger "Freiheitskampf" der Rettenbacher - bis am 6. Oktober 1993 der Sieg über die Bürokratie errungen und Rettenbach wieder vollkommen eigenständig wurde. Mit ein Grund dafür, weshalb die Einwohner sich künftig in möglichst vielen Bereichen unabhängig machen wollten.

Das System Rettenbach ist einfach aufgebaut und ganz leicht anwendbar - und genau deshalb werden die RettenbacherInnen mehr als argwöhnisch von Grosskonzernen und EU-Bürokraten beäugt. Denn was, wenn dieses Beispiel Schule macht?

Eine Folge davon: Praktisch in keinen "grossen Mainstream-Medien" taucht das ökologische Vorzeigedorf Rettenbach auf... Zufall?

Wohl eher nicht. Aber eines zeigen die Rettenbacher: Mut, Einsatz und Durchhaltevermögen sind hervorragende Mittel, um auch gegen die hartnäckigsten Bürokraten zu siegen.







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